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Was gibt es Neues in Burghausen?

„Ein lebhaftes Ausstellungsjahr liegt hinter uns“

Haus der Fotografie, Studienkirche und „Artist in Residence-Projekte“ hatten dieses Jahr wieder einen Besucherrekord
Beim „Sakralmusik-Projekt“ in Kooperation mit der städtischen Musikschule in der Studienkirche St. Josef war jeder Platz besetzt. Die Techniker der Stadt Burghausen illuminierten die barocke Wandpfeilerkirche in wunderschönen Farben.

Beim „Sakralmusik-Projekt“ in Kooperation mit der städtischen Musikschule in der Studienkirche St. Josef war jeder Platz besetzt. Die Techniker der Stadt Burghausen illuminierten die barocke Wandpfeilerkirche in wunderschönen Farben.

Die Vernissagen im Haus der Fotografie erfreuen sich über regen Zuspruch.

Die Vernissagen im Haus der Fotografie erfreuen sich über regen Zuspruch.

Ein aufregendes und wieder sehr gut besuchtes Ausstellungsjahr liegt hinter Kunsthistorikerin Ines Auerbach, die das Haus der Fotografie am Eingang der Burg leitet und auch die Ausstellungen in der Studienkirche St. Josef kuratiert. 2017 stellten im Haus der Fotografie Arne Reimer mit „American Jazz Heroes“ zur 48. Internationalen Jazzwoche und Peter Mathis mit der Ausstellung „Berge“ aus. Der Bildband „Berge“ wurde im Rahmen der Ausstellung exklusiv in Burghausen vorgestellt. Außerdem wurde mit der Sonderausstellung „Blick in die Sammlung Haus der Fotografie“ zum 100. Geburtstag von Dr. Robert Gerlich dem Namensgeber des Hauses gedacht. 5.400 Besucher besuchten rein das Haus der Fotografie und 3.780 kamen mit dem Museumspass, der ebenfalls den Einlass ins Stadtmuseum und in das staatliche Burgmuseum gewährleistet. Insgesamt fanden 15 Kuratoren- und Kunstführungen statt. In der Studienkirche St. Josef startete das Ausstellungsjahr Ende April mit der Jubiläumsausstellung zu 70. Jahre Künstlergruppe „Die Burg“ mit mehr als 2.000 Besuchern. Im Anschluss zog Bildhauer Josef Baier mit seinen eindrucksvollen Klangkörpern unter dem Titel „Resonanz“ in die barocke Wandpfeilerkirche in der Altstadt ein. Parallel dazu richtete der international gefragte Künstler seine Werkstatt im Kloster Raitenhaslach ein, wo er während des Kultursommers Burghausen im August an einem Klangkörper arbeitete. „Als Artist in Residence hatte Josef Baier viele Besucher im Kloster, die neugierig seine Fortschritte an der Klangskulptur verfolgten“, weiß Ines Auerbach. Die Ausstellung und das Artist in Residence Projekt des Österreichers habe auch bei professionellen Musikern großen Anklang und Zuspruch gefunden. Zwei Konzerte in Kooperation mit der städtischen Musikschule fanden im Wortsinn großen Anklang und vor allem „wieder ein völlig anderes und sehr gemischtes Publikum“, sagt Ines Auerbach. In der Studienkirche konnten rund 7.000 Besucher gezählt werden. Euphorische Gästebucheinträge auch von weitangereisten Besuchern zeugen von begeisterten Klangskulptur-Betrachtern und Musikern. Die 20 Kuratoren- und Kunstführungen wurden ebenfalls sehr gut angenommen. Als zweites Artist in Residence-Projekt forschte Stefan Wischnewski einen Monat lang zum Thema Netze im ehemaligen Athanor-Gebäude auf der Burg. Wischnewski ist in Burghausen längst kein Unbekannter mehr. Als wissenschaftlicher Dozent an der TU München wird das Ergebnis des Netze-Projekts als Forschungsarbeit im Herbst 2018 im TUM Akademiezentrum im Kloster Raitenhaslach präsentiert. Die Kombination aus Wirtschaft und Kunst ist das Thema seiner Kunstinstallationen. Als Fazit kann Ines Auerbach nur zufrieden sein mit dem Ausstellungsjahr 2017. „Es hat sich wieder viel bewegt. Auch die Künstler selbst haben viele Interessierte mit in die Salzachstadt gebracht und sich neugierig gegenseitig in ihren Ausstellungen und Werkstätten besucht. Grade Josef Baier und Stefan Wischnewski seien in den Burghauser Alltag und die Burghauser Festkultur eingetaucht, weil beide ja für mehrere Wochen in Burghausen gelebt haben. „Ein erfolgreicher Kunstsommer mit vielen begleitenden Veranstaltungen, die positiv nachwirken“, fasst Ines Auerbach das Ausstellungsjahr zusammen. Jetzt ist Winterpause. Am Samstag, 3. März 2018 zur Jazzwoche 2018 geht es wieder los im Haus der Fotografie aus der Burg.

Fotocredit:
Peter Mohr
Nixdorf Fotografie ©Haus der Fotografie Burghausen

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