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Die Wiedervereinigung der beiden Koreas

Schauspiel von Joël Pommerat

Mit: Butz Buse, Vanessa Eckart, Paul Kaiser, Nikola Norgauer, Hubert Schedlbauer, Thomas Schrimm, Dascha von Waberer, Eli Wasser-scheid, Lucca Züchner

Regie: Jochen Schölch
Metropoltheater München

Nein, um Politik geht es nicht: Der Titel ist eine gelungene Metapher : Liebe ist die Sehnsucht nach Vereinigung, die Welt zu zweit und nicht alleine zu erfahren, ihr Ideal. Ihr Dilemma: Aus zwei Menschen kann niemals einer werden. Von beidem handelt Joël Pommerats wundervoll komisches Beziehungs-Kaleidoskop. Der französische Starautor wurde mit namhaften Preisen ausgezeichnet – zuletzt 2016 mit dem Europäischen Theaterpreis.
Es geht um Liebe in all ihren Facetten des Zusammenseins, der Trennung, des Glücks und des Unglücks, der schieren Unmöglichkeit. Liebe – eine immerwährende Illusion? In fast zwanzig schnell aufeinanderfolgenden Szenen kämpfen Frauen und Männer um ihr Glück: Hochzeiten geraten ins Wanken, Prostituierte werden enttäuscht, geschenkte Seelen zurückverlangt; lange verschwiegene Wahrheiten kommen ans Licht, Freundschaften verlieren den Boden, Menschen trösten einander, beteuern ihre Liebe, trennen sich; weil es keine Liebe gibt, weil die Liebe nicht mehr reicht, weil zu lieben nicht genügt.
„Ein kluges, schönes, trauriges, lustiges Stück, das Jochen Schölch am Metropoltheater mit stupender Präzision und feiner Poesie inszeniert“. (SZ)

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