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SUMMARY:“HERR TEUFEL FAUST” Eurostudio Landgraf | 4. Schauspiel in Burghausen
DESCRIPTION:nach FAUST I von Johann Wolfgang von Goethe\nEURO Studio Landgraf\nMit Dominique Horwitz\nRegie: Torsten Fischer\nAusstattung: Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos\nDie ständige Getriebenheit der modernen Welt, die Beschleunigung, der Zwang der ständigen Selbstoptimierung, mehr Achtsamkeit, mehr Klimaschutz, die Kirche in einer tiefen Krise. Die Figur des Faust wäre im 21. Jahrhundert ebenso unglücklich wie zu seiner eigenen Zeit – eine Kritik an der „Nichtentwicklung“ der Gesellschaft?\nDem Gelehrten Heinrich Faust erscheint „das verfluchte Hier und Jetzt“ wertlos. Getrieben von einem unstillbaren Verlangen, möchte er die Grenzen von Lehre und Wissenschaft, ja seines eigenen Ichs und der Welt erweitern, Fantasie und Realität überwinden, Zeit außer Kraft setzen, Geist und Körper in einen Rausch versetzen. Er geht mit dem Teufel eine Wette ein und getrieben von Wissensdurst, Vergnügungssucht und unstillbarem Verlangen stürzt er sich in einen teuflischen Hexenritt, eine Reise in menschliche Abgründe. Schneller, weiter, größer, mehr. Am Ende der Reise in die „kleine Welt“ (Faust 1) sind Fausts minderjährige Geliebte Gretchen und ihr Kind tot, und die Weltformel ist nicht gefunden.\nRuhelos ist der getriebene Faust auch in der Großen Welt unterwegs. Am Ende will er nichts Geringeres, als die Menschheit domestizieren, Land gewinnen und das Meer bezwingen. Hier geht es ums Ganze: Macht und Besitz, Tradition und Vision, Technologie und Natur, Zerstörung und Erneuerung. Um Revolution, Industrialisierung und Kolonisierung, Unterwerfung von Mensch und Landschaft. Wir reisen in die unendlichen Weiten des Goethe’schen Universums.\n„Da wagt mein Geist sich selbst zu überfliegen. Hier möcht‘ ich kämpfen, dies möcht‘ ich besiegen.“\nDominique Horwitz, Faust\nDer in Paris geborene Charakterdarsteller fühlt sich trotz seiner über 80 Film- und TV-Produktionen v. a. im Theater zu Hause: 1978 debütierte er im Berliner Cabaret des Westens und wechselte ein Jahr später an das Tübinger Zimmertheater. Seitdem steht er als Gast an den ersten Häusern auf der Bühne. 1983 holte ihn Frank Baumbauer an das Münchner Residenztheater.\nTorsten Fischer, Regie\nDer Regisseur und Autor ist seit 1981 am Theater tätig. Von 1984 bis 1989 war er Regisseur am Theater Bremen, von 1990 – 1995 Oberspielleiter am Kölner Schauspiel und anschließend bis 2002 Kölner Schauspieldirektor. Regiearbeiten für Oper und Schauspiel führten ihn u. a. nach München, Wien, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Hannover, Berlin, Straßburg, Zürich, Warschau und New York. Er inszenierte zahlreiche Uraufführungen\n\nPressestimmen:\nZwischen Wahn und Poesie\nDas Solostück „Herr Teufel Faust“ ist anspruchsvoll. Horwitz wechselt die Masken wie andere Leute Unterhosen, liegt auf dem Boden, steht vor dem dicken Vorhang und übergießt sich auch mal mit Alkohol. Der Teufel bleibt ein Egoist. Und Dominique Horwitz bleibt einer der großen Charakterdarsteller in der deutschsprachigen Theaterlandschaft; ein vielseitiger Künstler, ein leidenschaftlicher Jacques- Brel-Interpret. (…) Sensationelle Schauspielkunst (…).\nBAD SALZUFLEN Axel Bürger, Lippische Landes-Zeitung, 24.3.2025\nEine Perle der Schauspielkunst\nDominique Horwitz brilliert in „Herr Teufel Faust“\nMit Herr Teufel Faust hat das Kulturamt ein Theaterstück gebucht, das seinesgleichen sucht. Es ist ein Gesamtkunstwerk aus einer gelungenen Überarbeitung eines der bedeutendsten Werke der Bühnenliteratur, umrahmt mit einem für sich sprechenden Bühnenbild und einem hinreißenden Dominique Horwitz, der sich in dieser Rolle selber übertrifft. (…) Für seine Leistung kassiert Horwitz Ovationen im Stehen.\nPIRMASENS Christiane Magin, Die Rheinpfalz, 21.3.2025\nEine überragende schauspielerische Darbietung\nIn einer von Torsten Fischer inszenierten Bearbeitung überzeugte Dominique Horwitz mit einer schauspielerischen Meisterleistung. Horwitz zeigte sein Talent, indem er die komplexen Figuren des Stücks mit einer Intensität und Lebendigkeit verkörperte, die die gesamte Bühne erfüllte. Er meisterte die anderthalbstündige Aufführung im Alleingang und zeigte ein kraftvolles Spiel, das sowohl durch seine Körperlichkeit als auch durch die Ausdrucksstärke seiner Stimme glänzte. (…) Am Ende der Vorstellung belohnte das begeisterte Publikum den Darsteller mit lang anhaltendem Applaus – ein wohlverdienter Lohn für eine Darstellung, die lange nachwirken wird.\nWALDSHUT-TIENGEN Marie-Christin Spitznagel, Südkurier, 19.3.2025\n\nFür diese Veranstaltung steht der kostenlose Abendbus der Stadt Burghausen für Besucher aus der Neustadt/ Parkplatz Messeplatz zur Verfügung.\nDen Fahrplan finden Sie unter\nhttps://www.burghausen.de/wp-content/uploads/2023/06/Abendbus-Fahrplan.pdf ( https://www.burghausen.de/wp-content/uploads/2023/06/Abendbus-Fahrplan.pdf )\nSchauspiele und Meisterkonzerte 2024-2025 ( https://www.burghausen.de/wp-content/uploads/2024/07/20240709_KBB_MS_Programm_final.pdf )\n\nHintergünde\nEs ist kaum möglich, die Vielzahl an Faust-Bearbeitungen der letzten Jahrhunderte zu erfassen.\nGotthold Ephraim Lessing, Johann Wolfgang von Goethe , Heinrich Heine, Friedrich Dürrenmatt, Theodor Storm und Hermann Hesse Thomas Manns „Doktor Faustus“ habe den Stoff bearbeitet und auch viele Komponisten haben sich des Stoffs angenommen, darunter Ludwig van Beethoven, Franz Liszt, Gustav Mahler, Franz Schubert, Richard Wagner, Hanns Eisler und Alfred Schnittke. Nicht zu vergessen sind die Adaptionen von Musikern wie Hector Berlioz, Robert Schumann, Charles Gounod, Ferruccio Busoni, um nur einige zu nennen.\nDie filmische Rezeption ist nicht minder erfolgreich:  Friedrich Wilhelm Murnau produzierte den berühmten Stummfilm FAUST – EINE DEUTSCHE VOLKSSAGE im Jahr 1926. Später folgten die Verfilmung FAUST (1960) von Peter Gorski (Verfilmung der legendären Inszenierung von Gustaf Gründgens am Hamburger Schauspielhaus) sowie FAUST (2011) von Aleksandr Sokurov.\nDer Regisseur Torsten Fischer über FAUST:\nDem Gelehrten Heinrich Faust erscheint „das verfluchte Hier und Jetzt“ wertlos. Getrieben von einem unstillbaren Verlangen, möchte er die Grenzen von Lehre und Wissenschaft, ja seines eigenen Ichs und der Welt erweitern, Fantasie und Realität überwinden, Zeit außer Kraft setzen, Geist und Körper in einen Rausch versetzen.\nEr geht mit dem Teufel eine Wette ein („Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch!  Du bist so schön! Dann magst du mich in Fesseln schlagen, dann will ich gern zugrunde gehn!“).  Getrieben von Wissensdurst, Vergnügungssucht und unstillbarem Verlangen stürzt er sich in einen teuflischen Hexenritt, eine Reise in menschliche Abgründe. Schneller, weiter, größer, mehr.\nAm Ende der Reise in die „kleine Welt“ (Faust 1) sind Fausts minderjährige Geliebte Gretchen und ihr Kind tot, und die Weltformel ist nicht gefunden.\nRuhelos ist der getriebene Faust auch in der Großen Welt unterwegs. Am Ende will er nichts Geringeres, als die Menschheit domestizieren, Land gewinnen und das Meer bezwingen. Hier geht es ums Ganze: Macht und Besitz, Tradition und Vision, Technologie und Natur, Zerstörung und Erneuerung. Um Revolution, Industrialisierung und Kolonisierung, Unterwerfung von Mensch und Landschaft. „Da wagt mein Geist sich selbst zu überfliegen. Hier möcht‘ ich kämpfen, dies möcht‘ ich besiegen.“\nWir reisen in die unendlichen Weiten des Goethe’schen Universums. Von der Natur zur Kultur, von der griechischen Mythologie (es erscheint uns die schöne Helena) in das Mittelalter bis zur Erschaffung eines Menschen im Reagenzglas (Homunculus). Diese Reise geht bis hinein ins Anthropozän, ein neues geologisches Zeitalter, in dem die Menschheit den dominanten geo-physikalischen Einfluss auf das Erdsystem und damit der Mensch die Verantwortung für die Zukunft des Planeten hat, womit wir in unserer Zeit angekommen sind.\nDie Welt ist ein unergründlich kosmisches Schauspiel, in dem der Augenblick vergeht und wieder Neues entsteht. Fausts Erlösung ist in der Natur dieser Schöpfung begründet, seine Seele befreit. „Stirb und Werde.“  Und wie im Prolog im Himmel kann jetzt wieder die Sonne aufgehen.\n© Fotocredit: Dietrich Dettmann\n
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