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Was gibt es Neues in Burghausen?

Startsprung für die Int. Deutsche Meisterschaft im Freiwasserschwimmen

SV Wacker und die Stadt Burghausen stemmen die hohen Sicherheitsstandards des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) und holen 2019 über 1.000 erstklassige Schwimmer an den Wöhrsee.
SV Wacker Vorstandsmitglied Günter Schober (v.l.), Abteilungsleiter Schwimmen Volker Mucks, Bürgermeister Hans Steindl und Bäderleiter Markus Günthner bei der gemeinsamen Planung der Freiwassermeisterschaften.

SV Wacker Vorstandsmitglied Günter Schober (v.l.), Abteilungsleiter Schwimmen Volker Mucks, Bürgermeister Hans Steindl und Bäderleiter Markus Günthner bei der gemeinsamen Planung der Freiwassermeisterschaften.

Burghausen 05.12.2018: Von 27. bis 30. Juni 2019 werden die Internationalen Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen in Burghausen stattfinden — eine Prestigeveranstaltung für den Veranstalter, die Schwimmabteilung des SV Wacker. Mit vollem Einsatz sind Abteilungsleiter Volker Mucks und Vorstandsmitglied Günter Schober im Moment dabei, die Details zu planen.

Größter Brocken sind die hohen Sicherheitsstandards, die der ausrichtende Verein von Seiten des DSV zu erfüllen hat und denen nur noch wenige Ausrichter entsprechen können: „Die Anforderungen wurden in den letzten Jahren extrem verschärft, es müssen nicht nur zwei Boote als Patrouille immer neben den Schwimmern sein, sondern für den Ernstfall auch noch zusätzlich zwei Boote in Standby, natürlich mit entsprechend ausgebildetem Rettungspersonal an Bord“, erklärt Mucks.

Die Vorschriften geben zudem eine bestimmte Anzahl an Sicherheitspersonal vor, zudem fordert der DSV am Ufer ständig 15 bis 20 Helfer, genauso wie ausreichend große Versorgungszelte auf der Liegewiese — und das für volle fünf Tage. „Wir sind aber guter Dinge, dass wir die hohen Anforderungen mit dem Engagement unseren Abteilungen, der Wasserwacht und der Rückendeckung durch die Stadt erfüllen werden“, ist sich Schober sicher.

Die Salzachstadt und der Wöhrsee böten sich für dieses Großevent, bei dem 1.000 Schwimmer aller Altersklassen plus Betreuer und Mitreisende erwartet werden, perfekt an: „Wir haben mit unserer modernen Jugendherberge und auch den anderen lokalen Gastgebern bestes Potential, die Schwimmer unterzubringen. Sollte das nicht genügen, können wir auch eine Turnhalle zur Verfügung stellen. Die Bäderbetriebe, der Bauhof und die Stadtelektriker werden zudem mithelfen“, sicherte Bürgermeister Hans Steindl bei der Besprechung zum Event seine Unterstützung und auch finanzielle Hilfe zu. „Der Wöhrsee ist für so eine Veranstaltung geradezu prädestiniert, man hat vom Ufer super Sicht auf die Wettkämpfer und auch die Moderation ist viel besser möglich, als zum Beispiel am Chiemsee oder Bodensee, wo die Schwimmer sich direkt vom Ufer wegbewegen.“ Er freut sich, dieses Aushängeschild wie schon 1995, 1996 und 2004 nach Burghausen holen zu können.

Bei der Freiwassermeisterschaft 2019 werden internationale Spitzenschwimmer erwartet, da die Teilnahme auch als Qualifikation für die WM und die Europameisterschaft dient. Für den Wettbewerb wird der hintere Teil des Wöhrsees gesperrt, die Wettkampfstrecken führen ausgehend vom Hauptsteg etwa 600 Meter Richtung Felsen und über eine Umkehrboje zurück — in Runden entweder auf 10 km, 7,5 km, 5 km, 2,5 km und 1,25 Kilometer. Der vordere Bereich des Wöhrsees bleibt während der Veranstaltung für Badegäste frei. – ao

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