Was uns prägt, was uns trennt: Wlada Kolosowa liest aus „Mutters Sprache“
Literatur, die berührt – über Mütter, Töchter und das, was zwischen den Worten liegt
Burghausen, 29.01.2026. Am Dienstag, den 24. Februar 2026, um 19.30 Uhr lädt die Stadtbibliothek in Kooperation mit dem Cabaret in den Grüben zu einer besonderen literarischen Begegnung ein: die Berliner Autorin Wlada Kolosowa liest aus ihrem aktuellen Roman Mutters Sprache.
In ihrem bewegenden Gegenwartsroman begleitet Kolosowa zwei Frauen und einen Säugling auf einer ungewöhnlichen Reise hinter den Polarkreis – einer Reise, die die Leser*innen tief in Fragen von Mutterschaft, Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit führt. Zwischen persönlicher Sehnsucht und der politischen Realität eines Landes, in dem Werbung für den Krieg neben der für Waschmittel läuft, zwingt die Geschichte ihre Figuren dazu, sich nicht nur ihrer Vergangenheit zu stellen, sondern auch den oft widersprüchlichen Anforderungen von Sprache, Heimat und Selbstverständnis.
Wlada Kolosowa, 1987 in St. Petersburg geboren und in Deutschland aufgewachsen, zählt zu den beeindruckenden Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Sie ist freie Journalistin und Kolumnistin (unter anderem für ZEIT ONLINE) und wurde für ihre Erzählkunst mit dem renommierten Pushcart-Preis ausgezeichnet. Ihre Bücher erscheinen im Leykam-Verlag.
Die Lesung richtet sich an alle, die zeitgenössische Literatur schätzen, sich für starke Frauenfiguren interessieren und sich gerne mit Themen wie Mutterschaft, Fremdheit und Identität auseinandersetzen. Ob Literaturfreund*innen, Buchclub-Mitglieder oder alle, die neugierig auf neue literarische Stimmen sind – dieser Abend verspricht inspirierende Einblicke in ein Werk, das sowohl emotional berührt als auch zum Nachdenken anregt. Die Lesung findet im Cabaret Burghausen statt; Tickets gibt es im Vorverkauf unter burghausen.reservix.de sowie im Bürgerhaus Burghausen. Hier gehts zum VVK.


