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Was gibt es Neues in Burghausen?

Der Herr Karl mit Nikolaus Habjan

Monolog von Carl Merz und Helmut Qualtinger

Fotos: Foto Nikolaus Habjan mit Puppen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Nikolausgeschenk für alle Theaterliebhaber gibt es am Donnerstag, den 6. Dezember. Ein Höhepunkt der diesjährigen Theatersaison ist an diesem Abend um 20:00 Uhr im Stadtsaal in Burghausen zu sehen: „Der Herr Karl“ mit Nikolaus Habjan in der Regie von Simon Meusburger. Die nächste Möglichkeit, diese hervorragende Produktion zu erleben, ist übrigens der 1. Januar im Wiener Burgtheater. „Der Herr Karl“ ist ein knapp eineinhalbstündiger – zwischen Theaterstück und Kabarett angesiedelter – Monolog, mittlerweile ein Klassiker, der 1961 von Helmut Qualtinger und Carl Merz geschrieben wurde. Nikolaus Habjan lässt den Text bis auf ein paar Sätze unverändert, verteilt aber den Monolog auf drei Figuren, einen Gast, einen Oberkellner und eine manisch-depressive Bardame. Es geht um einen opportunistischen Wiener Kleinbürger und die österreichische Geschichte zwischen 1925 und den fünfziger Jahren. Der Herr Karl ist immer dabei, wenn es eine Hetz gibt. Er grantelt sich durch alle Themen seines Lebens – eine "Beiselmilieustudie“ - so formulierte es mal eine Jury.

 

Nikolaus Habjan ist gerade mal 30. Und schon eine der interessantesten Persönlichkeiten des deutsch-sprachigen Theaters, vertreten auf den großen Bühnen u.a. in Wien, Graz und München. Habjans Spezialität sind lebensgroße Klappmaulpuppen, die, im Gegensatz zum Marionettentheater, das hinter einer Barriere stattfindet, von sichtbaren Darstellern gespielt werden.

Nikolaus Habjan wuchs in Graz auf und studierte Musiktheaterregie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Im Jahr 2003 erlernte er bei einem Puppenspiel-Workshop den Umgang mit Klappmaulpuppen, die er seitdem häufig in seinen Stücken einsetzt. 2012 erhielt er den Nestroy- Theaterpreis. Eine seiner letzten Produktionen über den Dirigenten Carl Böhm wurde jüngst im ORF gesendet. Übrigens, und gar nicht nebenbei: Habjan ist auch einer der wenigen Profi- Kunstpfeifer und gestaltet damit ein ganzes Programm mit dem Titel: „Ich pfeife auf die Oper“.

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 20 Uhr im Stadtsaal

Karten gibt es im Burghauser Bürgerhaus, Tel. 08677/97400, in der Burghauser Touristik, Tel. 08677/887140 und bei allen Inn-Salzach-Ticket-Vorverkaufsstellen, auch als print@home.

Beginn ist 20 Uhr. Das Stück dauert 100 Minuten und wird ohne Pause gespielt. Es wird wieder ein „Kulturbus“ zur Veranstaltung angeboten. Das Ticket kostet 2,00 Euro für die Hin – und Rückfahrt. Der Fahrplan des Zubringerbusses aus der Neustadt ist einsehbar unter www.burghausen.de/kulturbuero.

 

Fotocredit: Schubert Theater Wien

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