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Barbara Gass – Herbert Achternbusch. Fotografien aus 30 Jahren, 14.03.-12.07.2020

Die Fotografin und Autorin Barbara Gass hat über 30 Jahre den Schriftsteller, Filmemacher und Maler Herbert Achternbusch mit ihrer Kamera begleitet. Als Schauspielerin in Filmen von Achternbusch und Setfotografin war sie bei vielen Dreharbeiten dabei. Dort entstanden feinsinnige, lyrische und groteske Fotografien von Achternbusch, die den provokanten Künstler als sensible Persönlichkeit zeigen und zugleich sein avantgardistisches Filmschaffen auf eindrucksvolle Weise dokumentieren.

Nixdorf Fotografie © Haus der Fotografie Burghausen

 

 

norbert schoerner. gegendlicht, 29.08.-08.11.2020

Seit 1989 lebt und arbeitet der in Mühldorf a. Inn aufgewachsene Fotograf in London und startete dort seine Laufbahn mit Fotografien für die beiden einflussreichen Kultur- und Modemagazine The Face und i-D. Seinen Bildern ist das Erzählen, das Verzerren der Konventionen und das Überziehen der Wirklichkeit mit vielen Schichten zu eigen. Das narrative und cineastische Moment zieht sich sowohl durch seine künstlerischen Arbeiten als auch durch seine Fotostrecken und Filme für die Welt der Mode, der Kunst und der kommerziellen Werbung. Für Prada, Swarovski, Shiseido, Jil Sander und viele mehr produziert der visionäre Kreative nicht nur technisch perfekte Bilder, sondern entwickelt jedes Projekt zu etwas Einzigartigem, das die Grenzen vorgegebener Definitionen neu befragt. In der Ausstellung beleuchten Fotografien und Videos aus unterschiedlichen Serien das überbordende, stets von einem roten Faden durchwobene Werk Norbert Schoerners.

Nixdorf Fotografie © Haus der Fotografie Burghausen

 

 

IT HAS LINES IN ITS FACE · Internationale Jazzwoche Burghausen – seit 1970, 22.03.-19.05.2019

Die Internationale Jazzwoche Burghausen ist das älteste Jazzfestival in Bayern, das ohne Unterbrechung jedes Jahr Jazzstars aus der ganzen Welt einlädt. Seit 50 Jahren stemmen ehrenamtlich junge und alte Jazzenthusiasten die Realisierung des einwöchigen Festivals, das die Stadt Burghausen im März zur Stadt des Jazz werden lässt. Das muss gefeiert werden – mit Jazz, einem Buch und einer Ausstellung.

Anlässlich der 50. Internationalen Jazzwoche Burghausen haben die beiden BR-Redakteure und langjährigen Jazzwochen-Berichterstatter Roland Spiegel und Ulrich Habersetzer Interviews mit den Gründern der Jazzwoche, der „Jazzfamilie“ und den teilnehmenden Musikern geführt, in Zeitungsarchiven recherchiert und eigene Erfahrungen aus mehreren Jahrzehnten der Jazzwoche zusammengetragen. Warum kam der Jazz nach Burghausen? Wer waren und sind die Motoren des Festivals? Was treibt sie an? Wie sehen die Jazzstars das Festival? Wie sah das Festival aus und wie hörte es sich an? Welche Spuren hinterlässt es? Diese Fragen beantworten das Buch und die begleitende Ausstellung des Haus der Fotografie. Weitere Erlebnisse, Geschichten und Ungesehenes inklusive.

Zur Eröffnung spielte das Dup Philipp Schiepek - Till Martin (git - sax).

Nixdorf Fotografie © Haus der Fotografie Burghausen

 

 

Zeitlang – Erkundungen im unbekannten Bayern · Sebastian Beck & Hans Kratzer, 15.06.-11.08.2019

Watzmann, München, Tegernsee – Dirndl, Lederhosen, Schnupftabak: Wer an Bayern denkt, der verbindet damit meist Oberbayern und die Alpen und der hat eine vermeintlich klare Vorstellung, wie „der Bayer an sich“ zu sein hat. Eine ganz andere Seite Bayerns zeigen Sebastian Beck und Hans Kratzer.

Wer weiß, wo der Rauhe Kulm liegt? Oder Bayrisch Häusl? Und wer hat schon mal vom Woid Woife gehört? Es ist das Land abseits der großen Touristenströme und Metropolen, jenseits aller Klischees, das Sebastian Beck seit Jahren mit seiner Kamera bereist. In suggestiven und immer überraschenden Bildern hält er den bayerischen Alltag fest. Im Laufe der Zeit formte sich daraus ein ganz besonderes Portrait des Freistaats und seiner Menschen. Eine Liebeserklärung an die andere Heimat mit ihren grandiosen, manchmal hässlichen oder auch skurrilen Seiten. Entstanden ist ein „Flickenteppich“ von Momentaufnahmen, der seinen Charme dadurch gewinnt, dass sich das bayerische Wesen unter dem Begriff „Zeitlang“ vielleicht am besten begreifen lässt. Mit den poetischen Texten von Hans Kratzer wird dieser Homo Bavaricus oder besser seine bayerische Seele für jeden fassbar.

Nixdorf Fotografie © Haus der Fotografie Burghausen

 

 

Peter Untermaierhofer - Lost Places, 20.09.-03.11.2019

Wie Relikte aus einer anderen Welt wirken die so genannten „Lost Places“, vom Menschen verlassene und sich selbst überlassene Orte, die dem Verfall ausgesetzt sind. Der in Eggenfelden gebürtige Fotograf Peter Untermaierhofer sucht seit einigen Jahren aufgegebene Gebäude wie Villen, Hotels, Fabriken, Krankenhäuser und Kirchen auf, um sie mit der Kamera zu erforschen.

Seine Expeditionen sind Reisen in die Vergangenheit. Bilder von Orten, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, öffnen sich in den Fotografien. Menschen haben scheinbar den Ort für einen Moment verlassen, um jeden Augenblick wieder zurückzukommen. Lediglich Staubschichten, der desolate Zustand und die Natur, die sich die künstlich geschaffenen Orte beständig zurückerobert, trennen die Gegenwart von der Vergangenheit. Peter Untermaierhofer hält in seinen Fotografien die morbide Schönheit des Verfalls und die Spuren der Vergänglichkeit vor dem endgültigen Verschwinden fest.

Nixdorf Fotografie © Haus der Fotografie Burghausen

Anton Mack © Haus der Fotografie Burghausen

 

 

A Jazz Improvisation, 03.03.-13.05.2018

EINE AUSSTELLUNG
ZEHN TAGE ZEIT
FÜNF KURATOREN
HUNDERTZWANZIG
ROLLEN KLEBEBAND

EINE JAZZGESCHICHTE
NEUN STILRICHTUNGEN
HUNDERTZWEIUNDSIEBZIG FOTOGRAFIEN

Zur Eröffnung spielte das "Michael Roß Quartett".

Nixdorf Fotografie © Haus der Fotografie Burghausen

 

 

Robert F. Hammerstiel - Kinderparadies, 08.07.-04.11.2018

Seit Jahren setzt sich der österreichische Künstler Robert F. Hammerstiel in seinen konzeptuell entwickelten fotografischen Serien, Videoarbeiten und Rauminstallationen mit der Sehnsucht des Menschen nach Glück, Geborgenheit, Sicherheit und Idylle auseinander. Halt-, Rat- und Orientierungslosigkeit in einer immer komplexer werdenden Welt führt die Menschen zur Schaffung von Strukturen der Ordnung, von überschaubaren, Halt gebenden Ersatzwelten. Das kann das private Heim mit Garten sein, ein liebevoll gestaltetes Paradies, dem aber, da fremdbestimmt von Werbung und Gesellschaft, Kulissen- und Dekorationscharakter anhaftet.

Gesellschaftliche und familiäre Konventionen sowie Strategien der Konsum- und Werbeindustrie bestimmen auch das Verhalten und Wertesystem von Kindern. Hier erscheinen sie eingebunden in vorgeprägtes Karriere- und Leistungsdenken, einengende Rollenbilder und vorgedachte Träume, die sie in ihrem “Kinderparadies” mit von Erwachsenen entwickeltem Spielzeug nachspielen und in die Realität kopieren.

Petra Noll-Hammerstiel, Wien 2018

Nixdorf Fotografie © Haus der Fotografie Burghausen

 

 

Arne Reimer - American Jazz Heroes, 18.03.-07.05.2017

Der Fotograf Arne Reimer (geb. 1972) reiste mehrfach in die USA, um bekannte, aber manchmal bereits wieder in Vergessenheit geratene Protagonisten zu treffen, die die Entwicklung des Jazz wesentlich mitgeprägt haben. Reimer besuchte die MusikerInnen in ihrem vertrauten Zuhause, führte Interviews und fertige Portraits an. Es entstanden stille Charakterstudien, die eine Nähe zu den Menschen herstellen und auf vordergründige Inszenierung verzichten. Oft war Reimer bei diesen alten Legenden der letzte Besucher, denn einige der Portraitierten sind mittlerweile verstorben.

Neben der Serie entstanden zwei von der Presse (FAZ, Zeit, Spiegel, NZZ) gefeierte Bücher mit dem Titel „American Jazz Heroes“, die die Helden in Wort und Bild feiern.

Die Ausstellung im Haus der Fotografie in Burghausen zeigte erstmalig neben den Fotografien dieser Serie weitere, bisher unveröffentlichte Bilder von amerikanischen Jazzmusikern, die Reimer in den letzten 15 Jahren fotografiert hat. So wird die Geschichte des Jazz abseits der Konzertbühne durch persönliche Begegnungen in Wort und Bild erzählt.

Nicht nur visuell standen der amerikanische Jazz und seine Protagonisten im Mittelpunkt des Eröffnungsabends. Mit dem für die Ausstellungseröffnung zusammengestellten musikalischen Programm „Hommage“ stellte das Hugo Siegmeth Trio unmittelbaren Bezug zu Arne Reimers Bildern und dem Schaffen der abgebildeten Musiker her. Mit Stücken wie Sonny Rollins legendäres „St. Thomas“, Ornette Colemans „Turnaround“ oder Carla Bleys skandinavisch anmutendes „Utvicklingssang“ spannte das Trio einen Bogen von der großen amerikanischen Tradition bis hin zum Jazz der Gegenwart.

Nixdorf Fotografie © Haus der Fotografie Burghausen

 

 

#hausderfotografie - Blick in die Sammlung, 21.05.-30.07.2017

100. Geburtstag des Begründers des Hauses der Fotografie Dr. Robert-Gerlich-Museum.

Dr. Robert Gerlich (1917-2001) legte den Grundstock nicht nur für das Museum, sondern auch für die seit über 30 Jahren bestehende umfangreiche Sammlung künstlerischer und historischer Fotografie. Ein guter Grund die Schubladen des Fotoarchivs zu öffnen. Die Ausstellung lädt hierzu zum Streifzug durch die Sammlung ein. Wie vielfältig und breit angelegt die Sammlung ist zeigt sich in den Momenten, wenn Ikonen der Fotografie auf skurrile, vom Zeitgeist bestimmte Arbeiten und traditionelle Verfahren auf neue experimentelle Fototechniken stoßen. Kurze Schlaglichter lassen die Entwicklung der Fotografie aufblitzen. Teddyboys erzählen ihre Geschichte, ein Tassenstapel lässt jede Erzählform hinter sich und widmet sich gänzlich seiner Form, eine nackte Katze wird zum Sinnbild des ewigen Schöpfungswillens der Menschen. Überraschend sind die Fragestellungen und Themen der Fotografinnen und Fotografen, wie auch deren inhaltliche Umsetzung.

Bis heute ist die Sammlung in Bewegung. Neue Schwerpunkte kommen hinzu und Arbeiten zeitgenössischer Fotografen rücken in den Fokus der Auseinandersetzung. Die Neugier und das Interesse an der Fotografie sind seit fast 180 Jahren ungebrochen.

Nixdorf Fotografie © Haus der Fotografie Burghausen

 

 

Peter Mathis - Berge, 19.08.-05.11.2017

Bizarre Bergketten in feinsten Graustufen, die Umgebung auflösende Nebelschwaden mit einem letzten Blick auf einen wuchtigen Gipfel oder die gewaltige Lichtdramaturgie der Natur beim Aufziehen von Extremwetterlagen hält der österreichische Fotograf Peter Mathis in seiner klassischen Schwarz-Weiß-Fotografie fest.

Mathis jahrzehntelange Erfahrungen im hochalpinen Bereich erlauben es ihm bei fast jedem Wetter in einsame Regionen der Bergwelt vorzudringen. Den Einblick in das Naturschauspiel in ferner Höhe reduziert er auf den Bereich zwischen reinem Schwarz und reinem Weiß und lässt dadurch eine Welt entstehen, die sich aus klaren Linien, Formen, Kontrasten und dem nuancenreichen Spiel von hell-dunkel zusammensetzt.

Überraschend neu besetzt brachte der Musiker Fritz Moßhammer aus Salzburg mit Alphorn und Fujara die Weite und den Klang der Berge ins Haus der Fotografie.

Nixdorf Fotografie © Haus der Fotografie Burghausen

 

 

JIM BRANDENBURG - A PRISTINE VISION, 06.03. - 24.04.2016

Das Haus der Fotografie Burghausen zeigt die Retrospektive des preisgekrönten Natur- und Tierfotografen Jim Brandenburg (geb. 1945) aus Minnesota.

Sein fotografisches Werk führt durch die Zeit seiner ersten Schwarzweiß-Aufnahmen aus den 1960er Jahren und in die Welt der Wölfe aus seinen weltbekannten Serien für NATIONAL GEOGRAPHIC White Wolf und Brother Wolf. Zugleich breiten sich vor den Augen des Betrachters die bizarren Wüstenlandschaften Namibias und die unendlichen Weiten der amerikanischen Prärie aus. Bilder, die sich durch große Präsenz, feinsinnige Abstimmung von Komposition und Licht und vor allem durch eine ausgeprägte Momenthaftigkeit auszeichnen.

Frostige Kälte, vollkommene Stille, der umhüllende Nebel oder der warme Atmen der Tiere wird beim Betrachten spürbar. Der entscheidende Augenblick einer Situation ist festgehalten. Jim Brandenburg öffnet mit seinen Fotografien die Augen für die Natur und erinnert an die existenzielle Verbindung des Menschen mit der Natur.

Zur Ausstellungseröffnung spielte das Streichquartett um Helmut Lorenz. 

 

 

Nixdorf Fotografie © Haus der Fotografie Burghausen

 

 

WUNDERLAND - FRANK KUNERT, 07.05. - 26.06.2016

Der Fotograf Frank Kunert (geb.1963 in Frankfurt/Main) rückt vehement und punktgenau die Absurdität des Alltäglichen und die Abgründe des menschlichen Lebens vor seine Linse. Wie nahe dort Tragik und Humor zusammenliegen, zeigt er in seinen erschaffenen Bilderwelten. Er greift dabei nicht auf die Fotomontage oder Computeranimation zurück. Kunert komprimiert seine Beobachtung und Auslegung der Welt in akribisch gebaute, dreidimensionale Modelle. Die darin erzeugten Kulissenwelten verwandeln sich erst durch die zweidimensionale Fotografie mit der Großformatkamera in scheinbar existierende Realitäten. Das Spiel mit der Wahrnehmung beginnt.

Frank Kunert war zur Eröffnung anwesend.

The Ukelites (Miriam Hein, Steffen Günter und Herbert Öller) begleiteten den Weg durch das zwei- und dreidimensionale Wunderland mit Gesang, Ukulele, Ukulelen-Bass und Schlagwerk.

Ausstellungsansichten: Nixdorf Fotografie © Haus der Fotografie Burghausen

Ausstellungseröffnung: Anton Mack © Haus der Fotografie Burghausen

 

 

FACES & PLACES - TILL BRÖNNER, 16.07.- 30.10.2016

„Faces & Places – Till Brönner“ - Porträtfotografien und Street Photography des Fotografen und Jazztrompeters Till Brönner.

Nähe und Vertrauen, basierend auf dem gegenseitigen musikalischen und künstlerischen Respekt, ist für Till Brönner die wesentliche Grundlage für seine Porträtfotografie. Musiker, Künstler und bekannte Persönlichkeiten öffnen sich Brönner während der Arbeit, hinter der Bühne oder bei einem freundschaftlichen Treffen. Ein intimer Blick in  die Augen der Porträtierten entsteht. Dabei ist der Nähe eine formal konzentrierte Strenge und Reduktion entgegengesetzt. Till Brönner sucht die Wirklichkeit im Gegenüber. Eine Wirklichkeit, die die Spuren des Lebens in den Gesichtern erkennen lässt.

Im Gegensatz dazu holt Brönner in seiner Street Photography die Betrachter zu sich hinter die Kamera. Er nimmt sie mit auf seinen Streifzügen durch die Großstädte der Welt und lässt sie teilhaben an seinem Blick, seinen Wahrnehmungen und seinen Empfindungen. 

Till Brönner (geb. 1971 in Viersen) studierte nach einer klassischen Ausbildung Jazztrompete an der Hochschule für Musik in Köln. Neben seiner internationalen Solokarriere wurde Brönner 2009 zum Professor an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden berufen. Zeitgleich dazu begann seine intensive Beschäftigung mit der Fotografie, deren Ergebnisse er in dem 2014 erschienen Fotobuch „Faces of Talent“ und in zahlreichen Ausstellungen präsentierte. Er lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles.

Till Brönner war zur Eröffnung anwesend.

Zur Ausstellungseröffnung spielten das Jazzduo Julia Fehenberger & Alex Czinke (voc & guitar).

 

 

Nixdorf Fotografie © Haus der Fotografie Burghausen

 

 


Kontakt

Hier finden Sie die Ansprechpartner vom Haus der Fotografie.

Öffnungszeiten:

14. März bis 2. November 2015, Mi - So 10 - 18 Uhr

Aussenansicht Haus der Fotografie Burghausen

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Bereits am Beginn der weltlängsten Burganlage erwartet Sie ein Museum der besonderen Art...
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