
Gründe für die Sanierung des Georg-Miesgang-Hallenbades
Die Sanierung des Altbestands des Hallenbades aus dem Baujahr 1972 kann aus statisch bedingten Sicherheitsgründen (unter anderem Sicherheitsgewährleistung der Dachträgerkonstruktion und des Sprungturms) nicht weiter aufgeschoben werden. Des weiteren haben die Beckenanlagen des Sportbeckens sowie des Sprungturmbeckens ihren Lebenszyklus überschritten.
Die einzige Alternative zu einer Sanierung zum jetzigen Zeitpunkt ist die (womöglich dauerhafte) Schließung des gesamten Hallenbades.
Ziele der Sanierung:
- Erneuerung des baulichen Altbestands des ursprünglichen Hallenbades von 1972
- Modernisierung der Technik, wo nötig
- Energetische Ertüchtigung mit Blick auf Energiewende und Klimawandel und damit verbundene Kosteneinsparungen im künftigen Betrieb
- Erhalt des überregional herausragenden Freizeit- und Sportangebots, Schwimmkurse, Reha-Kurse etc.
Fakten auf einem Blick
Sanierungsdauer: Februar 2026 bis voraussichtlich Dezember 2028
Investitionssumme: 26,5 Mio Euro (Stand: 31.01.2026), davon:
- Baukonstruktionen – Gesamtkosten: 10,6 Mio. €
- Technische Anlagen – Gesamtkosten 6,7 Mio. €
- Außenanlagen und Freiflächen – Gesamtkosten 1,2 Mio. €
- Baunebenkosten 6 Mio. €
- Unvorhergesehenes 2 Mio. €
Kostenentwicklung
Die ersten Planungen für eine Sanierung des Hallenbades wurden im Burghauser Stadtrat 2018 diskutiert. Angedacht war ein weiterer Ausbau weg vom rein funktionalen Sportbad, so wie das ursprüngliche Hallenbad von 1972 entwickelt wurde, hin zu einem Spaßbad mit weiteren Attraktionen, anschließend an die letzte Erweiterung 2007. Dies wurde 2019 aufgrund der damaligen Haushaltslage gestoppt.
Wegen der finanziell angespannten Haushaltslage konzentriert sich die Stadt Burghausen auf die energetische Sanierung sowie die Ertüchtigung der Schwimmhalle.
Einsparungen
Durch nachträgliche Einsparungen konnten insgesamt 1,23 Mio. Euro eingespart werden. Bereits Mitte 2023 (bei guter Haushaltslage) entschied der Stadtrat, z.B. die Gastronomie nicht zu verlegen (weitere Einsparung von 3,3 Mio. € netto).
Dies wurde durch umsichtige Planung und Verzicht auf nicht notwendige Extras erreicht:
- Reduzierung der Maßnahmen bei den Freianlagen
- Entfall der Wärmepumpen
- Wiederverwendung vorhandener Infrastruktur soweit möglich, z.B.
- Keine neuen Spinde
- Weiterbetrieb der bestehenden Zeitmessanlage
- Keine neue Schließanlage
- Wiederverwendung von Fahrradständern
Förderungen
Aufgrund der eigenen hohen Wirtschaftskraft hat Burghausen in der Vergangenheit keinerlei Förderungen von staatlicher Seite erhalten. Für die Hallenbadsanierung wurde daher lediglich ein KfW-Zuschuss für energetische Sanierungsmaßnahmen in Höhe von 2,5 Mio. Euro netto gewährt
Kosteneinsparungen jetzt und in Zukunft – durch energetische Sanierung
Bei der Sanierung des Hallenbads erfolgt eine energetische Ertüchtigung des Altbestandes. Dies wird sich künftig in den Betriebskosten positiv wiederspiegeln durch im Vergleich zum heutigen Betrieb massive Einsparungen bei Heizung und Stromkosten. Der Energiebedarf verringert sich durch die Technikerneuerung um rund 1/3 des derzeitigen Verbrauchs.
Einsparung von grauer Energie:
Ein kompletter Abriss und Neubau wäre aus Nachhaltigkeitsgründen die schlechtere Option und würde zudem deutliche höhere Kosten verursachen – eine Kostenschätzung aus dem Jahr 2024 belief sich auf 90 Mio. Euro.
Einsatz von Photovoltaik (PV):
Auf das Sport- und Sprungbecken-Dach kommen PV-Module mit einer Leistung von 269 KWp. Zudem gibt es zukünftig eine PV-Speicheranlage mit 132 KWh.
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