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Was gibt es Neues in Burghausen?

Ausstellungseröffnung „MARKUS HEINSDORFF · REGEN – WALD 1 – KUNSTARCHIV DER BÄUME UND PFLANZEN“

© Markus Heinsdorff

© Markus Heinsdorff

© Markus Heinsdorff

Am kommenden Sonntag, 3. Juli 2022 um 11 Uhr wird die neue Ausstellung „MARKUS HEINSDORFF · REGEN – WALD 1 – KUNSTARCHIV DER BÄUME UND PFLANZEN“ im Haus der Fotografie in Burghausen eröffnet. Die Ausstellung ist der erste Teil des zweiteiligen Ausstellungsprojekts des Künstlers Markus Heinsdorff, der sich den Themen Bäume, Pflanzen, Wasser und ihrem klimabestimmenden Wechselspiel aus unterschiedlichen Perspektiven mittels Fotografie, Video und Installation nähert.

Gezeigt werden im ersten Teil des Ausstellungsprojekts Foto- und Videoarbeiten von Markus Heinsdorff, die in über zwei Jahrzehnten Reisen und bei Projekten in verschiedenen Regen-Urwaldregionen der Erde entstanden sind. Aufnahmen aus den Wäldern der Insekten-Forschungsstation Panguana in Peru und den Ashuar Indios in Ecuador oder von den umgepflanzten Urwaldriesen in Thailand sind nur ein Teil seines Arten-Archivs der Bäume und Pflanzen des Regenwaldes.

Dahinter stand und steht noch immer die Idee, ein Porträt und Archiv über die Flora und Fauna, über die Arten und Elemente der Erde zu schaffen. Das Archiv entspricht keiner biologisch-wissenschaftlichen, sondern einer rein ästhetisch-formalen und damit der Vielfalt geschuldeten Herangehensweise. Sie lässt zum einen das faszinierende Kreislaufsystem zwischen Wasser/Regen und Sauerstoffproduzenten erkennen und richtet zum anderen den Blick auf die Natur, auf die rapide schwindende Artenvielfalt und die unabdingbare Notwendigkeit des Erhalts der teils noch unerforschten Spezies.

In der Ausstellung trifft ein 30 m langes Wandbild aus 320 Einzelfotografien auf eine raumgreifende Installation, die sich mit dem Element Wasser auseinandersetzt. Die „Wunderkammer“ der Natur zeigt sich in Samen, Pflanzen und Hölzern, die aus dem angelegten Arten-Archiv des Künstlers stammen. Literatur vertieft zugleich das Thema im Leseraum, in dem auch ein kurzer Schwenk mit Exponat-Kästen zu den Bewohnern der Wälder, den Insekten, führt.

Aufgewachsen in einer Familie, die seit Generationen Landschaftsmaler, Bildhauer und Architekten hervorbrachte, verbindet Markus Heinsdorff die verschiedenen Medien zu einer eigenen Kunst- und Formensprache. Jedes seiner Projekte und jede Gestaltung ist experimentell und bezieht aktuelle und zukünftige Themen ein, deren Brisanz in Bezug auf Klima, Umwelt und Soziales unseren Lebensraum schon heute bestimmen und zukünftig beherrschen werden.

Termine:

Dienstag, 12.07.2022 um 19 Uhr Künstlerführung mit Markus Heinsdorff

Freitag 12.8.2022 um 18 Uhr Künstlerführung mit Markus Heinsdorff

Weitere Termine unter www.burghausen.de/hausderfotografie

Zweiter Teil des Ausstellungsprojekts:

MARKUS HEINSDORFF · REGEN-WALD 2 - UNTER BÄUMEN LEBEN ab 15. März 2023 in der Studienkirche St. Josef Burghausen

Biographie:

Markus Heinsdorff, geboren 1954, studierte Bildhauerei in München.

Natur, Umwelt, Soziales und Raum sind die zentralen Themen des Künstlers. Jedes Projekt, das er in den Bereichen Architektur, Installation und Fotografie umsetzt, ist experimentell und bezieht sich auf aktuelle und zukünftige Themen, von deren Brisanz die Menschheit und die Erde betroffen sind.

Er initiierte und gestaltete Projekte, Installationen und Ausstellungen in China, Taiwan, Indien, Thailand, Indonesien (Java und Bali), Vietnam, Sansibar, Tansania, Südafrika, Tunesien, USA, Ecuador, Brasilien, Peru, Venezuela und zahlreichen europäischen Ländern. In den meisten Ländern entwickelt Heinsdorff Projekte für die Ausstellungsorte mit Materialien aus deren Umgebung.

2015 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande. Seine Arbeiten wurden u.a. durch das Siemens Arts Program, den Siemens „Empowering People Award“, das UNESCO-Aschberg Bursary, die Goethe-Institute in China, Indien, Vietnam, Thailand, Indonesien, USA, Ungarn und durch das Bayerische Staatsministerium gefördert. Für die Präsentation Deutschlands in Indien von 2011 bis 2013 entwickelte und realisierte Heinsdorff für das Auswärtige Amt 16 Pavillons als Kunstbauten. Für die Präsentation Deutschlands in China entwarf und realisierte er das Deutsch-Chinesische Haus auf der EXPO Shanghai 2010 und 21 Pavillons als Objektbauten von 2007 bis 2009, die in 11 Megacities ausgestellt wurden. In beiden Ländern gab es begleitend Ausstellungen, Installationen und Workshops.

In den Jahren 2008 bis 2014 war er als Gastprofessor in China an der School of Architecture and Urban Planning, an der University of Science and Technology sowie jeweils an den Fakultäten für Architektur an der University of Chongqing, der Schule für Architektur – Universität Südostchinas Nanjing und an der DeTao Masters Academy in Shanghai tätig. 2017 gründete er zusammen mit dem EBB Lehrstuhl an der Fakultät für Architektur an der TU München ein experimentelles Raumlabor.

Folder

Einladung

Infotext

AusstellungseröffnungSonntag, 03.07.2022 um 11 Uhr
Ausstellungszeitraum03.07.-06.11.2022
OrtHaus der Fotografie Dr. Robert-Gerlich-Museum Burghausen
ÖffnungszeitenMontag – Sonntag, Feiertag 10-18 Uhr

 

 

 

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