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Aktuelles

Was gibt es Neues in Burghausen?

Bekanntmachung

Abbruch und Neubau Solebecken beim Hallenbad

Die Stadt Burghausen beabsichtigt unter dem Aktenzeichen BV.-Nr. 061/2019, das bestehende Solebecken des Hallenbades Burghausen mit einer Wasserfläche von 150 m² aufgrund bestehender baulicher Mängel durch ein neues größeres Becken aus Edelstahl mit einer Wasserfläche von ca. 285 m² zu ersetzen und zu erweitern. Damit verbunden ist eine Anpassung der Filteranlage, der Dosieranlage für Chlor, Flockungsmittel und pH-Korrektur. Außerdem werden die Attraktionspumpen sowie die Elektro- und Steuerungstechnik erneuert. Die Sanierung des Solebeckens führt durch die begrenzte Anzahl der Spinde zu keiner bzw. nur einer geringen (ca. 10 %) Steigerung der gleichzeitig anwesenden Badegäste.

Die Änderung verfolgt das übergeordnete Ziel, die gute Auslastung des Bades dauerhaft zu erhalten, indem einerseits die Aufenthaltsqualität der Besucher in Zeiten hoher Frequentierung verbessert wird und andererseits Schwachlastzeiten und Schlechtwetterzeiten in den Sommermonaten besser ausgelastet werden. Durch den zurückhaltenden Ausbau der Umkleiden wird die Voraussetzung geschaffen, dass der Besucherzuwachs an Spitzenlasttagen – vor dem Hintergrund der Seveso-Richtlinie – nicht unangemessen hoch anwächst.

Nach Art. 66 a Abs. 2 BayBO ist für die Änderung baulicher Anlagen im Sinne des Art. 58 Abs. 2 Nr. 4 BayBO, die öffentlich zugänglich sind und der gleichzeitigen Nutzung durch mehr als 100 Personen dienen und den angemessenen Sicherheitsabstand im Sinn des Art. 13 Abs. 2 Buchst. A) der Richtlinie 2012718/EU zu einem Betriebsbereich nicht einhalten, eine Öffentlichkeitsbeteiligung nach Art. 66 a Abs. 1 BayBO durchzuführen.

Das Hallenbad Burghausen liegt in unmittelbarer Nähe der Wacker Chemie und innerhalb des angemessenen Abstandes nach KAS 18. Gemäß der Arbeitshilfe „Berücksichtigung des neuen nationalen Störfallrechts zur Umsetzung des Art- 13 Seveso-III-Richtlinie im baurechtlichen Genehmigungsverfahren in der Umgebung von –Störfallbetrieben“ ist eine Unterschreitung des störfallspezifischen Abstandes möglich, wenn im Einzelfall hinreichend gewichtige Belange für die Zulassung des Vorhabens vorhanden sind. U.a. nennt die Arbeitshilfe auswirkungsbegrenzende Maßnahmen wie bauliche Maßnahmen, Frühwarnsysteme, Gefahrenabwehr.
In der Ergänzung zum Bauantrag werden technische Kompensationsmaßnahmen wie Installation von Gaswarnsensoren, automatische Lüftungsabschaltung etc. in den bestehenden Gefahrenabwehrplan von 2013 eingearbeitet.

Für das Vorhaben ist nach § 8 UVP keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführe, da sich durch die Erweiterung des Solebeckens die Folgen eines Dennochstörfalles nicht wesentlich verschlimmern.

Dies wird in der Zeit vom

24. April mit 27. Mai 2019

öffentlich bekannt gemacht.

Die Bauantragsunterlagen liegen in der Bauverwaltung, Rathaus, 3. Stock, Zimmer 301, zur Einsicht aus.

Dienststunden:

 

Montag mit Mittwoch

8.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.30 Uhr
Donnerstag8.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr
Freitag 8.00 - 12.00 Uhr

 

 

 

 

 

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