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Erika Stone (geb.1924) wuchs als Tochter des Rechtsanwalts Fritz M. Klopfer in München, Arcisstraße 11, (jetzt Meiserstraße) auf. Ihr Vater war hier etwa zehn Jahre lang als leitender Angestellter bei BMW tätig. Nachdem er aufgrund seiner jüdischen Herkunft aus der Firma entlassen worden war, emigrierte die Familie 1936 nach New York. Im Umkreis der New York Photo League wurde Erika Stone seit den vierziger Jahren als Fotografin und Fotojournalistin ausgebildet. Teils in freier Mitarbeit, u.a. für das Life Magazine und den Spiegel, teils für eine eigene Fotoagentur, setzte sie die Anregungen der Photo League in ihr Werk um. Ihre Fotos sind seit den sechziger Jahren in vielen amerikanischen Ausstellungen gezeigt wurden.


Stones fotografisches Werk dokumentiert eindrucksvoll die soziale Bandbreite der Stadt New York: etwa das Leben der black people in East Harlem, aber auch Showbusiness und Prominenz. Im Sinne der Straight Photography und mit besonderer Sensibilität für die Situation von Menschen sind Ausschnitte aus deren Lebenswelten dargeboten. Durch die Kamera einer jungen deutschen Emigrantin sieht der heutige Betrachter eine widersprüchliche, doch faszinierende Stadt.

Die sozialen und psychologischen Interessen, die Stones Thematik zu Grunde liegen, spiegeln sich auch in ihren Fotografien aus Europa und Asien. Noch in Situationen äußerster Not, in Krankheit und Armut, ent­deckt sie die Würde des Einzelnen.

Es handelt sich um die erste europäische Ausstellung der Fotografin. In 42 Fotografien werden alle Facetten von Stones Werk anschaulich.

 

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