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Wildbienen-Projekt

Das große Summen

Bienen sind bedroht, dabei sind sie unverzichtbar. Denn Albert Einstein hat einst gesamt: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“

Zu wissen, dass wir Menschen von den Bienen abhängig sind und sie besonders wichtig für uns sind, wird oft von Berührungsängsten vor den stechenden gelb-schwarz gestreiften Tierchen verschleiert. 

Da Bienen 90% der Blütenpflanzen zum Bestäuben brauchen, die Brummer aber immer weniger zu fressen finden, kann bei einem Spaziergang durch Burghausen mit offenen Augen erkennen, dass die Stadt neben der Anlage einer Bienenwiese in Raitenhaslach, auch durch das Aufstellen von Nistkästen einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Wildbienen leistet. 

39 Bienenarten sind bereits ausgerottet und deshalb sieht die Stadt Burghausen den Schutz der vom Aussterben bedrohten Wildbienenarten als besonders wichtig an und bietet den Wildbienen in Form von Nistkästen viele Brutmöglichkeiten an.

Bei den Aktionstagen und Führungen, bei denen die Kinder Insekten- und Bienenhotels bauen und viel über die Lebensweise der Wildbienen erfahren, erhält das Umweltamt von Monika Hager vom Bund Naturschutz fachkundige Unterstützung.

Die Nistkästen bestehen aus unterschiedlich großen Brutröhren, in die die Wildbienenweibchen im Frühjahr ihre Eier zusammen mit dem sog. Pollenbrot ablegt. Hier überwintern die geschlüpften Einsiedlerbienen als Puppen und kommen erst im Frühjahr des nächsten Jahres heraus. Die FÖJ´ler des Umweltamtes überprüfen die Bienenhäuser und Nistkästen regelmäßig auf Vollständigkeit und reparieren diese im Fall von Schäden. 

Vielen Menschen ist die domestizierte Honigbiene leider nur als einzige Bienenart bekannt. Dabei gibt es allein in Deutschland über 500 verschiedene Wildbienenarten und nur eine einzige Nutzbiene, die Honigbiene. Wildbienen sind für uns Menschen von außerordentlicher Bedeutung. Sie liefern zwar keinen Honig, dafür sorgen sie dafür, dass unsere Gärten ökologisch stabil bleiben und nicht von Schädlingen zerfressen werden.

Die auf den Ausgleichsflächen der Stadt verteilten Brutkästen und Insektenhotels,  bieten den Bienen nicht nur einen schützenden Rückzugsort, sondern gewährleisten eine längerfristige Ansiedelung und Vermehrung, sodass sich der Bestand hoffentlich wieder erholen kann.

 

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