Europäischer Feuersalamander © Westend61 / Aurora Photos / David Santiago Garcia

Wer bei einem Spaziergang auf einen Feuersalamander trifft, hat großes Glück: Das auffällig gelb-schwarz gezeichnete Tier lässt sich in freier Wildbahn nur selten tagsüber blicken. Die in Deutschland wohl bekannteste Salamanderart ist hauptsächlich nachtaktiv und verlässt ihre Verstecke während des Tages höchstens nach Regenfällen.

Droht dem Feuersalamander Gefahr, hält er aufdringliche Feinde durch seine Giftdrüse fern. Die Amphibien können im Freiland bis zu 15 Jahre alt werden.

In den feuchten tümpelnahen Gebieten, in die sich die Feuersalamander zurückziehen, legen die Weibchen im Frühjahr bis zu 70 Larven ab. Die Larven ernähren sich vor allem von Bachflohkrebsen und Insektenlarven und entwickeln sich im Verlauf des Sommers zu fertigen Salamandern.

Der Feuersalamander fühlt sich im Raum Burghausen besonders wohl, weil er hier vielerorts seinen bevorzugten Lebensraum findet: Feuchte Laub- und Mischwälder, die von Quellbächen durchzogen sind. In Burghausen lassen sich mit ein wenig Geduld und Glück am Herzogbad oder in Raitenhaslach Feuersalamander beobachten.

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