Burghausen, 08.05.2026. Zum Tag der Befreiung und Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai setzten auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler der Maria-Ward-Realschule sowie des Aventinus-Gymnasiums am KZ-Friedhof am Pulverturm ein Zeichen des Erinnerns und der Versöhnung. Mit abgelegten Steinen gedachten sie der Opfer des Nationalsozialismus und erinnerten an das Leid der KZ-Häftlinge im Lager Mühldorf/Hart.
Die jährliche Gedenkfeier wurde von Organisatorin Steffi Pittner mit Musik, Fürbitten, dem jüdischen Totengebet und Texten von Überlebenden würdevoll gestaltet. Erster Bürgermeister Florian Schneider betonte in seiner Ansprache, wie wichtig das Erinnern für Frieden, Freiheit und Demokratie sei.
Der KZ-Friedhof am Pulverturm ist Friedhof und Gedenkstätte zugleich. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden dort über 250 unbekannte Häftlinge beigesetzt, die im Außenlager des KZ Dachau bei Mettenheim ums Leben gekommen waren. Heute erinnert der Friedhof an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und mahnt, Verantwortung für Demokratie und Menschlichkeit zu übernehmen. Die Betreuung obliegt der Stiftung Bayerischer Gedenkstätten.


