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Was gibt es Neues in Burghausen?

Burghauser Kitas vergeben erste Plätze für das neue Kita-Jahr 2021/22

Kitaplatz-Bedarf für 159 Buben und 109 Mädchen digital gemeldet – 90 % Plätze in Wunsch-Kita
Fotocredit: Haus der Familie Dorle Graf als Familienreferentin und Christine Auberger vom Haus der Familie vor dem Neubau vom Haus der Familie. Foto Stadt Burghausen / Königseder

Fotocredit: Haus der Familie Dorle Graf als Familienreferentin und Christine Auberger vom Haus der Familie vor dem Neubau vom Haus der Familie. Foto Stadt Burghausen / Königseder

Alle Kita Leiterinnen und Träger der Burghauser Einrichtungen. Foto stammt von vor dem Corona Lockdown im Februar 2020. Foto Haus der Familie

Alle Kita Leiterinnen und Träger der Burghauser Einrichtungen. Foto stammt von vor dem Corona Lockdown im Februar 2020. Foto Haus der Familie

Burghausen. Von 11. Januar bis 21. März konnten sich die Burghauser Familien für einen Kitaplatz im kommenden Kita-Jahr ab September 2021 anmelden. 268 Kitaplatz-Bedarfsanmeldungen sind dieses Jahr wieder über die neue digitale Anmeldeplattform des Bürgerservice-Portals der Stadt Burghausen eingegangen. Davon entfielen 158 Bedarfsmeldungen für den Kindergarten und 110 Meldungen für die Krippe. In den letzten Tagen haben die Burghauser Kitas in Kooperation mit dem Haus der Familie die Bedarfsanmeldungen gesichtet und die Kinder für die erste Vergaberunde, die diese Woche stattfand, ausgewählt. 170 Familien können sich bereits über eine Zusage freuen und haben sieben Tage Zeit, den Platz anzunehmen. „Die Annahme erfolgt dieses Jahr erstmals ganz unkompliziert mit einem digitalen Rückmeldebutton“, so Christine Auberger vom Haus der Familie. „Wenige Minuten nachdem wir die ersten Platzangeboten versendet haben, hatten wir auch schon die ersten Bestätigungen“, freut sich auch Eva Schmidt vom Altstadt Kindergarten Maria Ward über die einfache Handhabung des neuen Systems.

Jedes Jahr gibt es bei der Platzvergabe aber auch Diskussionen mit den Familien, die leider kein Platzangebot von der Wunsch-Kita Nr. 1 bekommen. „Gerne hätten wir noch mehr Kinder bei uns aufgenommen“, so Maria Brams vom Kindergarten St. Konrad, „aber mit 23 freien Kitaplätzen konnten wir der großen Anfrage leider nicht gerecht werden“. Auch die neue Sportkita, die im September in ihr drittes Kita-Jahr startet, hat dieses Jahr auf Grund der wenigen Vorschulkinder, die den Kindergarten verlassen, sehr wenige Plätze zu vergeben. „In ca. 90% der Fälle können wir jedoch einen Platz aus der angegebenen Favoritenliste der Eltern anbieten“, so Auberger. „Zudem arbeiten alle Burghauser Kitas mit vollem Herzblut, Engagement und fachlicher Expertise, sodass Eltern ihre Kinder überall in bester Obhut wissen können.“

Die nächste Vergaberunde startet ab 22. April 2021. Wer bisher noch keinen Platz erhalten hat, soll sich bitte schriftlich an das Haus der Familie am besten per E-Mail hausderfamilie@burghausen.de wenden. Es geht darum, die Dringlichkeit herauszuarbeiten. Wenn etwa beide Elternteile berufstätig sind oder ein Elternteil alleinerziehend, so sollte dies belegt werden. „Grundsätzlich erfolgt die Vergabe der Plätze nach dem Alter der Kinder, dem Favoritenwunsch der Eltern und der Platzkapazität in den Burghauser Kitas. Des Weiteren beziehen wir auch besondere Dringlichkeitskriterien wie etwa wenn Eltern in Ausbildung sind, berufstätige Alleinerziehende und Eltern oder Familien in besonderen Notlagen bei der Vergabe mit ein“, so Graf.

Dank Herrn Ersten Bürgermeister Schneider werden die Betreuungskosten dieses Jahr in Burghausen nicht erhöht. Daniela Christel von der Finanzverwaltung der Stadt Burghausen gibt ein Kostenbeispiel an: „Ein Krippenplatz mit sechs bis sieben Stunden pro Monat kostet in etwa 217€, ein Kindergartenplatz mit selber Buchungszeit ca. 130€ pro Monat. Hinzu kommen noch Spielgeld und Kosten für Essen.

Für die Eltern von Krippenkindern gewährt der Freistaat einen Zuschuss bis zu 100 Euro im Monat. Hierfür muss beim Zentrum Bayern Familien und Soziales der Antrag auf Bayerisches Krippengeld gestellt werden. Für Familien, die Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Wohngeld oder Kinderzuschlag beziehen, können die Betreuungskosten und das Mittagessen über das Landratsamt Altötting mitfinanziert werden. Im Notfall unterstützt Erster Bürgermeister Schneider die Familien aber zusätzlich: „Wenn die Betreuungskosten nach Erhalt der staatlichen Förderungen noch ein finanzielles Problem für die Familien darstellen, können sich die Familien gerne an Frau Christel wenden. Wir werden dann nach Prüfung der Einzelfälle über eine finanzielle Unterstützung entscheiden.“ - cha/köx 16.04.2021.

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