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FRITZ WOTRUBA

12.05.-23.06.2012

Figur in Block und Röhre

Im Mittelpunkt der ersten Ausstellung im Haus der Fotografie steht der österreichische Bildhauer Fritz Wotruba (1907-1975). Er gilt mit seinem Verständnis und seiner Umsetzung des Menschenbilds als Neuerer der europäischen Bildhauerei des 20. Jahrhunderts. Die Kooperation mit dem Belvedere Wien und der Fritz Wotruba Privatstiftung Wien ermöglicht es, die bildhauerische Entwicklung von Fritz Wotruba mit einzelnen Arbeiten aus unterschiedlichen Schaffensperioden zu beleuchten. Gehen die gezeigten Skulpturen und Plastiken auf das Werk Wotrubas ein, so fokussieren Fotografien und Dokumente die hinter dem Werk stehende Person. Wotruba wendet architektonisches Prinzip auf die Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur an. Der Mensch zeigt sich dort im Aufbau entzierter Kuben und Röhren, nicht zerklüftet, sondern durch Vereinfachung und Verdichtung als Objekt von Geschlossenheit und innerer Monumentalität.

Fritz Wotruba trieb nicht nur mit seinen international anerkannten Arbeiten die Entwicklung der österreichischen Bildhauerei der Nachkriegszeit voran. Als Professor für Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien begleitete und förderte er auch die nächste österreichische Bildhauergeneration, zu der unter anderem die Bildhauer Joannis Avramidis, Roland Goeschl, Marc Adrian, Erwin Reiter und Alfred Hrdlicka gehörten.

 

Bildnachweis

Fritz Wotruba Torso II., 1958, Bronzeguss Belvedere, Wien, Dauerleihgabe der Fritz Wotruba Privatstiftung 

Foto: Harald Eisenberger © Fritz Wotruba Privatstiftung, Wien

 

 

 

 

 

 

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