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Was gibt es Neues in Burghausen?

"Wissendurst extra lang" für Kinder und Jugendliche

Im Burghauser Stadtmuseum auf der Burg gibt es jetzt Museumspädagogik für Kindergärten, Schulen und Gruppen

Garantiert nicht langweilig für Kinder und Jugendliche sind die abwechslungsreichen museumspädagogischen Programme, die ab sofort im Stadtmuseum auf der weltlängsten Burg in Burghausen angeboten werden. Unter dem Motto "Stadtmuseum aktiv" wird das Mittelalter mit fünf pädagogischen Programmaktionen à 90 Minuten sowie zwei Programmen in Kombination mit Burgführungen (jeweils 150 Minuten) nahe gebracht. 

Das Stadtmuseum befindet sich in der Hauptburg, in seinen Räumen und Gängen ist das Mittelalter hautnah zu spüren. Nach dem großen Erfolg der Landesausstellung "Bayern-Österreich" 2012 nutzte das Museum die damit verbundenen Umbaumaßnahmen, um nach über 100 Jahren das Museum völlig neu zu gestalten. "Derzeit ist das Stadtmuseum geschlossen, und wir werden es voraussichtlich 2015 wieder mit einer spannenden Ausstellung und vielen Aktivstationen öffnen", so Eva Gilch, Leiterin des Stadtmuseums. "Trotzdem wollen wir uns Haus attraktiv halten und bieten schon jetzt abwechslungsreiche museumspädagogische Programme für Kinder und Jugendliche an". 

Dr. Norbert Lehning, stellvertretender Schulleiter des Aventinus-Gymnasiums Burghausen und Mitarbeiter am Museumspädagogischen Zentrum in München, hat die jetzt angebotenen Programme mitentwickelt.

Jedes Programm ist für eine bestimmte Altersstufe konzipiert worden: So können 4- bis 7-Jährige nach einer Erkundungstour in der Hauptburg die Bedeutung der Wappen im Mittelalter erfahren und anschließend in der Museumswerkstatt das eigene Familienwappen malen. 9- bis 14-Jährige dürfen mit dem neu erworbenen Wissen ihr Familienwappen in ein Trinkglas ritzen, das sie mitnehmen können. 

Den vielen heutigen Redensarten, die aus dem Mittelalter stammen, gehen 12- bis 14-Jährige beim Programm "Der Rittersprache auf der Spur" nach: Sie erstellen ein persönliches Glossar mit mittelalterlichen Sprichwörtern und ihrer heutigen Bedeutung. In die gleiche Richtung geht es beim "Memory-Spiel" für die 9 bis 12-Jährigen: Mittelalterliche Redensarten werden durch lustige Comic-Zeichnungen erklärt, anschließend kann die Rittersprache in Form eines selbst gebastelten Memory-Spiels mit nach Hause genommen werden. 

Das Programm "Handspiegel mit mittelalterlichen Ornamenten" führt 9- bis 14-Jährige nach einer Tour durch die Hauptburg in die Museumswerkstatt, wo sie Wissenswertes über Spiegel erfahren, die gerade im Mittelalter hoch im Kurs waren. Dann können sie einen eigenen Spiegel gestalten und verzieren. 

"Vier unserer Gästeführerinnen haben sich mit Dr. Lehning intensiv ausgetauscht, um die museumspädagogischen Programme bestens durchführen zu können. Die Programme können auch in Kombination mit verschiedenen Burgführungen bei der Burghauser Touristik gebucht werden", erklärt deren Geschäftsführerin Sigrid Resch. Neben einem informativen Flyer zur Museumspädagogik (bitte klicken) unter der Überschrift "Wissensdurst extra lang" gibt es auf der Webseite www.tourismus.burghausen.de weitere Details wie Gruppenstärken und Preise. 

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