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Konzerte - Di. 18.06.2013 um 20:00 Uhr Ort: Aula Kurf.-Max.-Gymnasium

Konzert i. Rahmen des Musiksommers - ARD Preisträger

 

 

Musiksommer zwischen Inn und Salzach 2012

 

Freitag, 18. Mai 2012, 20:00 Uhr , Aula des Kurfürst-Maximilian-Gymnasiums, Burghausen:

Festival der ARD-Preisträger

 

Mit dem „Festival der ARD-Preisträger“ präsentiert der Musiksommer zwischen Inn und Salzach ein absolutes Highlight zum Beginn der neuen Konzertsaison. Das Publikum erlebt ausgezeichnete junge Musiker und Sänger, die auf dem Sprung zur internationalen Karriere sind. Sie bieten Kammermusik vom Feinsten mit Werken von Schumann, Brahms, Britten und von Dohnanyi. So energiereich und begeisternd hat man Klassik selten gehört. Das Publikum darf gespannt sein.

 

Im Jahre 1952 fand er zum ersten Mal statt: der Internationale Musikwettbewerb der ARD, mittlerweile weltweit einer der renommiertesten und größten Wettbewerbe seiner Art. Er wurde von den Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland gegründet, steht unter der Obhut des Bayerischen Rundfunks in München und findet stets im September statt. Für viele heute weltberühmte Künstler war eine Auszeichnung beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD München ein Sprungbrett für die Karriere: Jessye Norman, Francisco Araiza, Natalia Gutman, Christoph Eschenbach, Mitsuko Uchida, Thomas Quasthoff, Yuri Bashmet, Christian Tetzlaff, Sharon Kam, Heinz Holliger, Peter Sadlo, Maurice André, Branimir Slokar und das Trio Wanderer um nur einige zu nennen.

 

Mit dem Festival der ARD-Preisträger wurde eine Konzertreihe entwickelt, bei der die Musikerinnen und Musiker aus aller Welt gemeinsam Kammermusikwerke einstudieren und an verschiedenen Orten aufführen.

 

Tristan Cornut (Violoncello), Cristina Gómez Godoy (Oboe), Tori Huang (Klavier), Teng Li (Viola), Kei Shirai (Violine), Přemysl Vojta (Horn)

 

Robert Schumann

Drei Romanzen für Oboe und Klavier op.94

 

Johannes Brahms

Trio für Horn, Violine und Klavier Es-Dur, op.40

 

Benjamin Britten

Fantasy für Oboe, Violine, Viola und Violoncello op.2

 

Robert Schumann

Fantasiestücke für Violoncello und Klavier op.73

 

Ernst von Dohnányi

Serenade für Violine, Viola und Violoncello C-Dur, op.10

 

Karten an der Abendkasse und im Vorverkauf bei allen Inn-Salzach-Ticket-Vorverkaufsstellen, in Burghausen u.a. im Bürgerhaus, Tel.:08677/9 74 00, und bei der Tourist-Info, Tel. 08677/ 887-140 und -141.

Karten online( auch print@home) auf www.inn-salzach-ticket.de

Eintrittspreise zzgl. Verkaufsgebühr: 20,00 € • Schüler/Studenten 5,50 €

http://www.inn-salzach-ticket.de/festival-der-ard-preistrager-ticket.html

 

 

 

 Přemysl Vojta, Horn, 1. Preis 2010

 

 Přemysl Vojta, geboren 1983 in Brno (Tschechien), begann sein Hornstudium 1998 am Prager Konservatorium bei Bedřich Tylšar und wechselte 2004 an die Universität der Künste Berlin zu Christian-Friedrich Dallmann. Während seiner Ausbildung nahm er an Meisterkursen von Zdeněk Tylšar, David Johnson, Michael Höltzel, Ádám Friedrich, Lisa Ford und André Cazalet teil. Přemysl Vojta gewann im Jahr 2002 den 1. Preis sowie einen Sonderpreis im Fach Bläserquintett beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Karl Ditters von Dittersdorf in Vidnava (Tschechien) und war erster Preisträger beim Internationalen Wettbewerb für Blechbläser 2003 in Brno (Tschechien).

Er war Hornist bei Orchestern wie dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Berliner Kammerorchester sowie der Prager Philharmonie und arbeitete mit Künstlern wie Maurice Bourgue, Sergio Azzolini und dem Quatuor Pražák. Přemysl Vojta war von 2008 bis 2009 Akademist der Sächsischen Staatskapelle Dresden und ist seit 2009 Solo-Hornist am Konzerthausorchester Berlin. Beim 59. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München gewann Přemysl Vojta den 1. Preis und wurde mit dem Publikumspreis sowie dem Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition - „Bamberger Hörnchen"  von Jörn Arnecke ausgezeichnet.

 

Kei Shirai, Violine, 2. Preis 2009

 

Der Japaner Kei Shirai wurde 1983 in der Republik Trinidad und Tobago geboren und begann sein Violinstudium bei Tsugio Tokunaga. Später lernte er bei Yasuko Ohtani am Musikqymnasium der Tokyo University of Fine Arts and Music. Im Jahr 2001 kam er an die Tokyo National University of Fine Arts and Music, wo er Student von Chikashi Tanaka, Masafumi Hori, Nobuko Yamazaki und Miyoko Yamane-Goldberg wurde. Seit 2007 studiert er bei Johannes Meissl an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und erhält privaten Unterricht bei Vesna Stankovic.

Kei Shirai war erster Preisträger der Japan Pupils Music Competition 1997 und gewann den
2. Preis sowie den Masuzawa-Preis der Japan Music Competition im Jahr 2001. Zudem war er Preisträger beim 1. Internationalen Musikwettbewerb in Sendai (Japan). Kei Shirai war Stipendiat der Foundation Yasudaseimei Quality of Life und erhielt von 2008 bis 2009 das Stipendium des Kulturreferats der Japanischen Regierung. Als Solist konzertierte er mit den New Japan Philharmonics, den Kanagawa Philharmonics, dem Koube Chamber Orchestra sowie dem Tokyo Geidai Chamber Orchestra und in Ensembles trat er u.a. mit dem Wiener KammerOrchester auf. Im Jahr 2000 spielte er im Rahmen des Fresh Artists Recitals im Yokosuka Performing Arts Center und 2004 trat er bei den „Lunchtime Concerts“ in der Toppan Hall Tokyo auf. Zudem gastierte er mehrmals beim Saito Kinen Festival und war Teilnehmer der Lucerne Festival Academy. Kei Shirai arbeitete mit Künstlern wie Seiji Ozawa, Manfred Honeck und Péter Csaba sowie Robert Mann zusammen.

Kei Shirai erhielt beim 58. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München den 2. Preis sowie den Publikumspreis.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tristan Cornut, Violoncello, 3. Preis 2010

 

Tristan Cornut wurde 1985 in Paris (Frankreich) geboren und erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von fünf Jahren. Von 1995 bis 2001 war er Schüler bei Annie Cochet am Pariser Conservatoire à Rayonnement Régional. Anschließend studierte er am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris in der Klasse von Roland Pidoux und beendete sein Studium 2006 mit dem Diplom in den Fächern Violoncello und Kammermusik.

Derzeit absolviert er ein Solistenstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart in der Klasse von Jean-Guihen Queyras. Er nahm an Meisterkursen u.a. von Wolfgang Boettcher, Antonio Meneses und Bernard Greenhouse teil. Tristan Cornut wurde 2005 beim Internationalen Witold-Lutosławski-Wettbewerb für Violoncello in Warschau mit einem Sonderpreis ausgezeichnet, war erster Preisträger beim Domnick-Wettbewerb 2007 in Stuttgart und ist zudem Preisträger der Association Flame. Tristan Cornut trat als Solist mit dem HochschulSinfonieOrchester Stuttgart, der Baden-Badener Philharmonie, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem Philharmonischen Orchester Tokio auf und musizierte gemeinsam mit Künstlern wie Antonio Meneses, Salvador Accardo, Bruno Giuranna und Miguel da Silva.

Derzeit ist der Cellist regelmäßige Aushilfe beim SWR Sinfonieorchester. Tristan Cornut spielt ein Violoncello von Matteo Goffriller der Landessammlung Baden-Württemberg. Beim 59. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München wurde Tristan Cornut mit dem
3. Preis und dem Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition - "Knock, breathe, shine" von Esa-Pekka Salonen ausgezeichnet.

 

 

Cristina Gómez Godoy, Oboe, 3. Preis 2011

 

Cristina Gómez Godoy wurde 1990 in Linares (Spanien) geboren und begann ihre musikalische Ausbildung zur Oboistin am Konservatorium in Sevilla. In den Jahren 2005 bis 2008 studierte sie bei Gregor Witt an der Academia de Estudios Orquestales in Sevilla. 2010 erhielt Cristina Gómez Godoy ihr Diplom an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, wo sie derzeit ihr Masterstudium absolviert. Zu ihren Wettbewerbserfolgen zählen ein 2. Preis beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2010 und ein 3. Preis beim Richard-Lauschmann-Oboenwettbewerb 2009. In der Spielzeit 2008/09 war sie Solooboistin des Real Orquesta Sinfónica de Sevilla. Als Kammermusikerin gastierte sie unter anderem auf dem Rolandseck-Festival 2010. Zusammen mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock spielte sie im vergangenen Juni Richard Strauss’ Konzert für Oboe. Die Oboistin ist seit 2008 Mitglied des West Eastern Divan Orchestra mit dem sie unter der Leitung von Daniel Barenboim u.a. in der Berliner Philharmonie, dem Großen Festspielhaus Salzburg, der Royal Albert Hall, der Mailänder Scala und dem Amsterdam Muziekgebouw konzertierte. Cristina Gómez Godoy ist Akademistin der Staatskapelle Berlin.

Beim 60. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München wurde Cristina Gómez Godoy mit dem 3. Preis ausgezeichnet.

 

Tori Huang, Klavier, 2. Preis 2011

 

Geboren 1990 in Rochester (New York, USA), begann Tori Huang im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel. Derzeit studiert sie bei Arie Vardi an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Sie war Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, des DAAD und der Yamaha Music Foundation. Im Jahr 2007 hatte sie ihre ersten Auftritte in Europa u.a. im Herkulessaal der Münchner Residenz. Seitdem konzertierte Tori Huang mit Orchestern wie dem Wiener KammerOrchester unter der Leitung von Ariel Zuckermann, dem Saint Petersburg Symphony Orchestra sowie dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt. Ihre Konzerte führten sie in die Carnegie Hall, zum Beethoven-Haus Bonn, an das Salzburger Mozarteum und das Konzerthaus Berlin. Sie gastierte auf Festivals wie dem Kissinger Sommer, den Schwetzinger Festspielen und dem Verbier Festival. 2010 gab sie ihr Debüt in der Züricher Tonhalle mit dem Radio-Sinfonieorchester Moskau unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev. Im selben Jahr eröffnete sie gemeinsam mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter der Stabführung von Roger Norrington die EXPO 2010 in Shanghai. Ebenfalls 2010 wurde sie mit dem SONY Career Grant des Salon de Virtuosi New York ausgezeichnet und in das Förderprogramm der Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten in Zürich aufgenommen. In der laufenden Saison ist Tori Huang auf Konzertreise in Europa, Japan und den USA. Beim 60. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München gewann Tori Huang den 2. Preis.

 

 

Teng Li, Viola, 3. Preis 2008

 

Teng Li kam 1982 in Nanjing zur Welt. Mit fünf Jahren bekam sie ihren ersten Violinunterricht, mit zwölf wechselte sie zur Viola. 1992 wurde sie am „Central Conservatory“ in Peking angenommen, als Sechzehnjährige ging sie in die USA, um am „Curtis Institute of Music“ in Philadelphia bei Michael Tree und Joseph de Pasquale zu studieren. Ein 2. Preis der „Primrose International Viola Competition“ 2003 und ein 1. Preis beim Wettbewerb der „Holland America Music Society“ sind nur zwei von zahlreichen Preisen, die Teng Li gewann. Beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2004 wurde sie bereits mit einem Sonderpreis sowie einem Jahresstipendium der Theodor-Rogler-Stiftung ausgezeichnet.

Als Solistin tritt sie weltweit auf, u. a. mit dem Shanghai Opera Orchestra, dem Toronto Symphony Orchestra oder dem National Chamber Orchestra Washington D. C.

Seit ihrem 21. Lebensjahr ist sie 1. Bratschistin beim Toronto Symphony Orchestra.
Beim 57. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München wurde Teng Li mit dem 3. Preis ausgezeichnet.

 

  

Veranstaltungsort Info: Aula Kurf.-Max.-Gymnasium

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