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32 Millionen € für Güterverkehrszentrum

Bauherr: Region-Invest Inn-Salzach GmbH
(72% Stadt Gesellschafter)
Fertigstellung Ende 2013
Inbetriebnahme durch Betreiberkonsortium nach Probelauf 2. Quartal 2014
Abschluss Betreiberauswahl Juli/August 2013
Infrastrukturaufwendung Stadt Burghausen 6 Mio. €
(Ausgleichsmaßnahmen, Grunderwerb, Straßenerschließungsmaßnahmen, Wiederaufforstung etc.)
Evtl. 2. Bauabschnitt vorziehen
(wg. Mengensteigerung)
Gesamt-Investitionssumme ca. 32 Mio. €

Vorteile:

  • Beschleunigung Bahnausbau Tüßling - Altmühldorf
  • Lärmschutzprogramm
    (Sondermaßnahme / Umbau Bremstechnik etc.)
  • Einleitung Flächennutzungs- / Bebauungsplanverfahren für II. Teil, 25 ha Industrieerweiterung

 

 

 

 

Deutschlands modernstes Terminal entsteht in Burghausen

Im Frühjahr 2014 wird Deutschlands modernstes Güterterminal in Betrieb gehen – in Burghausen!

40 000 Container jährlich werden dann bewegt, vom Lkw auf die Schiene oder umgekehrt verladen, die zweite Ausbaustufe für 70 000 Container-Hübe ist bereits genehmigt.

Rund 35 Mio. Euro werden in das Terminal im Industriegebiet Nord investiert. "Für die Wirtschaft in Burghausen und das bayerische Chemiedreieck (Chem-Delta Bavaria) insgesamt wird dies einen weiteren positiven Entwicklungsschub erzeugen, einen in der Region völlig neuen Wirtschaftszweig entstehen lassen und für alle Branchen einen spürbaren Gewinn bringen", ist Anton Steinberger, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen mbH (WiföG) überzeugt.

Steinberger ist auch Geschäftsführer der RegioInvest Inn-Salzach GmbH, des 2011 eigens für die Realisierung des Güterterminals gegründeten Investoren-Konsortiums, bestehend aus Stadt Burghausen, Landkreis Altötting, VR meine Raiffeisenbank eG Altötting-Mühldorf, Wacker Chemie AG und Borealis Polymere GmbH als „RegioInvest Inn-Salzach GmbH“.

Burghausen ist im Konsortium mit 72 Prozent Kapital federführend und trägt durch die Übernahme einer 20jährigen Bürgschaft auch das unternehmerische Risiko.

Warum ein Güterterminal in einer Kleinstadt wie Burghausen?

Die Ausrichtung der in Burghausen ansässigen chemischen Industrie auf zukunftssichere „High-tech-Standards“ setzt hohe logistische Anforderungen bei kontinuierlich steigendem Transportaufkommen: So betrug das Güterverkehrsaufkommen allein am Standort Burghausen im Jahr 2012 rund 4,3 Mio. t (davon 2,03 Mio. t Schienentransport), im ChemDelta Bavaria insgesamt im Jahr 2012 rund 7,6 Mio. t (davon 3,5 Mio. t Schienentransport), Tendenz weiter steigend.

Zur Verbesserung des Logistikstandards betreibt deshalb die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WiföG seit dem Jahr 2005 die Errichtung des öffentlichen Güterverkehrszentrums bzw. Güterverkehr-Terminals.

"Burghausen hat als Kommune die Aufgabe, die Standortbedingungen für die Wirtschaft zu optimieren“, erklärt Bürgermeister Hans Steindl: „Die immer noch ungünstige Straßen- und Schie-nenanbindung und vor allem die weite Entfernung Burghausens von den Seehäfen verursacht für unsere Chemie- und Raffinerie-Unternehmen vor Ort sehr hohe Transport- und Logistikkosten. Wenn wir wollen, dass die chemische Industrie – als die hauptsächliche Quelle für Arbeitsplätze und damit Wohlstand in der Region – auch langfristig vor Ort bleibt, müssen wir die Logistik-Situation optimieren. Und das tun wir jetzt nachhaltig mit der Errichtung des Güterverkehrszentrums!"

In erster Linie profitiert die chemische Industrie vom neuen Terminal – Wacker kann beispielsweise damit auf den Ausbau des eigenen Werksbahnhofs verzichten. Insgesamt können die Logistikkosten für unsere Chemiebetriebe durch das Terminal reduziert werden, das stärkt die Wettbewerbsposition und sichert damit die Arbeitsplätze in der Industrie und in allen damit verbundenen mittelständischen und kleinen Betrieben in Burghausen und der Region.

Das Güterverkehrszentrum Burghausen wird aber auch als völlig neuer Wirtschafts- und Leistungsbereich zur Keimzelle für die Ansiedlung vieler neuer Betriebe, die rund um die Logistik tätig sind. So der gesamte Bereich der Containerbewirtschaftung, dazu gehören Reinigung, Wartung, TÜVAbnahme, Logistik-Hallen, Verpackung, Transport mit Speditionen, Reedereien, verschiedene Zugbetriebsgesellschaften, Nutzfahrzeug-Wartung und –Reparatur und vieles mehr. An der Nutzung des Terminals zeigen sich zahlreiche mittelständische Betriebe der Region stark interessiert, wie Anton Steinberger informiert: "Viele Betriebe haben bereits Möglichkeiten für Niederlassungen oder die Pachtung von Flächen am neuen Terminal angefragt."

Das hohe Potential des Burghauser Güterverkehrszentrums ist auch schon von der nationalen und internationaler Logistikindustrie erkannt worden: "Es gibt ganz aktuell Anträge zur Beteiligung an der Terminal-Betriebsgesellschaft und am Investorenkonsortium RegioInvest", sagt Steinberger. Dies unterstreiche die Bedeutung, die in der europäischen Logistikbranche dem Terminal-Standort Burghausen beigemessen werde: "Burghausen wird als südlichstes Güterverkehrszentrum Deutschlands die kürzeste Entfernung zu den großen Adria-Container-Häfen aufweisen – das birgt großes Potential!"

Hier erfahren Sie mehr

Wirtschaftsförderung

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Informationsmaterial

Informationsmaterial der Wirtschaftförderungsgesellschaft Burghausen mbH

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Investitionsschwerpunkt Burghausen 2013-2015

Investitionsschwerpunkte der Stadt Burghausen 2013 - 2015

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