Ausstellung im Foltermuseum © Gerhard Nixdorf

Das Burghauser Foltermuseum finden Besucherinnen und Besucher der Burg im alten Schergen- oder Folterturm auf der Burg in Burghausen. Das kleine Museum lässt seine Gäste mit Schaudern an die Zeit zurückdenken, als es völlig normal war, Menschen zu foltern.

Die ehemalige Folterkammer liegt im Erdgeschoss des Museums. Darunter befand sich einst das Verlies, das nur durch ein Gitter von der Folterkammer getrennt war. Im ersten Stock führt ein Gang zum Hexenturm, im zweiten Stock entdecken die Gäste des Foltermuseums die Todeszelle, in der sich eine hölzerne Pritsche und ein Ofen befinden. Den Ofen konnten die Folterknechte von außen betreiben.

Im Jahr 1831 fand auf der Burghauser Burg die letzte Hinrichtung statt.

Das Burghauser Foltermuseum wird privat betrieben. Nahezu alle Exponate sind Nachbauten, da von der Burghauser Burg fast keine Folterinstrumente erhalten sind.

Informationen zu den Eintrittspreisen, Gruppenpauschalen und Öffnungszeiten erhalten Interessierte vor Ort.

Kontakt

Foltermuseum
Burg 48
84489 Burghausen
Anfahrt / Routenplaner
T. +49 8677 61534