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Was gibt es Neues in Burghausen?

BuWoG feiert 25-jähriges Jubiläum

Seit 1992 kümmert sich eine eigene Wohnbau GmbH um die Liegenschaften der Stadt Burghausen
Das Team der Burghauser Wohnbau GmbH Ines Rack (v.l.), Teresa Graf, Sabine Schacht, Sebastian Brunner, Helena Käßler, Anastasia Nazarov, Sonja Bonengel, Irina Kromm, Maria Blümlhuber und Geschäftsführer Markus Huber Foto: Burghauser Wohnbau GmbH

Das Team der Burghauser Wohnbau GmbH Ines Rack (v.l.), Teresa Graf, Sabine Schacht, Sebastian Brunner, Helena Käßler, Anastasia Nazarov, Sonja Bonengel, Irina Kromm, Maria Blümlhuber und Geschäftsführer Markus Huber Foto: Burghauser Wohnbau GmbH

Mit Weitblick hat der Burghauser Stadtrat bereits 1992 agiert: Er sah die Notwendigkeit, den Sozialen Wohnungsbau durch eine eigene städtische GmbH langfristig zu sichern und auf solide Beine zu stellen. „Das Ziel bestand darin, für eine breite Schicht, guten und günstigen Wohnraum vorzuhalten“, erinnert sich Werner Lechner, der von 1. Juli 2004 bis 1. Oktober 2009 Geschäftsführer der Burghauser Wohnbau GmbH (BuWoG) wurde. Seit 1. Oktober 2009 leitet Markus Huber die Geschäfte der GmbH. „Durch die Unternehmensform der GmbH wurde eine professionelle Verwaltung sichergestellt und dem Sozialen Wohnungsbau innerhalb des Stadtgebietes eine andere Wertigkeit zugeschrieben“, erklärt Markus Huber.

Seit der Gründung der BuWoG 1992 ist viel passiert. Markus Huber hat für die 25-Jahr-Feier diverse Statistiken ausgewertet, die die Arbeit der insgesamt drei Geschäftsführer und ihren Mitarbeitern deutlich macht: „Die Bilanzsumme bei der Eröffnung betrug 14,3 Millionen Euro (27,9 Mio DM) – heute stehen wir bei 53 Millionen Euro, wo Gründungsgeschäftsführer Heribert Bäumler mit nur einem Mitarbeiter gestartet ist, weiß ich mittlerweile ein Team von zehn Mitarbeitern an meiner Seite“, sagt Markus Huber stolz, der vorher bei der Mühldorfer Kreiswohnbau GmbH tätig war. Bei der Gründung der Wohnbau GmbH war die erste Geschäftsstelle noch in der Wackerstraße 54, seit 2012 befindet sie sich gegenüber des Finanzamtes in der Tittmoninger Straße 4 im ehemaligen Vermessungsamt. Die Immobilie hat die Burghauser Wohnbau 2011 gekauft, ertüchtigt, umgebaut und ist zusammen mit den Burghauser Stadtwerken eingezogen.

Weil hinter 25 Jahren Wohnbau viele bauliche Höhepunkte stecken, hat Markus Huber die Glanzstücke aus der jüngeren Vergangenheit herausgearbeitet: „Wir haben etwa 2008 das Freizeitheim komplett modernisiert, die Fassade erneuert und den Brandschutz für eine Investitionssumme von 0,8 Mio Euro angepasst. Auch die Modernisierung des Burghauser Bahnhofs mit Kiosk (2010) und der Neubau des Kindergarten St. Konrad in der Unghauserstraße (2010 – 2012) für 2,5 Millionen Euro zählen zu den Höhepunkten. Ein Großprojekt bildet zudem „Wohnen am Stadtpark“. „Wir haben 2011 von der Wacker-Pensionskasse Wohnblöcke erworben. Seither wurden ca. 38 Millionen Euro in das Gesamtprojekt investiert. Es sind 160 neue Wohnung und 250 neue Tiefgaragenplätze dazu gekommen. Die Wohngebäude Friedrich-Ebert-Str. 9–11 wurden 2013/2014 komplett neu errichtet und hochwertiger Wohnraum zu einem m²/Preis von 6,50 Euro durchschnittlich im Zentrum der Neustadt und direkt am Park geschaffen“, erklärt Huber einen weiteren Meilenstein.

Die Aufzählung von Burghauser Vorzeigeprojekte aus den letzten Jahren könnte noch seitenweise weitergehen. Wichtig aber ist Ersten Bürgermeister Hans Steindl, der seit 1992 Aufsichtsratsvorsitzender der BuWoG ist, dass die städtische Tochter-GmbH stets gemäß Punkt fünf der Satzung handelt und dieser lautet: „Die Preisbildung für die Überlassung von Mietwohnungen (…) soll angemessen sein (…).“ „Mir ist es wichtig, dass trotz enorm großer Nachfrage das Wohnen in Burghausen für alle Bürger bezahlbar bleibt. Wir haben durch die BuWoG in gewisser Weise ein Gleichgewicht zu privaten Anbietern geschaffen. Das ist der soziale Ausgleich in der Mietpreisgestaltung in Burghausen sozusagen.“, so das Stadtoberhaupt Bürgermeister Hans Steindl.

Die BuWoG feiert ihr 25-jähriges Bestehen daher auch eher bescheiden und nichtöffentlich mit ihren Mietern, Aufsichtsräten und dem Burghauser Stadtrat, der vor einem viertel Jahrhundert diese zukunftsträchtige und vor allem zukunftsfähige Entscheidung getroffen hat.

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