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SUMMARY:53. Internationale Jazzwoche: Ana Carla Maza Quartet “Caribe” und Black Lives – from Generation to Generation
DESCRIPTION:Ana Carla Maza Quartet\nAna Carla begann mit 8 Jahren Cello zu spielen und stand mit knapp 10 Jahren zum ersten Mal in Havanna auf der Bühne. Mit 13 nahm sie an einem Album des Projekts Carlos Maza en Familia teil und mit 14 spielte sie auf dem Album Quererte. Sie zog 2012 nach Paris, um am Konservatorium zu studieren, und begann eine Solokarriere, trat in ganz Europa auf und traf während dieser Zeit den inspirierenden Cellisten Vincent Segal.\n2016 veröffentlichte sie „Solo Acoustic Concert“, inspiriert von den musikalischen Traditionen ihrer Kindheit, vom brasilianischen Bossa Nova bis zur kubanischen Habanera durch ein größeres musikalisches Vokabular, und 2020 veröffentlichte sie „La Flor“. Beide Alben beinhalten lateinamerikanische Rhythmen, Popmelodien, Jazzharmonien und klassische Techniken.\nNach Burghausen kommt sie mit ihrem aktuellen Album „Caribe“ im Gepäck.\nanacarlamaza.com\n \nBlack Lives – from Generation to Generation\n“Black Lives – from Generation to Generation“ ist ein Kollektiv von KünstlerInnen, die mit ihrer Musik für Gleichheit und soziale Gerechtigkeit kämpfen.\nWas heute eine Selbstverständlichkeit ist, war 1968 ein mutiges Statement: „Say it loud, I’m Black and I’m Proud“! James Browns Funk-Hymne gegen Rassismus war wenige Monate nach dem Mord an Martin Luther King für viele eine Provokation. Musik wurde ein essentieller Bestandteil der US-Bürgerrechtsbewegung. Ein halbes Jahrhundert später entstand mit „Black Lives Matter“ eine neue globale Bewegung.\nStefany Calembert, in Brüssel lebende Produzentin und Impulsgeberin für das Projekt „Black Lives“ erklärt:\n„Ich wollte den vielen schwarzen Musiker*innen, die ich teilweise seit vielen Jahren kenne, die Gelegenheit geben, auf einem Album zusammenzukommen. Wir möchten als Kollektiv mit einer starken Stimme sprechen: Lasst uns den Kampf gegen Rassismus nie aufgeben. Lasst uns zusammenkommen und durch unsere Musik und Stimmen kämpfen und all jenen Kraft und Mut geben, die unter den ungleichen Strukturen leiden und ihr Leben leben müssen. Wir möchten uns zusammenschließen in Organisationen, auf Festivals, bei Kongressen und zusammenstehen. Je mehr wir sind, umso lauter sind wir und der Wandel wird nicht aufzuhalten sein.“\nDie teilnehmenden Künstler*innen sind zwischen 20 und 80 Jahre alt und stammen aus den USA, diversen afrikanischen Ländern ( Südafrika, Mali, Togo, Benin), sowie der Karibik. Toningenieur des Doppelalbums „Black Lives“ ist der dreifache Grammy-Gewinner Russell Elevado, der durch die Produktion von D’Angelo’s „Voodoo“ bekannt wurde und seitdem Stars wie Angélique Kidjo, Jon Batiste und Alicia Keys betreute.\n„We turn anger into action”, rappt Sharrif Simmons auf „We Are Here“. Doch „Black Lives – from Generation to Generation“ begeistert auch auf musikalischer Ebene:\nVom polyrhythmischen Feuerwerk eines Cheick Tidiane Seck (Mali) „Sanga Bô“ über das bluesige Gitarren- Saxophon-Duo „Praying” von Immanuel Wilkins (USA) , dem sensiblen Guitar-Jazz des Guadeloupianers Sonny Troupé bis zum Gospel-Jazz von Marcus Strickland… über bewegende Balladen der südafrikanischen Sängerin Tutu Puoane bis zum Fusion-Jazz der Brüder David und Marque Gilmore erleben wir eine beeindruckende musikalische Vielfalt, die überwiegend im Jazz wurzelt, aber auch von Funk, Soul, Rock und Blues beeinflusst ist.\nYoutube Kanal ( https://www.youtube.com/channel/UCZbrpOYeQTS9gwWFcXj79Tw )\n \n
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