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Was gibt es Neues in Burghausen?

BuWoG baut fünf neue Reihenhäuser

Lückenschluss im Erbbaugebiet "Liebfrauen" – Stadtunternehmen investiert rund eine Million Euro

Die Burghauser Wohnbau GmbH baut an der Piracher Straße auf dem letzten Stück Freigelände im Erbbaugebiet der Pfarrei Liebfrauen für rund eine Million Euro einen Fünfspänner, dessen Einzelhäuser danach verkauft werden. "Wir haben bereits eine Einheit verbrieft und zwei weitere Interessenten. Freuen würden wir uns, wenn hier junge Familien ein Zuhause finden", sagt BuWoG-Geschäftsführer Markus Huber.

Dadurch, dass hier keine Grunderwerbskosten anfallen und die Eigentümer diese Kosten über den Erbbauzins langfristig finanzieren können, sind die Häuser preisgünstig. Die BuWoG selbst verdient hier nach Hubers Worten nichts. Die einzelnen Reihenhäuser verfügen über eine Wohnfläche von 115 Quadratmetern. Hinzu kommt ein Gartenanteil von 80 bis 150 Quadratmetern. Der Bauausschuss des Stadtrats hat der BuWoG bereits die Bauerlaubnis erteilt. In diesem Fall ist das Stadtunternehmen freigestellt vom Genehmigungsverfahren, weil das Vorhaben den Festsetzungen im Bebauungsplan entspricht. Dadurch werden weitere Kosten gespart. Gebaut werden die Häuser auf Energieeffizienz hin, sie entsprechen der Energieeinstufung Kfw70.Zu jedem Haus gehört eine Garage – der Bau am Bahngleis steht bereits – und ein weiterer Stellplatz. Geplanter Baubeginn ist im März. Markus Huber geht davon aus, dass die Häuser bereits Ende des Jahres bezugsfertig werden. Vertraglicher Fertigstellungstermin wird aber Ende März 2016 sein. Das Erbbaugebiet "Liebfrauen" ist eine kleine Einheit. Neben dem neuen Fünfspänner, der die letzte Lücke am Bahngleis schließt, gehört dazu nur der Vierspänner davor direkt an der Piracher Straße. Das Baugebiet grenzt stadtauswärts an das wesentlich größere Erbbaugebiet der Congregatio Jesu.

Noch in der Überlegung sei ein weiteres größeres Wohnprojekt an der Liebigstraße. Dort geht es um drei Gebäude mit flachem Pultdach und mit jeweils acht Wohnungen. Diese Wohnungen dürften vor allem für ältere Menschen interessant werden, weil auch an Gemeinschaftsräume gedacht ist. Die Baukosten werden auf bis zu fünf Millionen Euro geschätzt.

Im vergangenen Jahr hat die BuWoG fast acht Millionen Euro in Neubauten und Modernisierungen investiert. Größtes Projekt war der Neubau an der Friedrich-Ebert-Straße am Stadtpark mit 26 Wohnungen. Die BuWoG unterhält an die 600 Wohnungen, 30 Gewerbeeinheiten und betreut für die Stadt auch 900 Tiefgaragen- und 76 Garagenplätze.

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 14.01.2015− rw/Foto: Wetzl

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