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Was gibt es Neues in Burghausen?

Der ÖPNV muss klimaneutral werden

Sieben neue Hybrid-Busse sind im Stadtgebiet unterwegs – die beste Übergangslösung hin zur Wasserstofftechnologie
Bürgermeister Schneider mit Isabelle Brodschelm Gunther Wolferseder und Ordnungsamtsleiter Martin Hinterwinkler Foto köx

Bürgermeister Schneider mit Isabelle Brodschelm Gunther Wolferseder und Ordnungsamtsleiter Martin Hinterwinkler Foto köx

Drei Einstiege sind besser als bisher zwei und mehr Platz für Rollatoren und Kinderwägen bieten die neuen Hybridbusse

Drei Einstiege sind besser als bisher zwei und mehr Platz für Rollatoren und Kinderwägen bieten die neuen Hybridbusse

Sieben neue Hybrid-Busse sind ab sofort im Öffentlichen Nahverkehr in Burghausen unterwegs. Sieben Busse, die Burghausen und den ÖPNV ein Stück näher zur Klimaneutralität bringen sollen und gleichzeitig nur eine Übergangslösung darstellen. Eine Interimslösung deswegen, weil die Technik der E-Busse nicht zuverlässig genug ist, wie die Erfahrung gezeigt hat und „weil wir in Richtung Wasserstofftechnologie gehen wollen und werden“, unterstreicht Erster Bürgermeister Florian Schneider.

Neue Busse sowohl für die Linie als auch zwei City-Busse hat das hiesige Beförderungsunternehmen Brodschelm jedoch gebraucht. Klassische Diesel-Busse seien keine Option gewesen, wie Erster Bürgermeister Florian Schneider unterstreicht. „Der ÖPNV muss absolut zuverlässig bedient werden können, hier ist die E-Bus-Technologie leider noch nicht ausgereift genug und langfristig wollen wir mit dem Wasserstoff Reallabor am Standort Burghausen auch eine Wasserstoff-Tankstelle für einen absolut CO² neutralen Nahverkehr“, erklärt Bürgermeister Schneider. Für den Übergang also wurden jetzt sieben Hybrid-Busse angeschafft, die kostentechnisch zu den Diesel-Bussen keinen Unterschied machen.

Entscheidend ist bei der ausgereiften Hybrid-Technologie der Verbrauch. Durchschnittlich 20 % weniger Diesel im Verbrauch und 173.250 kg pro Jahr weniger CO² im Ausstoß bei sieben Fahrzeugen. Die Batterien laden sich während der Fahrt automatisch neu auf. Und sollten diese aus irgendeinem Grund einmal ausfallen, fährt der Bus trotzdem. „Der ÖPNV ist die umweltfreundlichste Alternative, um sich in unserer Stadt mit dem Berg zwischen Alt- und Neustadt zu bewegen. Wir werden hier noch an vielen Stellen nachbessern, um das Busfahren in Burghausen noch attraktiver zu machen“, erklären Bürgermeister Schneider und Isabelle Brodschelm, Geschäftsführerin der gleichnamigen Verkehrsbetriebe. Außerdem sind die Busse viel leiser als ihre klassischen Dieselkollegen und zwar außen, aber auch innen in der Fahrgastkabine.

Neu ist bei den Hybrid-Bussen, dass sie länger sind: nämlich zwölf Meter statt knappen zehn. Außerdem haben sie drei Türen für Ein- und Ausstieg und damit mehr Platz für Kinderwägen und Rollatoren. Außerdem ist dadurch das Zusteigen und Aussteigen bequemer und schneller möglich. Es gibt 32 Sitzplätze, also auch mehr als vorher.

Ebenfalls neu wird ab Januar 2022 sein, dass digitale Anzeigen an den meist frequentierten Bushaltestellen im Stadtgebiet angebracht werden, die in Echtzeit anzeigen, wann der nächste Bus fährt. Dies kann man sich über eine App außerdem jederzeit anschauen und auch in den Bussen sind entsprechende Anzeigen geplant. „Wir werden hier serviceorientierter werden“, erklärt das Stadtoberhaupt. -köx/17.11.2021

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