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Was gibt es Neues in Burghausen?

Das neue Gwax schmeckt hervorragend

Trotz Frost im Frühjahr ist der Jahrgang 2016 schmackhaft – 100 Flaschen weniger Wein als im Vorjahr
Die perfekte Farbe hat das Burghauser Gwax Jahrgang 2016. Vom guten Aroma überzeugten sich (v.l.) Thomas Pfeiffenthaler, Erster Bürgermeister Hans Steindl und Curt Pfeiffenthaler von den Burghauser Weinbauern.

Die perfekte Farbe hat das Burghauser Gwax Jahrgang 2016. Vom guten Aroma überzeugten sich (v.l.) Thomas Pfeiffenthaler, Erster Bürgermeister Hans Steindl und Curt Pfeiffenthaler von den Burghauser Weinbauern.

Im April 2016 gab es zwei frostige Nächte in Bayern. Was sich nachhaltig auf die Apfelernte ausgewirkt hat, hat auch dem Burghauser Weinberg geschadet. „Etwa 100 Flaschen weniger als im Vorjahr“, lautet die Bilanz von Curt Pfeiffenthaler, Chef der Burghauser Weinbauern, einer Gruppe des Siedlerbundes. Dennoch: Das Burghauser Gwax Jahrgang 2016 ist rundum schmackhaft und gelungen, so das Fazit von Ersten Bürgermeister Hans Steindl, Curt Pfeiffenthaler und Thomas Pfeiffenthaler bei der ersten Verkostung im Bürgermeisterbüro. „Das Aroma ist sehr gut, die Farbe ist schön hellgelb und er ist voll im Geschmack. So soll es sein“, erklärt Curt Pfeiffenthaler, der heuer seit zehn Jahren bei den Wöhrsee-Weinbauern ist. Mit 12,7 Prozent Alkoholanteil ist das Burghauser Gwax 2016 etwas stärker als sein Vorgänger von 2015 mit 12,2 Prozent.

Neu in diesem Jahr ist der Verschluss: „Wir haben uns für einen Glasverschluss entschieden, weil der Preis für Kork so sehr nach oben gegangen ist und weil der Wein dann nicht mehr korken kann“, erklärt Thomas Pfeiffenthaler, der als Weinbauer bereits jetzt in die Fußstapfen seines Vaters tritt. Ein schöner Nebeneffekt des Glasverschlusses ist, dass er auch für andere Weinflaschen wiederverwendet werden kann. Wie viele Flaschen es letztlich heuer überhaupt geworden sind, das ist wie immer ein gut gehütetes Geheimnis. „Wir sind stolz auf unsere Weinbauern, die aus einem Projekt zur Landesgartenschau 2004 hervorgegangen sind. 20 Helfer engagieren sich, dass wir in Burghausen unseren eigenen Wein haben“, sagt Erster Bürgermeister Hans Steindl.

Unterstützt werden die Burghauser Weinbauern von Vinzer Werner Ruppert aus Elsenfeld in Franken. Die Pfeiffenthalers bringen im Herbst die Trauben zu Weinbau Ruppert, der den Wein dann zieht. Der Kontakt zu diesem Vinzer entstand zufällig bei einer Burgführung in Burghausen. Und genau da wächst der Burghauser Wein: Unterhalb der weltlängsten Burganlage neben dem wunderschönen Wöhrsee. „Kein Wunder, dass der Wein so gut schmeckt“, finden Curt und Thomas Pfeiffenthaler.

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