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Was gibt es Neues in Burghausen?

FAZIT 49. Internationale Jazzwoche Burghausen „Wir sind glücklich und zufrieden“

7.500 Besucher in fünf Festival-Tagen: Hochkarätige Künstler, grandiose Nachwuchstalente und ein musikbegeistertes Publikum in der Salzachstadt
Das Projekt „Monk @ Town Hall 1959 FEATERING CLAUS RAIBLE“ mi Charles Tolliver gehörte zu einen der hochkarätigsten der diesjährigen Jazzwoche. Fotocredit: Hübner

Das Projekt „Monk @ Town Hall 1959 FEATERING CLAUS RAIBLE“ mi Charles Tolliver gehörte zu einen der hochkarätigsten der diesjährigen Jazzwoche. Fotocredit: Hübner

Die Interessengemeinschaft Jazz Burghausen e.V. ist durchweg zufrieden mit dem Ergebnis der 49. Internationalen Jazzwoche Burghausen e.V.: „Wir hatten (mit Stand Sonntagmittag) 7.500 Besucher. Damit kommen wir an das Rekordjahr 2017 nicht ran, aber wir sind dennoch durchweg zufrieden“, sagte Herbert Rißel, Vorsitzender der IG Jazz e.V. zum Auftakt der Abschluss-PK am Jazzsonntag. Auch finanziell sei man im gesteckten Rahmen geblieben, selbst wenn das ein oder andere Konzert besser besucht gewesen sein könnte. So sei der Donnerstag zwar mit Charles Tolliver, Claus Raible und dem Avisahi Cohen Trio exzellent besetzt gewesen, hätte aber durchaus mehr Publikum verdient gehabt. Publikumsmagneten waren neben dem Nachwuchsjazzpreis die Konzerte von Blood, Sweat & Tears, der Jazzrausch Bigband und Manu Dibango am Freitag in der Wackerhalle sowie der Bluesnachmittag in der Wackerhalle mit Nikki Hill und Danny Bryant und das Doppelkonzert von Marius Neset und Vincent Peirani am Samstagabend im Stadtsaal.

Auch von Seiten der Stadt Burghausen ist man „sehr glücklich und dankbar für die tolle Arbeit, die die Verantwortlichen und Ehrenamtlichen der IG Jazz das ganze Jahr über leisten“, betonte Erster Bürgermeister Hans Steindl. Er hob, genau wie Prof. Joe Viera, die vielversprechenden Finalisten des 10. Europäischen Nachwuchsjazzpreises hervor, aus denen die Berliner Formation Leléka als verdienter Gewinner hervorging, „auch wenn alle fünf Bands preiswürdig waren“, so das Stadtoberhaupt. Das besondere Feeling in der Jazzwoche habe man dieses Jahr in der Stadt deutlich gespürt, auch weil das Programm der Jazzwoche durch eine Fotoausstellung sowie einem speziellen Jazz-Kinoprogramm im Anker Filmtheater abgerundet wurde.

Für die 50. Internationale Jazzwoche Burghausen 26. – 31. März 2019 stand bereits in dieser Jazzwoche im Fokus vieler Besucher. „Ich bin mehr nach dem nächsten Jahr gefragt worden, als nach der aktuellen Jazzwoche“ berichtete Joe Viera etwa. Er werde, genau wie bereits von Bürgermeister Steindl getan, seine Wunschliste für Musiker an die IG Jazz e.V. geben, in der Hoffnung, dass viele hochkarätige Künstler dem Ruf nach Burghausen 2019 folgen. „Ich bin ziemlich optimistisch, dass hier noch viel entstehen wird und wir eine tolle Jubiläumsjazzwoche hinbekommen“, erklärte Bürgermeister Steindl, der seitens der Stadt hier das Budget entsprechend ausweiten wird.

Auch der Abschied des Fernsehens ARD-alpha war bei dieser Jazzwoche Thema in den verschiedensten Bereichen und gipfelte in Diskussionen zum Ende der Pressekonferenz. Da in der Vergangenheit zu häufig missverständlich vom Abschied des BR gesprochen wurde, hat sich auch die IG Jazz e.V. hier eine offensivere, deutlichere Kommunikation vorgenommen. „Fakt ist, der BR ist uns treu geblieben. Das Fernsehen ARD-alpha hat uns aus Kostengründen den Rücken gekehrt. Der BR war mit einem Team von bis zu 27 Redakteuren und Technikern vor Ort und hat via www.br.de/klassik und Facebook live aus Burghausen gesendet. Hier erreichen wir eine ungeahnte Zuschauerzahl, die wir vermutlich erst in den nächsten Jahr realistisch einordnen und messen können“, so Andreas Bentlage, Mitglied der Vorstandschaft der IG Jazz e.V. -köx

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