Der Helmbrechtpfad
Der Helmbrechtpfad lädt Radfahrer und Wanderer zu einem kleinen Ausflug ins Mittelalter ein.
Elf historische Schautafeln geben Einblicke ins mittelalterliche Leben und in seine Sprache, das Mittelhochdeutsche, denn die Tafeln sind zweisprachig. Was hat man gegessen und getrunken? Wer durfte Waffen tragen? Und wie war das mit den Raubrittern?
Der Pfad führt vorbei an einem sogenannten Arche-Hof, auf dem Haustierrassen gezüchtet werden, die vom Aussterben bedroht sind, bis zu jenem Bauernhof in Gilgenberg, der im Mittelalter Helmbrechthof hieß.
Der beschauliche und gut beschilderte Weg beginnt am Curaplatz (=Burgeingang) in Burghausen und führt ein Stück flußaufwärts bis zur neuen Brücke.
Dort wechselt er auf die österreichische Seite und führt auf kleinen, verkehrsarmen Straßen am Waldesrand entlang nach Hochburg/Ach und von dort durch den Weilhart-Forst nach Gilgenberg.
Zurück geht es in einer Schleife über Duttendorf nach Burghausen. Die einfache Strecke nach Gilgenberg beträgt ca. 17 Kilometer, die gesamte Strecke ca. 30 Kilometer. Einkehrmöglichkeiten in Gasthäusern und Bauernhöfen gibt es und wer nicht einkehren will, findet einen Picknickplatz.
Wer nicht mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sein möchte, kann eine Kutsche vorbestellen und in mittelalterliche Geschwindigkeit reisen.
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