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Was gibt es Neues in Burghausen?

Bürgermeister Steindl verhandelt mit Kreutzpointner über Halle

Wo jetzt Buhlmann Rohre fertigt, könnte der Stadtbauhof einziehen
Die Kreutzpointnerhalle ist derzeit noch von der Firma Buhlmann belegt. Die Halle ist ursprünglich für einen Elektrogroßhandel konzipiert worden und deshalb hochwertiger gebaut als eine reine Produktionshalle.

Die Kreutzpointnerhalle ist derzeit noch von der Firma Buhlmann belegt. Die Halle ist ursprünglich für einen Elektrogroßhandel konzipiert worden und deshalb hochwertiger gebaut als eine reine Produktionshalle.

Die Stadt ist schon lange auf der Suche nach einem neuen Standort für ihren Bauhof. Nun rückt eine Lösung in Griffweite: So laufen derzeit Verhandlungen über eine Auslagerung des Bauhofs in die Halle, wo derzeit noch die Firma Buhlmann im Gewerbegebiet Lindach untergebracht ist. Eigentümer dieser Halle ist die Familie Kreutzpointner. Mit ihr verhandelt die Stadt wegen eines Kaufs. Buhlmann baut ja im Gewerbegebiet ein Stück weiter außerhalb, weil dem für die Industrie tätigen Rohrleitungsunternehmen die Kreuzpointner-Halle zu klein geworden ist.

Der jetzige Standort des Stadtbauhofs in der Unghauser Straße führt gerade in den Wintermonaten laut Bürgermeister Hans Steindl zu Problemen. Wenn am frühen Morgen der Winterdienst mit der Arbeit beginnt, die Fahrzeuge startet und belädt, bleiben Geräusche nicht aus. Die jetzige Lage im Stadtinnern sei deshalb schon länger in der Diskussion mit dem Ziel, einen geeigneteren Platz am Stadtrand zu finden. Wichtig sei dabei eine gute Erreichbarkeit und Anbindung ans Straßennetz.

Die Halle der Familie Kreutzpointner erfüllt diese Voraussetzungen ideal. Sie liegt in der Bachstraße nahe der Einmündung in die Burgkirchener Straße und ist damit optimal anfahrbar. Das Areal mit der riesigen Halle wäre zudem groß genug, auch die jetzige Außenstelle des Bauhofs in der einstigen Kirschhalle an der Piracher Straße mit zu integrieren. Die Kirschhalle nutzt der Bauhof als Lagermöglichkeit.

Die Kreutzpointner-Halle ist Ende der 90er Jahre gebaut worden. Wie Fritz Kreutzpointner erläutert, war dort zehn Jahre ein Elektrogroßhandel Mieter. Nach dessen Insolenz sei die Halle an Buhlmann vermietet worden, "dabei ist die Halle eigentlich hochwertiger als für ein Rohrleitungsunternehmen nötig".

Die Stadt möchte allerdings nicht mieten, sondern kaufen und verhandelt darüber mit dem Eigentümer. Nach den Worten von Bürgermeister Hans Steindl erarbeitet die Stadt derzeit ein Konzept, wie die Nutzung aussehen könnte.

Im Herbst wird sich der Stadtrat damit befassen. Schon jetzt macht der Bürgermeister aber klar: Die Freiwillige Feuerwehr unmittelbar neben dem Bauhof soll weiter in der Stadtmitte bleiben. Die Kirschhalle will die Stadt verkaufen und das Areal für Wohnzwecke nutzbar machen.

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 28.08.2015 − rw/Foto: Wetzl

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