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weiß blau - Entlang der Salzach

Das Bayerische Fernsehen wiederholt die Sendung "weiß blau – Entlang der Salzach" am Donnerstag, den 23. Juli 2015 um 16 Uhr und am Freitag, den 24. Juli 2015 um 10:55 Uhr

Lebensader Fluss – diese Energie, diese Ewigkeit. Entlang des Nils, des Ganges, oder eben der Salzach. Ewigkeit, über Jahrhunderte gewachsene Kultur, gepaart mit jugendlicher Energie – die Zutaten zur Kultursendung „weiß blau – Entlang der Salzach“. Grenzfluss zwischen Bayern und Österreich. Von Freilassing über Laufen und Tittmoning nach Burghausen. Mit Tatortkommissar Miroslav Nemec, jenseits der Kamera ist er seit Jahrzehnten leidenschaftlicher Frontmann einer Rockband in seiner Heimat Freilassing. Mit dem Laufener Bildhauer Friedrich Koller. Bekannt unter anderem für das Denkmal zur Erinnerung an das Oktoberfest-Attentat in München. Mit der stolzen Burg in Tittmoning, der ebenso stolzen und noch sehr viel größeren in Burghausen. Dies und mehr an Kultur in „weiß blau – Entlang der Salzach“.

Vom Ursprung her ist die Salzach ja eine Österreicherin. Erst bei Freilassing wird sie halbe Bayerin. Mit Liebe und auch Konkurrenz zwischen Bayern und Österreich geht Moderatorin Annett Segerer augenzwinkernd um. Wie der österreichische Bundeskanzler Bruno Kreisky einst sagte: „Wann i Urlaub mach, fahr i am liabsten nach Bayern. Da bin i nimmer in Österreich, aber aa no net in Deutschland.“

Die Kultur entlang der Salzach ist sehr vielfältig. In Freilassing Bands allen Alters, die Lokwelt (Freilassing ist Eisenbahnknotenpunkt), der schöne alte Mirtlwirt, die Firma Öllerer, wo die „Steirische“ handgemacht wird. In Laufen die Salzachbrücke, als sie 1903 erstellt wurde, hatte Prinzregent Luitpold noch das Sagen in Bayern. Die Barockmalerei von Johann Michael Rottmayr prägt Laufen kunstgeschichtlich, Simon Spannbrucker ist Begründer der Burschenschaften, die man noch heute zum Maibaumaufstellen und Ähnlichem benötigt. Lebende Laufener Künstler sind Friedrich Koller und sein Sohn Simon. Tittmoning: Romantische Burg, Wachskunst, Schützenscheiben, herrlicher Stadtplatz in Inn-Salzach-Architektur, ein Juwel. Und dann noch Burghausen, die Burg, die Künstlergruppe „Die Burg“, die internationalen Jazzwochen. Noch gar nicht erwähnt: der englische Künstler Pete Kilkenny in Tittmoning, das Künstlerehepaar Agelinde und Manfred Scholl, Betrachtungen zu den Plätten, jenen Lastkähnen, die einst das Salz über die „Salz-Ach“ transportierten.


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