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Was gibt es Neues in Burghausen?

Mit Begeisterung auf „Schatzsuche“

Umweltamt veranstaltet Müllsammelaktion mit der Hans-Stethaimer-Schule und dem Waldkindergarten
Stolz auf ihre außergewöhnlichen und großen Fundstücke waren die 24 Grundschüler der Hans-Stethaimer-Schule – auch ein Schuh und eine Kanne waren darunter!

Stolz auf ihre außergewöhnlichen und großen Fundstücke waren die 24 Grundschüler der Hans-Stethaimer-Schule – auch ein Schuh und eine Kanne waren darunter!

 

„Solche Dreckspatzen!“ So manch ein Kind konnte es gar nicht glauben, dass wir Menschen dazu fähig sind, Müll in der Natur achtlos liegen zu lassen! Mit Begeisterung und ganz viel Elan haben die 24 Grundschulkinder der 3. Klasse der Hans-Stethaimer-Schule und die 20 „Waldmäuse“ des Waldkindergartens Burghausen am Vormittag des 6. März 2017 an der Müllsammelaktion (RamaDama) teilgenommen. Geleitet wurde die Aktion von den beiden FÖJ´lern (Freiwilliges Ökologisches Jahr) Theresa Domke und Julian Meinecke des Umweltamtes Burghausen.

Während der 19-jährige Julian die Kindergartengruppe mithilfe einiger Erzieherinnen auf einer Route rund um Grillplatz und Waldpark Lindach geleitet hat, begab sich die 20-jährige Theresa mit den Drittklässlern und Grundschullehrer Thomas Romberger auf eine Entdeckungstour der etwas anderen Art.

„Der Sinn hinter diesem Aktionsvormittag war, den Kindern bewusst werden zu lassen, dass achtlos Weggeworfenes der Natur schadet und mühsam wieder eingesammelt werden muss.“, erzählt Sylvia Friede-Wenger, Leiterin des Burghauser Waldkindergartens. Außerdem leiden die Umwelt und auch die Tiere unter der Belastung des umherliegenden Mülls. Ein Igel zum Beispiel kann in einem herumliegenden Eisbecher ersticken, weil beim Hineinschnuppern stecken geblieben ist.

Nach einem kurzen Kennenlernspiel, wurde besprochen, dass man Müll trennen muss und was danach eigentlich mit ihm passiert. Die Kleinen wussten prompt, dass er von der Müllabfuhr abgeholt und verbrannt wird. Was die „Waldmäuse“ noch nicht wussten war, dass Plastikmüll bis zu 1000 Jahre brauchen kann, um in der Natur abgebaut zu werden. Gefunden wurde alles Mögliche: Von der Silvesterrakete und zahlreichen Wein- und Bierflaschen bis hin zu einem Gürtel, einem Schuh und sogar einem Handtuch, kam vor allem am Kreutzpointnersteig und am sog. Schwammerl so Einiges zum Vorschein. Nach zwei Stunden standen jede Menge müder, aber zufriedener Kindergarten- und Grundschulkinder vor ungefähr 15 sehr gut und schwer gefüllten Müllsäcken und verabschiedeten sich freudig von den FÖJ´lern.

Auch die Kinder waren geschockt, wie viel Müll nach einem Winter so in der Stadt herumliegt: „Wir wollen auf jeden Fall bald wieder Müll sammeln gehen, denn ich finde es ganz schlimm, dass Menschen einfach ihren Müll wegwerfen“, erzählt ein Drittklässler motiviert.

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