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Was gibt es Neues in Burghausen?

Stadtbibliothek Burghausen startet digitalen Lesebären

Angebot für Kinder erstmals online – Hoffnung auf „Lesebär“ live wieder ab Herbst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Lesebär in der Burghauser Stadtbibliothek ist eine wahre Institution: Seit etwa 20 Jahren lesen sog. Lesebären (Lesepaten) ehrenamtlich in der Bibliothek für Kinder. Mit der Corona- Pandemie musste auch die Stadtbibliothek zunächst schließen und damit alle Veranstaltungen erstmal auf Eis legen. Nun hat die Bibliothek zwar seit 12. Mai 2020 wieder zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet, allerdings nur, um Bücher zu entleihen und noch nicht, um zu verweilen. „Das ist natürlich nicht mehr das selbe. Wir haben sehr viele Leser, die gerne viel Zeit bei uns verbringen und wir hoffen, dass dies auch bald wieder möglich ist. Das macht auch den Charme einer Bibliothek aus“, erklärt Christin Moll, Leiterin der Burghauser Stadtbibliothek. Selbstverständlich müssen alle Besucher der Bibliothek einen Mund-Nase-Schutz tragen und sich an das Hygienekonzept halten. Die Lesepaten haben die Maske für die Video-Aufnahmen abgenommen.

Um die Wartezeit zu überbrücken bis es wieder Veranstaltungen in der Bibliothek geben darf, hat die Stadtbibliothek zusammen mit der Öffentlichkeitsarbeit einen neuen Service ins Leben gerufen: Der Lesebär digital. „Wir möchten Kindern und natürlich auch den Eltern ein Stück Normalität nach Hause bringen. Es ist der Versuch, Kindern auch in Zeiten von Corona in der gewohnten Umgebung, der Leseecke in der Kinderbibliothek, vorzulesen. „Der einzige Unterschied ist, dass keine anderen Kinder da sind, was schon komisch ist, wenn man ohne Publikum laut vorliest“, erklärt Max Buchwald, Lesebär seit zwei Jahren. Er liest für die erste digitale Lesebär-Staffel „Das kleine Ich bin ich“ von Mira Lobe. „Ich finde die Idee klasse, den Lesebären zu den Kindern nach Hause zu bringen.“

Max Buchwald ist einer von sechs ehrenamtlichen Burghauser Lesebären. „Lesen, auch lautes Vorlesen, macht einfach Spaß“, sagt Max Buchwald, der als Ingenieur für Verfahrenstechnik grade im Homeoffice ist und daher die Situation vieler Kinder gut nachvollziehen kann. Außerdem haben Nina Neubert, Christin Moll, Tamara Bandtlow und Joshua Sotero digital eingelesen. Die einzelnen Vorlese-Sequenzen sind auf dem städtischen Youtube-Kanal jederzeit abrufbar. Die Lesezeiten variieren zwischen vier und neun Minuten. Unter youtube.com/stadtburghausen werden alle Lesebär-Staffeln eingestellt und können kostenlos beliebig oft angesehen werden. „Wenn der neue Service gut angenommen wird, werden sicher weitere Lese-Staffeln folgen, evtl. auch mal englische Kindergeschichten“, sagt Christin Moll.

Die Stadt Burghausen hat allein 9.000 Kinder-Medien inklusive Tonies, DVD und Spiele. Die Stadtbibliothek ist geöffnet: Di + Mi 10 bis 18 Uhr, Do 14 bis 18 Uhr, Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 13 Uhr.-köx / 08.06.2020

Fotocredit: Stadt Burghausen / Königseder

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