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Größer, schöner, hipper

Zeigten sich zufrieden bei der Eröffnung: Jugendpfleger Johannes Schwankner (hinten 2.v.r.), Bürgermeister Hans Steindl (mitte), Sabine Beck vom Freizeitheim (l.) und Jugendreferent Roland Resch (vorne l.) mit den Jugendlichen vor dem Grafitti-Kunstwerk von Manuel Faltermair (hinten r.).

Das städtische Jugendbüro ist in die Marktlerstraße umgezogen – Die Räume sind neu, das Angebot bleibt wie es ist von Christina Schönstetter

Burghausen. Der Boden ist blitzblank, die Wände leuchten in hippem Orange und strahlendem Weiß. Selbst die Bildschirme der Computer sind frei von Staubkörnchen. Hinter den PCs hängen noch die Kabel herunter, noch nicht alles ist komplett angeschlossen, umso mehr wird klar: Alles hier ist neu. Das Jugendbüro ist umgezogen und hat nun funkelnagelneue Räumlichkeiten in der Marktlerstraße 56a bezogen. Die Vorteile gegenüber dem bisherigen Standort im Bürgerhaus sind vielfältig, vor allem aber haben die jungen Leute nun endlich genügend Platz.

"Wir sind sehr zufrieden, dass wir den Umzug jetzt gut hinbekommen haben", sagt Jugendpfleger Johannes Schwankner und schickt gleich dazu ein großes Lob an die Jugendlichen, die zur offiziellen Eröffnung gekommen waren: "Vielen Dank dafür, dass ihr so viel geholfen habt." Kisten packen und schleppen, aber auch die Organisation der Handwerker haben die jungen Leute selbst übernommen. Allen voran Wolfgang Reiter, so Schwankner, der sich mit Handwerkern getroffen oder die Holzregale gebaut hat – Dinge, zu denen Johannes Schwankner im laufenden Betrieb einfach nicht gekommen ist.

Nach all diesen Arbeiten ist das Jugendbüro nun komplett umgezogen. Die Kisten mit den Büchern und Akten sind zwar noch nicht ganz fertig ausgeräumt, ansonsten aber sieht es schon sehr gut aus. Neben einem geräumigen hellen Hauptraum mit Computertischen, gemütlichen Sitzgelegenheiten und dem Büro gibt es jetzt einen separaten großen Beratungs- und Konferenzraum sowie ein Lager. Dort stapeln sich Infomaterial und Ausstattung für die vielen verschiedenen Aktivitäten der jungen Burghauser.

"Super", ist die einhellige Meinung der Jugendlichen zu den neuen Räumen. "Früher war irgendwie alles auf einem Haufen, jetzt haben wir verschiedene Räume", sagt Jonas Eschenfelder. "Das alte Jugendbüro war eigentlich nur ein Tisch mit Stühlen drum herum. Da ist das hier jetzt schon viel besser", pflichtet ihm auch Robin von Iven bei. Dass die Räumlichkeiten nicht mehr ganz so zentral sind wie im Bürgerhaus, ist für die jungen Leute kein Problem. "So weit ist es hierher auch nicht. Und wir sind ja noch jung", findet Bianca Marner.

Zufrieden mit der Umsetzung zeigte sich bei der offiziellen Eröffnung des Jugendbüros auch Bürgermeister Hans Steindl. "Wir sind hier mitten in der Stadt, es gibt Einkaufsmöglichkeiten gleich gegenüber und Parkplätze", führte Steindl die Vorzüge auf. Das Jugendbüro sei ein Ort, um sich zu treffen, um Infos auszutauschen und sich, so Steindl mit einem Augenzwinkern, zur nächsten Demo zu verabreden. Er betonte, dass die jungen Leute und das Jugendbüro in der Gestaltung völlig frei waren und es nach wie vor sind: "Ihr könnt euch hier weiter austoben", sagte der Bürgermeister und fügte zur Sicherheit noch schnell noch hinzu: "Also, im positiven Sinne austoben."

So viel sich auch äußerlich verändert, inhaltlich bleibt im Jugendbüro alles beim Alten. "Wir beginnen hier mit dem, womit wir im Bürgerhaus aufgehört haben", sagte Schwankner bei der Eröffnung. Dienstag bis Donnerstag von 15 bis 18.30 Uhr können die jungen Leute vorbeikommen. "Wer eine Idee hat, die er umsetzen möchte, wer bei irgendetwas mitmachen will und wer Hilfe sucht, kann kommen", sagt Johannes Schwankner. Das Jugendbüro sei ein offenes Haus für junge Menschen..

Immer sei etwas anderes geboten: "Manchmal wird geratscht, manchmal Hausaufgaben gemacht; die Jugendlichen helfen sich beim Übersetzen, wir planen gemeinsam eine Veranstaltung oder das Filmteam bespricht die neuesten Drehs", sagt Schwankner. Das separate Zimmer mache die Beratung nun einfacher. Aber auch ansonsten ist der Jugendpfleger überzeugt, dass das neue Büro mit den neuen Computern und den vielen Möglichkeiten in Zukunft noch mehr Jugendliche anlocken wird. "Wir sind jetzt ebenerdig, so können uns alle Leute sehen", freut er sich.

Weil die offizielle Eröffnung des Jugendbüros eine ruhigere Angelegenheit war, versprach Johannes Schwankner den treuen Jugendlichen, die immer ins Jugendbüro kommen und die beim Umzug geholfen haben: "Es wird mit euch noch eine ordentliche Feier geben, sobald alles ganz fertig ist."

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 11.08.2014/von Christina Schönstetter-Fotos Schönstetter

Schaut gut aus: Das neue Jugendbüro hat optischen und praktischen Mehrwert. − Fotos: Schönstetter

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