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Was gibt es Neues in Burghausen?

Raitenhaslach ist „Nationales Projekt des Städtebaus“

Übergabe der Urkunde „Premiumprojekt“ in Berlin
(v.l.n.r.): Dr. Anja Weisgerber, Jury-Mitglied, Werner Lechner, Vertreter der Stadt Burghausen, Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks und Staatsekretär Florin Pronold bei der Übergabe der Diplomurkunde am Dienstag in Berlin (Foto BMUB/Sascha Hilgers).

(v.l.n.r.): Dr. Anja Weisgerber, Jury-Mitglied, Werner Lechner, Vertreter der Stadt Burghausen, Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks und Staatsekretär Florin Pronold bei der Übergabe der Diplomurkunde am Dienstag in Berlin (Foto BMUB/Sascha Hilgers).

Mit dem Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" stellt das Bundesbauministerium Bundesmittel zur Verfügung, um herausragende Projekte des Städtebaus auszuzeichnen und zu fördern. Insgesamt 150 Millionen Euro stehen für investive und konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit, hoher Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder hohem Innovationspotenzial bereit.

Förderschwerpunkte der Förderperiode 2015 sind Denkmalensembles und bauliche Kulturgüter von nationalem Rang (z.B. UNESCO-Welterbe), energetische Maßnahmen im Quartier und Grün in der Stadt. Auf den Projektaufruf des Bundes an Städte und Gemeinden sind rund 270 Projektanträge mit einem beantragten Fördervolumen von mehr als 900 Millionen Euro eingegangen. Aus einer großen Anzahl von Anträgen hatte eine interdisziplinär besetzte Expertenjury unter Vorsitz von Staatssekretär Florian Pronold Mitte 2015 die 46 Förderprojekte ausgewählt. In den Jahren 2015 bis 2019 fließen insgesamt 150 Millionen Euro in die Umsetzung dieser sogenannten "Premium Projekte". Davon kommen 50 Millionen Euro aus dem Haushalt des BMUB sowie einmalig 100 Millionen Euro aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm der Bundesregierung.

In der Beurteilung für das Vorhaben „Revitalisierung des ehemaligen Zisterzienserklosters Raitenhaslach zum Wissenschaftszentrum der TU München“ wird unter anderem hervorgehoben, dass das gemeinsame Nutzungskonzept der Stadt Burghausen und der TU eine ganzheitliche Strategie besitzt und auf die synergetische, gemeinsame Nutzung der Bauten und Freiflächen abzielt.

„Die Klosteranlage besitzt eine überregionale, grenzübergreifende touristische und kulturhistorische Strahlkraft, das Study- und Science-Center fügt eine weitere Nutzung mit hoher Außenwirkung hinzu. Die prägende über 250 Jahre alte Bausubstanz wird erhalten, die infrastrukturelle Stärkung der Wissenschaft im ländlichen Raum, das Betreiberkonzept und die Verknüpfung von Denkmalpflege und moderner Gebäudetechnik zeigen hohes Innovationspotential“, so die Begründung der Jury weiter. Die Fördersumme für Raitenhaslach beträgt auf drei Jahre verteilt 2 Millionen € und wird sowohl für die öffentlichen Nutzungen, wie etwa den Steinernen Saal, als auch die Freiflächen und die Gestaltung der Dorfmitte im Zuge des ehemaligen Klosterinnenhofes gewährt.

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