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Aus dem Nichts

Bühnenfassung von Miraz Bezar nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin
Mit: Anna Schäfer, Mathias Kopetzki, Christian Meyer, Martin Molitor, Maika Troscheit, Constanze Aimée Feulner, Philip Wilhelmi

Regie: Miraz Bezar
Eurostudio Landgraf

"Aus dem Nichts" ist ein packender Politthriller nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin.
An einem Nachmittag bringt Katja ihren kleinen Sohn Rocco ins Büro ihres deutsch-kurdischen Mannes Nuri. Als sie am Abend zurückkehrt, sind beide tot. Eine vor dem Büro deponierte Nagelbombe hat alles zerfetzt. Katjas Welt hat sich aus dem Nichts heraus für immer verändert. Vor dem Anschlag hatte sie am Tatort eine junge Frau gesehen, die ihr, mit einem schwarzen Behälter bepacktes, Fahrrad an einer Laterne abstellte. Doch statt diese Spur zu verfolgen, stürzt sich die Polizei lieber auf Nuris Vergangenheit und ermittelt im Rotlichtmilieu...
Das Stück spielt vor dem Hintergrund der NSU-Morde, mit einem provozierenden Ende. Die Parallelen zu der Mordserie von Uwe Mundlos, Uwe Bönhardt und Beate Zschäpe sowie zum anschließenden NSU-Prozess liegen auf der Hand. Die Polizei tappte jahrelang im Dunkeln und suchte im Umkreis der sowieso schon traumatisierten Opfer nach den Tätern, oder – noch schlimmer – machte die Opfer zu Tätern. Niemand vermutete die Täter im rechten Milieu.
„Aus dem Nichts“ zieht den Zuschauer in einen seelischen und moralischen Konflikt von schier antiker Wucht hinein. [Das macht das Thema] zu einem eindringlichen berührenden Drama. (Ursula März, www.zeit.de/audio)

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