Führungswechsel am WACKER Standort Burghausen
Jutta Matreux, bisherige Leiterin des Standorts Nünchritz, übernimmt zum 1. Oktober die Werkleitung von Peter von Zumbusch.
Zumbusch wechselt an die Spitze des Geschäftsbereichs Polysilicon.
WACKER Vorstand Christian Kirsten: „Jutta Matreux kennt das Unternehmen, unsere Kultur und die Anforderungen eines modernen Produktionsstandorts hervorragend. Gleichzeitig danken wir Peter von Zumbusch für seine hervorragenden Leistungen und seinen Einsatz.“
Burghausen – Zum 1. Oktober übernimmt Jutta Matreux die Leitung des WACKER Standorts Burghausen. Sie folgt auf Peter von Zumbusch, der das weltweit größte WACKER Werk in den vergangenen Jahren erfolgreich geführt und maßgeblich weiterentwickelt hat. Matreux wechselt vom Standort Nünchritz, wo sie seit 2019 die Werkleitung innehatte. Zeitgleich übernimmt Peter von Zumbusch die Leitung des globalen Geschäftsbereichs Polysilicon.
Das Werk Burghausen ist Jutta Matreux bestens bekannt. Bereits zwischen 2005 und Ende 2018 war die promovierte Chemikerin hier tätig. Unter anderem hatte sie im Rahmen ihrer Aufgaben in Burghausen die globale Verantwortung für Chemische Funktionen und Nachhaltigkeit inne und setzte in diesem Bereich wichtige Impulse für die strategisch bedeutenden Themen Energietransformation und Klimaneutralität.
Seit mehr als 30 Jahren bei WACKER
Bei WACKER ist Jutta Matreux seit 1995. In den Jahren vor Burghausen durchlief sie verschiedene Stationen im Geschäftsbereich Polymers sowie in der Konzernentwicklung. 2019 übernahm sie die Standortleitung von WACKER Nünchritz, dem zweitgrößten Produktionsstandort der Wacker Chemie AG und größten Arbeitgeber der chemischen Industrie in Sachsen.
Der neuen Aufgabe sieht Jutta Matreux sowohl mit Freude als auch Respekt entgegen. „Wer mich kennt, weiß, dass ich Herausforderungen liebe. Burghausen ist für WACKER ein Herzstück des Konzerns. Gemeinsam mit dem ganzen Team möchte ich diese Erfolgsgeschichte fortschreiben und neue Impulse setzen.“
Zugleich freut sie sich auf die Region. Als Wahl-Burghauserin kennt und schätzt die gebürtige Unterfränkin die hohe Lebensqualität und das internationale Flair der Salzachstadt – angefangen von der kulturellen Vielfalt bis hin zum wachsenden studentischen Charakter im Zuge der Ansiedlung des Hochschul-Campus in den vergangenen Jahren.
Zumbusch: „Bin stolz auf die hohe Innovationskraft und die große Verbundenheit des Werks mit der Region“
Peter von Zumbusch, der bisherige Leiter des Werks Burghausen, wechselt zum 1. Oktober an die Spitze des Geschäftsbereichs Polysilicon. Er verantwortet damit künftig das globale Geschäft von hochreinem Polysilicium, dem Ausgangsstoff für Halbleiter und Photovoltaiksysteme.
Seit 2021 stand Zumbusch als Werkleiter dem Standort Burghausen vor. „Die vergangenen Jahre waren für mich persönlich wie beruflich außerordentlich bereichernd. Burghausen ist ein besonderer Standort mit außergewöhnlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Besonders stolz bin ich auf die hohe Innovationskraft und die industrielle Leistungsfähigkeit, die enge Zusammenarbeit über alle Bereiche hinweg und die große Verbundenheit des Werks mit der Region. Für dieses Vertrauen und Engagement bin ich sehr dankbar.“
In seiner neuen Rolle bleibt Peter von Zumbusch dem Standort Burghausen eng verbunden. Das Stammwerk der Wacker Chemie AG ist zugleich der größte Produktionsstandort des Geschäftsbereichs Polysilicon, insbesondere, was den wachsenden Markt höchstreinen Polysiliciums für die Halbleiter- und Chipindustrie betrifft.
Standort Burghausen erfolgreich weiterentwickeln
„Peter von Zumbusch hat den Standort Burghausen in einer Zeit großer Herausforderungen mit hoher Fachkompetenz, Weitsicht und persönlichem Engagement geführt. Für seine hervorragenden Leistungen und seinen Einsatz danke ich ihm ausdrücklich“, sagt Christian Kirsten, der für die Werke Burghausen und Nünchritz zuständige Ressortvorstand, und weiter: „Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass wir mit Jutta Matreux eine erfahrene und hoch geschätzte Führungspersönlichkeit für diese wichtige Aufgabe gewinnen konnten. Sie kennt das Unternehmen, unsere Kultur und die Anforderungen eines modernen Produktionsstandorts hervorragend und wird die erfolgreiche Entwicklung Burghausens mit eigenen Akzenten fortsetzen.“


