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Lomographie

12.08.-23.09.2001

Projektgruppe Burghauser Jugendliche

 

 „Lomographie passiert immer und überall, Lomographie ist voraussetzungslos, Lomographie ist eine neue Wahrnehmungskultur, die keine Schablonen, Konventionen und Maßstäbe kennt. Lomographen brauchen ein offenes Herz, zwei gespitzte Augen, einen freien Kopf und eine geladene Lomo, und das möglichst immer und überall....“

 

Diese Aussage war der Ausgangspunkt für ein Projekt, dass mit Burghauser Jugendlichen realisiert werden sollte. Nach Gesprächen mit Sozialpädagogen des Freizeitheimes und mit Jugendlichen dieser Einrichtung, die sofort von dieser Idee begeistert waren, wurde gemeinsam die Vorgehensweise erarbeitet und das Projekt konnte realisiert werden.

Mit Leihkameras aus dem Haus der Fotografie und der Lomographischen Gesellschaft in Wien, ausgestattet, konnten die Jugendlichen nach entsprechenden Instruktionen und Einführung in die „goldenen Regeln der Lomographie“ losziehen und nach Herzenslust „knipsen“.

Spätestens nach Ablieferung der ersten Ergebnisse stellte sich die Frage, was machen wir mit all den Bildern ? Hier erreichten wir nun die zweite Ebene der Lomographie, die Ebene der ruhigen Beterachtung, der Gestaltung und der Kontemplation. So intuitiv, kommunikativ, schnell, zufällig, anlassbedingt und chaotisch das Lomographieren selbst ist, so gestalterisch, grüblerisch, gedanken­verloren, ja geradezu philosophisch, entwickelte sich die anschließende Beschäftigung mit den Lomographien. Hier wurde gestalterisch in die Bilderwelt eingegriffen – hier begann die Inszenierung. Es wurden LomoWände gestaltet, abstrakt, bunt, wild, schnell ... Tausende Einzelbilder verschmolzen zu einer visuellen Einheit. 

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