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Staatssekretär Sibler besucht Kloster Raitenhaslach

Freistaat Bayern gibt 10 Mio. Euro zur Sanierung – weitere Zuschüsse in Aussicht

Unser Bild zeigt (v.l.n.r.) Bürgermeister Hans Steindl, Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner und Staatssekretär Bernd Sibler vor dem Prälatenstock (Foto: Hopfgartner)

Unser Bild zeigt (v.l.n.r.) Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner, Staatssekretär Bernd Sibler und  Bürgermeister Hans Steindl vor dem Prälatenstock (Fotos: Hopfgartner)

Auf Einladung von Ersten Bürgermeister Hans Steindl hat Wissenschafts-Staatssekretär Bernd Sibler am letzten Freitag die Klosteranlage Raitenhaslach besucht und sich vor Ort in Begleitung der heimischen Landtagsabgeordneten Ingrid Heckner über den Stand der Planungen und die beabsichtigte Nutzung aus erster Hand informieren lassen.

Beeindruckt zeigte sich der Ministeriumsvertreter nicht nur vom guten Erhaltungszustand der historischen Bausubstanz sondern auch von der einmaligen Lage und Einbindung des Klosters in das Salzachtal. „Diese Lage bietet sich geradezu ideal an, um ein solches Vorhaben gemeinsam mit den zwei starken Partnern Stadt Burghausen und TU München umzusetzen. Hier sind die Mittel des Freistaates Bayern im besten Sinne gut eingesetzt und tragen dazu bei, in dieser Region einen wichtigen Wissenschaftsstandort zu errichten.“ Diese positive Partnerschaft habe er auch bei der Vertragsunterzeichnung zwischen Stadt und TU im vergangenen Dezember in München gespürt, an der er ebenfalls teilgenommen hatte.

Neben den durch Kabinettsbeschluss bereits zugesagten 10 Mio. € Baukosten-Zuschuss signalisierte Staatssekretär Sibler, der in Deggendorf beheimatet ist, weitere Fördermöglichkeiten durch andere staatliche Stellen und sicherte die Unterstützung seines Ministeriums zu. Er spannte den Bogen zu seinem heimischen Kloster Metten, das ebenfalls mit erheblichem Aufwand saniert wurde und konnte viele Gemeinsamkeiten und Bezugspunkte zu Raitenhaslach feststellen.

Bürgermeister Hans Steindl bedankte sich für die schon zugesagte finanzielle Unterstützung und zeigte auch die denkbaren Erweiterungsmöglichkeiten in weiteren Bauabschnitten in der ehemaligen Brauerei und im Ökonomietrakt auf. „Wir sind froh und dankbar, dass wir mit der TU München, mit Professor Herrmann an der Spitze, einen Partner gefunden haben, der uns nicht nur in unserem Vorhaben unterstützt, sondern die Anlage künftig auch mit Leben erfüllen wird. Gemeinsam haben wir ein Konzept erstellt, mit dem wir auch den Freistaat Bayern überzeugen konnten, die Chance zu ergreifen, in dieser einmaligen Anlage einen ganz außergewöhnlichen Ort der Wissenschaft entstehen zu lassen.“

Abschließend gab sich das Stadtoberhaupt überzeugt, „…dass die zugesagten Gelder mit Augenmaß und großer Sorgfalt verwendet werden, wie die schon abgeschlossene Sanierung des Deckengemäldes im Steinernen Saal zeigt. Mein Dank gilt den Vertretern des Ministeriums, aber auch den heimischen Abgeordneten, die sich mit hohem persönlichen Einsatz für Raitenhaslach stark gemacht haben.“

„Nachdem nun die lange Phase der Voruntersuchungen, Gutachten und Planung abgeschlossen ist und der Förderantrag derzeit zur Genehmigung im Ministerium vorliegt, können wir jetzt mit der Ausschreibung der zahlreichen Gewerke starten und endlich mit den Arbeiten im Prälatenstock beginnen. Im Mai ist dazu auch ein symbolischer Spatenstich geplant,“ fasste Bürgermeister Hans Steindl an Ende des Besuches zusammen.

Erster Bürgermeister Hans Steindl im Gespräch mit dem neuen Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege, Generalkonservator Mathias Pfeil, der zuvor die Bauabteilung der Schlösserverwaltung geleitet hat und aus dieser Zeit Burghausen bereits gut kennt bei seinem Antrittsbesuch in Burghausen im Gespräch mit Oberkonservator Paul Huber, der die Maßnahme in Raitenhaslach fachlich betreut.


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