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Aktuelles

Was gibt es Neues in Burghausen?

Internationalen Wochen gegen Rassismus

Städtische Jugendpflege startet Projekt von 12. bis 25. März 2018 mit Filmen & Co.

Seit 1966 begeht die UN am 21. März ihren „Internationalen Tag zur Überwindung rassistischer Diskriminierung“, 1979 wurde aus dem UN-Gedenktag eine alljährliche Aktionswoche. 2008 gründete sich die „ Stiftung gegen Rassismus“ in ihrer jetzigen Form, mit dem Zweck die UN-Wochen gegen Rassismus in Deutschland zu initiieren und die Aktionen der Kooperationspartner zu koordinieren. Bei mehr als 2000 Einzelveranstaltungen 2017 sagten Menschen bundesweit Nein zu Rassismus und Ausgrenzung.

2018 tritt das Jugendbüro Burghausen der Initiative bei und präsentiert in diesem Jahr, über den gesamtem Aktionszeitraum, themenbezogene Filme. Vom 12. bis zum 25. März zeigt das Jugendbüro insgesamt sechs Filme zwischen Block-Buster und Dokumentation. Als Spielstätte dient in erster Linie der dritte Stock im Freizeitheim, am 12.3. und am 20.3. werden die Filme im Jugendbüro gezeigt. Unter der Woche starten die Filme jeweils um 18.00 Uhr, die Sonntagsfilme starten jeweils um 16.00 Uhr. Der Spielplan mit allen Anfangszeiten und Spielstätten ist unter www.burghausen.de/jugend einzusehen. Eintritt frei!

Terminübersicht: „Do schau her!“

1. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

Mit der universellen Geschichte um die unkonventionelle Freundschaft zwischen einem 13-jährigen Juden und einem alten Muslim schuf Francois Dupeyron ein cineastisches Meisterwerk und gleichzeitig ein warmherziges Plädoyer für Völkerverständigung und Antirassismus. F/2003

Dienstag, 13.3., 18 Uhr, im Jugendbüro

2. Mein Deudshland

Während heftig darüber diskutiert wird, ob Deutschland ein Einwanderungsland ist und ob bzw. wie man die Zuwanderung gesetzlich regeln kann, ist dieser Film ein kleiner positiver Beitrag zu einer menschlichen Beantwortung dieser Fragen. D/2010

Donnerstag, 15.3., 18 Uhr, im Freizeitheim

3. American History X

American History X ist zu gleichen Teilen eine herausfordernde Reflexion über Gewalt und Rassismus und ein konfliktgeladenes Familiendrama über die Persönlichkeitsfindung zweier junger Männer in einer modernen multi-ethnischen Gesellschaft. Der Film bewegt sich abseits gängiger Kinokonventionen: ein kunstvoll verschachteltes Drama, das aus der der Perspektive des jungen Danny die Vergangenheit rekapituliert und sie als suggestive Schwarz-Weiß-Bilder in die Ereignisse am Tag von Dereks Entlassung einschneidet. USA/1998

Sonntag, 18.3., 16 Uhr, im Freizeitheim

4. Land in Sicht

Auf der Suche nach Kontakten, Bildung, Beschäftigung, Freundschaft, Sinn und Liebe und nicht zuletzt dem heiß ersehnten Bleiberecht prallen ihre Vorstellungen von Deutschland täglich mit den Vorurteilen und Mentalitäten der deutschen Bevölkerung aufeinander. Unweigerlich erzählen ihre Erfahrungen und ihre Wahrnehmung uns, wie und wo Integration in Deutschland funktioniert, aber auch, was schiefgeht. Der Film rückt dabei jedoch anstelle von Betroffenheit die unfreiwillige Komik dieses Aufeinandertreffens in den Blick. D/2013

Dienstag, 20.3., 18 Uhr, im Jugendbüro

5. Das Herz von Jenin (OmU)

Es ist eine Reise durch besetzte Gebiete und mit Vorurteilen besetzte Herzen und die Geschichte eines Mannes, der nicht mehr mit Gewalt gegen seine Feinde kämpft, sondern sie durch seine Menschlichkeit verwirrt. Dokumentarfilm. D/2008

Donnerstag, 22.3., 18 Uhr, im Freizeitheim

6. Er ist wieder da

Es gelingt, die wahre Bedrohung durch diese Figur darzustellen, die nach und nach zum Verführer einer formbaren Masse wird. Geschickt werden so auch die Mechanismen des Medienapparates einschließlich Kalkül und Klüngelei bloßgestell., "Er ist wieder da" ist geistreiche Medien- und Politsatire zugleich.

FBW-Prädikat: "besonders wertvoll" D/2015

Sonntag, 25.3., 16 Uhr, im Freizeitheim

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