vhs-Umweltreihe: Biologische Vielfalt im urbanen Raum erfassen und fördern für Mensch und Natur
In den nächsten Jahrzehnten werden mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben.
Die Urbanisierung bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen für die Gesellschaft mit sich. Zu den Herausforderungen gehören der Verlust von Natur, Probleme im Bereich der öffentlichen Gesundheit und die Beeinträchtigung des Zusammenlebens von Mensch und Natur. Urbane Ökosysteme wie Stadtgärten und Parks bieten ein enormes Potenzial und neue Perspektiven für den Naturschutz.
Aber die Frage bleibt: Wie genau kann Stadtnatur zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, der Ökosystemleistungen sowie der menschlichen Gesundheit und des Wohlbefindens beitragen?
Zur Person: Prof. Dr. Monika Egerer beschäftigt sich mit der Ökologie und dem Management von Ökosystemen in und um Städte. Sie verfolgt einen interdisziplinären Forschungsansatz, der die Zusammenhänge zwischen Biodiversität, Umwelt- und Klimaschutz, Ökosystemleistungen und sozial-ökologischen Fragen analysiert.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Rolle von Insekten und Pflanzenvielfalt in städtischen und landwirtschaftlichen Systemen, insbesondere im Zusammenhang mit Management, Urbanisierung und Klimawandel. Sie hat an der University of California, Santa Cruz, USA, in Umweltwissenschaften promoviert und wurde 2020 auf die Professur für Urbane Produktive Ökosysteme an der School of Life Sciences (Weihenstephan) der Technischen Universität München berufen.
Sie hat diese Position bis heute und leitet ein Team von 20 Wissenschaftler*innen mit unterschiedlichem akademischem Hintergrund.
Eine Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Burghausen und dem Bund Naturschutz, Kreisgruppe Altötting.
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