Die FÖJlerinnen 2023/24 im Bräugartl © Stadt Burghausen/ebh

Das Angebot des FÖJ richtet sich an junge Leute, die Interesse an Umwelt- und Naturschutz haben und gerne in einer Einrichtung arbeiten wollen, die sich dem Natur- und Umweltschutz oder der Umweltbildung widmet. Während des FÖJ gibt es fünf einwöchige Seminare, bei denen sich Freiwillige aus ganz Bayern treffen, sich fortbilden, orientieren und untereinander Kontakte knüpfen. Für junge Personen, die sich aktiv für die Umwelt einsetzen wollen, sich beruflich aber noch orientieren oder weiterbilden möchten, stellt das FÖJ in Burghausen eine interessante Möglichkeit dar.

FÖJ in Burghausen

Das Umweltamt Burghausen bietet jährlich zwei Stellen für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr an. Der Träger der FÖJs beim Umweltamt Burghausen ist die Jugendorganisation des Bund Naturschutzes. Das FÖJ in Bayern beginnt jeweils am 1. September und dauert ein Jahr.

Kontakt

Ansprechpartnerin
Umweltamt
T. +49 8677 887-308
umweltamt@burghausen.de

Umweltamt
Stadtplatz 112
3. Stock, Zimmer 308
Anfahrt/Routenplaner

Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Donnerstag
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Freitag
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Interview mit Melina Müller, 2020/21 FÖJlerin im Umweltamt Burghausen

Welche Art von Freiwilligendienst hast du gemacht?
Ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Umweltamt der Stadt Burghausen.

Was hast du gemacht, bevor du dein FÖJ angefangen hast?
Ich habe mein Abitur gemacht und war danach ein halbes Jahr auf Reisen durch das Vereinigte Königreich.

Warum hast du dich entschieden, ein FÖJ in Burghausen zu machen?
Ich wollte gerne noch etwas Praktisches machen, bevor ich ein Studium beginne und Burghausens Profilbeschreibung auf der offiziellen Internetseite des Freiwilligen Ökologischen Jahres in Bayern klang sehr überzeugend.

Welche Aufgaben hast du während des FÖJ gehabt?
Zu viele, um ´sie hier alle zu erwähnen, aber kurz gefasst: Öffentlichkeitsarbeit, Tierpflege und praktischer Naturschutz. Das heißt beispielsweise die sozialen Medien der Stadt Burghausen mit tollen Umweltinhalten füllen, YouTube-Videos drehen, Pressemitteilungen verfassen, die städtischen Tauernschecken umsorgen und vor allem mit Streicheleinheiten versorgen, Zäune kontrollieren, in Notfällen da sein und Naturschutzmaßnahmen tatkräftig unterstützen durch Bäume pflanzen, Waldreben entfernen oder Bäche freischneiden.

Welches Projekt oder welche Aufgabe hat dir besonders gefallen?
Die vielen Stunden auf der Weide, am Kuscheln mit der Tauernschecken-Herde. Ganz im Sinne der Aufgabe, Vertrauen der Ziegen zu sich aufzubauen.

Was hat dich positiv überrascht oder was war unerwartet gut?
Die unglaubliche Vielseitigkeit der Aufgaben. Durch den abwechslungsreichen Alltag war die tägliche Motivation so gut wie nie gefährdet.

Was würdest du deinen Nachfolgern, deinen Nachfolgerinnen mitgeben?
Mit Spaß und Ideen an die Sache rangehen, offen für dieses besondere Jahr sein und alles mitnehmen, was geht!

Was machst du jetzt?
Aktuell studiere ich Waldwissenschaften in Freiburg im Breisgau.

Freiwilligendienste bei der Stadt Burghausen