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Fair Trade Siegel für drei Gastronomie

Fairtrade Siegel für die Gastronomie (PNP, 02.12.2012)

Eine Idee, die zu Beginn oftmals als Spinnerei abgetan wurde, formt sich zu konkreten Projekten und gewinnt an Bedeutung. Im Mai dieses Jahres haben Initiatoren um Stadträtin Sabine Bachmeier den großen Erfolg erreicht. Die Stadt Burghausen hatte sich um den Titel FairTrade beworben und erhielt dieses Siegel, das für menschenwürdige Arbeitsbedingungen weltweit steht und sich gegen Ausbeutung und Versklavung wendet.
Jetzt konnte die Burghauser FairTrade-Gruppe das erste Schild an einen Betrieb vergeben. Bekommen hat es die evangelische Diakonie für das Lokal Herzog-Georg-Stuben in den Grüben. In dem Lokal werden Kaffee und Wein ausschließlich aus fairem Handel bezogen. "Der Preisunterschied im Einkauf ist gar nicht so groß, weil wir nicht allein für Burghausen bestellen und deshalb große Mengen abnehmen", stellt Diakonieleiter Dirk Hentrich heraus und fügt hinzu: "Wir verfolgen beim Einkauf zwei Prinzipien. Was in der Region produziert wird, kaufen wir vorrangig, den Rest über den fairen Handel." Das Schild mit dem Siegel soll nun einen Ehrenplatz im Lokal bekommen.
(pnp, 2.12.2012; www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_altoetting/burghausen/599062_Erste-FairTrade-Siegel-fuer-Gastronomie.html)

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