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Was gibt es Neues in Burghausen?

Handchirurgie Highend

Übergabe eines Spezial-Fixateurs – „Eine große Bereicherung für die Handchirurgie in Burghausen“
Dr. Thomas Urbanke (links) legt Hand und Fixateur beim Ersten Bürgermeister Hans Steindl und Vorsitzenden des Fördervereins Kreisklinik Burghausen e.V. an, um das neue Instrumentarium vorzuführen und die Vorteile zu erläutern. Georg Holzner (rechts)

Dr. Thomas Urbanke (links) legt Hand und Fixateur beim Ersten Bürgermeister Hans Steindl und Vorsitzenden des Fördervereins Kreisklinik Burghausen e.V. an, um das neue Instrumentarium vorzuführen und die Vorteile zu erläutern. Georg Holzner (rechts)

Dr. Thomas Urbanke hat die Handchirurgie an den Kreiskliniken seit 2005 erfolgreich aufgebaut. Jährlich nehmen er und seine Kollegin 1.200 Eingriffe an Händen vor. „Das Einzugsgebiet umfasst vier Landkreise. „Es ist sein Spezialgebiet und wertet unser Haus sehr auf“, sagt Georg Holzner, Verwaltungsleiter der Kreiskliniken Altötting-Burghausen. Nun hat Erster Bürgermeister Hans Steindl als Vorsitzender des Fördervereins Kreiskrankenhaus Burghausen e.V. ein spezielles Fixateur-Set im Wert von 10.384 Euro übergeben. „Das ist Handchirurgie Highend“, sagt Dr. Thomas Urbanke. Auch wenn es nicht täglich zum Einsatz kommen werde, so wird es im Spezialfall helfen, schwer beschädigte Hände optimal zu heilen bzw. zu korrigieren. „Gerade bei komplizierten Trümmerbrüchen, wo etwa ganze Teile der Hand fehlen, wird der Fixateur zum Einsatz kommen. Hier hatten wir bislang keine optimale Ausstattung“, sagt Dr. Urbanke. Bürgermeister Hans Steindl überzeugte sich persönlich vom Einsatz der neuen Instrumente und ließ sich die spezielle Einsatzweise erklären.

Das Fixateur-Set besteht aus Stahl, Titan und Karbon. „Karbon ist für uns hier ein enorm wichtiges Material, weil es Röntgenstrahlen durchlässig ist und so genauere Aufnahmen gemacht werden können“, erklärt Dr. Urbanke. In seine Sprechstunde kommen täglich 40 bis 50 Patienten, die teilweise einen Anfahrtsweg von 50 Kilometer auf sich nehmen. Der Spezialist arbeitet überwiegend ambulant. Ein Vorteil des neuen Fixateurs ist, dass dadurch meistens der Gips unnötig wird. „Für die Patienten ist es viel angenehmer, wenn die Wunde nicht luftdicht verschlossen ist und für den Heilungsprozess ist es natürlich auch wirksamer“, erklärt der Handspezialist Urbanke.

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