5. Schauspiel 2009/2010: " Der Vater" von A. Strindberg

Schauspiel von August Strindberg
Albert Bork, Petra Beek, von der, Steffen Reuber, Fabio Menéndez, Rosmarie Brücher, Denise Dufeu, Lisa Schöller, Robin Kaiser, Julian Rauter
Regie: Thomaspeter Goergen
Theater An der Ruhr Mülheim
Strindbergs Stück „Der Vater“, 1887 entstan-den, seziert mit äußerster Genauigkeit die Ehe von Laura und dem Rittmeister. Der Anlass der Auseinandersetzung ist die Erziehung der Tochter Berta. Der Vater hat zu dieser Zeit das verbriefte Recht, die Erziehung des Kindes zu bestimmen und er lässt keinen Zweifel aufkom-men, dieses Recht durchzusetzen. Zufällig hat sich zur gleichen Zeit ein Fall ereignet, bei dem eine Vaterschaft nicht eindeutig zu klären war. Aus dem beiläufigen Gespräch des Ehepaares über diesen Vorfall entsteht der Verdacht, dass auch der Rittmeister nicht der Vater des gemeinsamen Kindes sei. Der einmal erhobene Verdacht wird zum Fluch.
Dem jungen Regisseur Thomas Peter Goergen ist, schreibt W. Platzeck in der WAZ, eine hochatmosphärische, psychologisch bis ins Detail stimmige Strindberg-Deutung gelungen. Sein Fazit: „Ein packender Abend und großes Schauspielertheater“.












