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Was gibt es Neues in Burghausen?

Schule für Rettungsassistenten wird pünktlich im September fertig

Schulprojekt des Roten Kreuzes kostet gut 4,5 Millionen Euro

"Wir werden pünktlich fertig", sagt BRK-Projektleiter Franz Fischer. Diesen Satz hört man bei großen Bauprojekten nicht allzu oft. Auf die Berufsfachschule für Rettungsassistenten trifft er jedoch zu. Und nicht nur das: Die angesetzten Kosten von 4,65 Millionen Euro können, so Fischer, voraussichtlich eingehalten werden. "Es gab eine extrem gute Vorplanung des Architektenbüros", sagt er. Außerdem hätte das BRK vernünftige Preise bekommen. "Wir haben einen guten Zeitpunkt erwischt."

Im vergangenen Jahr haben das BRK und der Landkreis Altötting, die Stadt Burghausen und die VR – meine Raiffeisenbank gemeinsam die Finanzierung des Bauprojekts beschlossen. Die seit 2007 in Burghausen existierende Berufsfachschule für Notfallsanitäter bekommt so auf 6200 Quadratmeter ein neues Zuhause und etabliert sich zu einem Zentrum für Notfallrettung, das neben der Berufsfachschule auch die Rettungswache sowie Bereitschafts- und Wasserwachträume beheimatet. "Am vergangenen Dienstag konnte mit dem Bau der Außenanlagen begonnen werden", sagt Franz Fischer. Am 21. September wird dann die offizielle Einweihung der Berufsfachschule stattfinden. Ein Tag der offenen Tür, bei dem interessierte Bürger die neuen Räumlichkeiten besichtigen können, ist für den 26. September angesetzt.

Der erste Jahrgang von Rettungssanitätern, der in der neuen Schule ausgebildet wird, startet dann wie geplant im Oktober. Und auch hier kann Thomas Maier, Schulleiter der Berufsfachschule, eine erfreuliche Entwicklung verzeichnen, denn an der Ausbildung zum Notfallsanitäter gibt es mehr Interesse als erwartet. Derzeit seien 32 Schüler für das kommende Schuljahr angemeldet, sagt er. Da der Bedarf an der Ausbildung aber um einiges höher liegt, hat er bei der Regierung nun eine zweite Klasse beantragt. Ob sie genehmigt wird, erfährt Maier noch vor der Sommerpause, denn dann hätten alle Betriebe ihre Schülerzahlen gemeldet.

Dass die Schülerzahlen nur sehr schwer vorhersehbar waren, erklärt der Schulleiter damit, dass die Kreisverbände sehr zurückhaltend waren, da es die Ausbildung zum Notfallsanitäter in seiner jetzigen Form erst seit 2014 gibt. "Die Planung war ziemlich schwierig", fasst Maier die für das BRK doch erfreuliche Lage zusammen.

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 01.06.2015− pfj/Foto: Schwarz

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