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Spatenstich für die BRK-Berufsfachschule

Baubeginn an der Schule für Notfallsanitäter – Fertigstellung im September 2015 – 4,65 Millionen EuroBaukosten

Die BRK-Berufsfachschule für Notfallsanitäter soll im September 2015 fertig sein. Diese Zusage entlockte BRK-Kreisvorstand Herbert Hofauer dem zuständigen Bauingenieur Ludwig Winkler beim Spatenstich zur neuen Schule am Montagabend. Auf dem Gelände hinter der Burghauser Kreisklinik steht der Bagger schon bereit, die Verantwortlichen gruben beim symbolischen Spatenstich aber lieber mit „echten“ Spaten.

In den kommenden Monaten soll auf dem 6200 Quadratmeter großen Grundstück eine Berufsfachschule entstehen, die insgesamt 4,65 Millionen Eurokosten wird. „Eine gewaltige Investition in die Zukunft“, nannte Hofauer das Bauvorhaben. Seit 2007 existiert die Berufsfachschule für Rettungsassistenten in Burghausen. Die Erfahrungen damit seien das Fundament für die neue Schule, sagte Hofauer. „Die Notwendigkeit für ein neues Zuhause zeichnete sich seit längerem ab, wegen des erfreulichen Zulaufs von Schülern und Lehrgangsteilnehmern, vor allem aber aufgrund der gesetzlichen Änderungen der Berufsausbildung im Rettungsdienst.“ Mit dem Neubau könnten mit Berufsfachschule, Rettungswache, Bereitschafts- und Wasserwachträumen Hauptund Ehrenamt vernetzt werden. Landrat Erwin Schneider sagte beim Spatenstich, dass er von Anfang an überzeugt von dem Projekt Berufsfachschule gewesen sei. „Es ist eine enorme Chance, hier eine Berufsfachschule zu etablieren.“ Deshalb stehe der Zuschuss von 300 000 Euro seitens des Landkreises schon lange fest. Ein Betrag, der Schneider zufolge wahrscheinlich in der nächsten Sitzung des Kreisausschuss auf 400 000 Euro aufgestockt wird – „und ihr wisst, das Landratsamt gilt als sparsam“, sagte der Landrat und erntete zustimmendes Raunen bei den Gästen. Einzig ein „kleines weinendes Auge“ sei mit dem Bauvorhaben verbunden, so Schneider: Der schöne Garten des Krankenhauses wirdverbaut. „Aber das ist es wert.“

Auch Burghausens Bürgermeister Hans Steindl betonte noch einmal, dass er von der ersten Sekunde an begeistert gewesen sei. „Berufsfachschulen haben eine große Tradition in Bayern und sind ein sehr, sehr hohes Bildungsgut“, sagte er.Die Schule stärke den Krankenhausstandort, außerdem seien zufriedene Fachschulen-Besucher wichtige Multiplikatoren, die den guten Ruf einer Stadt nach außen tragen können. Noch dazu bekomme auch die Wasserwacht endlich Garagen, die sie schon jahrelang immer wieder beantragt gehabt habe. Der Zuschuss der Stadt von 400 000 Euro sei also „gut angelegt“, so Steindl, der am Rande der Veranstaltung von Herbert Hofauer mit der BRK-Ehrenplakette in Gold für 20 Jahre Mitgliedschaft im Kreisvorstand geehrt wurde. In der Schule sollen bis zu 96 Schüler in drei Jahrgängen unterrichtet werden. Es wird außerdem ein Wohnheim für 14 Schüler gebaut. Zu den Zuschüssen von Stadt und Landkreis kommen weitere 100 000 Euro von der VR meine Raiffeisenbank.

Quelle: Burghauser Anzeiger vom 28.05.2014/ Foto u. Text -cts


Die Verantwortlichen gruben schon ein bisschen um, jetzt können die Bauarbeiten beginnen: (von links) Rettungsdienst-Leiter KlausWerkstetter, Schulleiter Thomas Meier, ReinhardFrauscher von der VR-Bank, Burghausens Bürgermeister Hans Steindl, Landrat Erwin Schneider, BRK-Kreisvorsitzender Herbert Hofauer, Ehrenvorsitzender Seban Dönhuber, Architekt Ludwig Winkler, Stefan Ackermann, Klinikenvorstand Michael Prostmeier und BRK-Direktor Josef Jung.

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