• Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretung einigen
sich auf Rahmenkonzept für sozialverträglichen Abbau von
rund 1.600 Stellen in Deutschland
• Strukturmaßnahmen sollen bis Ende 2027 umgesetzt werden;
Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen
• WACKER CEO Christian Hartel: „Mit der jetzt abgeschlossenen
Vereinbarung haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht, um
den notwendigen Wandel auch in Deutschland voranzutreiben und
unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.”
München – Die Wacker Chemie AG treibt ihr im Oktober 2025 gestartetes
weltweites Kosten- und Effizienzprogramm PACE weiter voran. Ziel von PACE ist
es, die Kosten jährlich um über 300 Millionen Euro zu senken und dadurch die
Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Wie bereits angekündigt, beinhaltet
das Programm unter anderem einen weltweiten Stellenabbau.
In Deutschland haben sich Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretung nun
auf einen sozialverträglichen Umsetzungsplan für den Abbau von rund 1.600
Stellen geeinigt. Der geplante Stellenabbau erfolgt über ein Freiwilligenprogramm,
das attraktive Altersteilzeitregelungen und Aufhebungsverträge umfasst. Zudem
leisten alle Mitarbeitenden in Deutschland bis 2028 einen temporären
Solidarbeitrag, bestehend aus vier Prozent Arbeitszeit- und Entgeltreduzierung.
Dadurch ergibt sich der erforderliche finanzielle Spielraum, um betriebsbedingte
Kündigungen auszuschließen. Bis Ende 2027 sollen alle Strukturmaßnahmen aus
dem Programm umgesetzt sein.
„Mit der jetzt geschlossenen Vereinbarung haben wir einen wichtigen Meilenstein
erreicht, um den notwendigen Wandel auch in Deutschland voranzutreiben und
unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“, sagt WACKER CEO Christian Hartel.
„An unseren internationalen Standorten haben wir bereits zahlreiche Maßnahmen
umgesetzt, die uns flexibler, effizienter und schneller machen. Nun geht es auch
in Deutschland in die Umsetzung.”
Geplant ist, am weltweit größten WACKER Standort in Burghausen
1.300 Arbeitsplätze abzubauen, am Standort Nünchritz 200 Stellen, am
Unternehmenssitz in München 60 Stellen sowie an weiteren WACKER
Standorten in Deutschland insgesamt 50 Stellen.
Der Stellenabbau orientiert sich an einem detaillierten Umsetzungsplan, auf den
sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter geeinigt haben. Dieser sieht eine
Vielzahl von Strukturmaßnahmen vor, unter anderem die Zusammenlegung von
Betrieben in der Produktion, die Flexibilisierung des Schichtsystems und
Verlagerungen an internationale Service-Hubs.
„Gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern sind wir zu guten Lösungen
gekommen, die notwendigen Strukturmaßnahmen in Deutschland nicht nur
schnell, sondern vor allem auch sozialverträglich umzusetzen”, sagt Angela Wörl,
Arbeitsdirektorin bei WACKER. „Dadurch stärken wir die Position unserer
deutschen Standorte im internationalen Wettbewerb und legen die Basis für
künftiges profitables Wachstum.“
Eine Pressemitteilung der Wacker Chemie AG


