Burghausen, 16.03.2026. Am Sonntag, 22.03.2026, lädt die Stadt Burghausen gleich zu zwei Ausstellungseröffnungen ein. Am Vormittag wird in der Studienkirche St. Josef eine Ausstellung mit Skulpturen von Hans Wimmer eröffnet, am Nachmittag folgt im Kloster Raitenhaslach die Präsentation der Foto- und Rauminstallation „Arktis – Landschaft im Wandel“ von Markus Heinsdorff. Beide Vernissagen werden unter anderem mit einem Grußwort von Erstem Bürgermeister Florian Schneider eröffnet.
Ausstellungseröffnung: „Volumen ist alles“ – Hans Wimmer
Sonntag, 22.03.2026, 11 Uhr
Studienkirche St. Josef
Mit der Ausstellung „Volumen ist alles“ widmet sich die Studienkirche St. Josef dem Bildhauer Hans Wimmer (1907–1992). Der in Pfarrkirchen geborene Künstler zählt zu den prägenden Vertretern der sogenannten Münchner Bildhauerschule und beeinflusste die Entwicklung der figurativen Plastik in Deutschland im 20. Jahrhundert maßgeblich.
In seinen Arbeiten beschäftigte sich Wimmer intensiv mit der Form der menschlichen Figur, mit Bewegung sowie mit dem Verhältnis von Volumen und Raum. Ein ausgewählter Einblick in sein bildhauerisches Schaffen ist nun in der Studienkirche zu sehen – einem Ort, den der Künstler bereits aus seiner Schulzeit im gegenüberliegenden ehemaligen Bischöflichen Knabenseminar St. Joseph – dem heutigen Kurfürst-Maximilian-Gymnasium – kannte.
Ausstellungsdauer: 22.03.2026 bis 28.06.2026
Mi–Fr 14–18 Uhr, Sa, So, Feiertag 10–18 Uhr · Ferienzeiten Mo–So, 10–18 Uhr
Ausstellungseröffnung: „Arktis – Landschaft im Wandel“ – Markus Heinsdorff
Sonntag, 22.03.2026, 14:30 Uhr
Akademiewerkstatt in der Ökonomie, Kloster Raitenhaslach
Am Nachmittag folgt die Eröffnung der Ausstellung „Arktis – Landschaft im Wandel“ des Künstlers Markus Heinsdorff in der Akademiewerkstatt im ehemaligen Kloster Raitenhaslach.
Die Fotografien entstanden 2024 in der nordpolaren Region – unter anderem in der Baffin Bay in Kanada, in Grönland sowie in Island. Sie zeigen eindrucksvolle Landschaften der Arktis, einer Region, die sich durch den Klimawandel weltweit am schnellsten verändert.
Die Ausstellung ist als Rauminstallation konzipiert: Großformatige Projektionen der Fotografien werden mit sechs rund 4,5 Meter langen Booten in Kajakform kombiniert, die symbolisch für das prägende Element Wasser in seinen verschiedenen Erscheinungsformen – Eis, Wasser und Wasserdampf – stehen.
Als wissenschaftlicher Beitrag ergänzt ein Video des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung die Installation und dokumentiert anschaulich den Rückgang der arktischen Meereisflächen in den vergangenen Jahrzehnten.
Die Ausstellung versteht sich als künstlerischer Beitrag zum Blick auf eine Landschaft, deren Veränderungen globale Auswirkungen haben.
Ausstellungsdauer: 23.01.2026 bis 31.05.2026
Öffnungszeiten: täglich; Licht- und Videoprojektionen von 9 bis 19:30 Uhr
Weitere Informationen zu beiden Ausstellungen:
www.kunst.burghausen.de


