Parkplatz mit Solardach © Gerhard Nixdorf

Die Stadt Burghausen stellt sich in puncto Klima und Energie großen Herausforderungen: Sie will bis zum Jahr 2030 möglichst 100 Prozent der benötigten Energie für Haushalte, Industrie und Gewerbe (ohne Chemieunternehmen) aus erneuerbaren Trägern bereitstellen und auf diese Weise mindestens 40 Prozent CO2 einsparen. Damit möchte Burghausen Verantwortung übernehmen und der Klimakrise mit klar definierten Schritten und Maßnahmen begegnen.

Um ihre nachhaltigen Klima- und Energieziele umzusetzen, nutzt die Stadt vielfältige Wege: So will sie beispielsweise die städtische Energieberatung ausbauen, Burghausen zu einer Schwammstadt entwickeln, die Beleuchtung im Stadtgebiet in Bezug auf den Energieverbrauch verbessern und das Potenzial nutzen, das PV-Anlagen auf den Dächern städtischer Liegenschaften bieten.

Der Energiemonitor des Bayernwerks gibt zudem einen detaillierten Überblick über die Energiegewinnung in Burghausen. Das Bayernwerk erhebt diese Daten für die Stadt Burghausen. Die Stadt Burghausen übernimmt dafür keine Gewähr.

Ein weiterer Schwerpunkt für Burghausens nachhaltiges Klima- und Energieprogramm ist die Versorgung der Burghauserinnen und Burghauser mit grünem Strom aus Burghausen. Wer möchte, kann seit April 2022 Strom beziehen, der direkt aus dem Stadtgebiet stammt.  In Planung ist adarüber hinaus ein Beteiligungsprojekt für Burghauser Bürgerinnen und Bürger an einer PV-Anlage..

Wer Fragen rund um das Thema Energie und Energie sparen hat, kann sich bei der städtischen Energieberatung sachkundige Informationen und wertvolle Tipps holen und so seine Energiebilanz verbessern.

“Gerade bei uns im ChemDelta benötigen wir jede Menge Strom – dazu investieren wir als Stadt in nachhaltige und erneuerbare Energien. Unsere Bürgerinnen und Bürger können so regionalen günstigen und nachhaltigen Ökostrom von unserer Gesellschaft EBG beziehen.“

Florian Schneider, Erster Bürgermeister Burghausen