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Leserbriefforum - Ihre Meinung zählt

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Leserbrief vom 19.08.2010
Matthias Hefner, 84489 Burghausen

Sehr geehrter Herr Hinterwinkler,
die Einmündung der Umgehungsstraße (B20) zur Kreuzung Robert-Koch-Straße wird von vielen Pkws mit überhöhter Geschwindigkeit befahren. Aus aktuellem Abnlaß möchte ich darauf hinweisen, daß man als Fahrradfahrer hier erheblichen Gefahren ausgesetzt ist. So konnte ich heute vormittag beim Überqueren des Radweges Robert-Koch-Straße/ B 20 einem Zusammenstoß mit einem Pkw nur durch eine Vollbremsung entgehen. Diese hatte einen Sturz kopfüber auf den Asphalt zur Folge, der zum Glück glimpflich verlief.
Dieser Gefahrenbereich sollte möglichst schnell entschärft werden. Ich schlage vor, die Haltelinie für Pkws deutlich vor dem querenden Radweg zurückzusetzen, um dem Sicherheitsbedürfnis von Radfahrern Rechnung zu tragen.
Mit freundlichen Grüßen               Matthias Hefner

Anmerkung der Stadt Burghausen:

Sehr geehrter Herr Hefner,

eine Vorverlegung der Haltelinie verstärkt nach unserer und der Ansicht der PI Burghausen lediglich die Problematik. Nachdem bereits eine Haltelinie vorgegeben ist, bleiben Autofahrer dort auch stehen. Radfahrer haben hier – gerade und besonders, wenn ihnen die Gefahrenstelle bekannt ist – trotz Vorfahrt bremsbereit zu fahren und die Geschwindigkeit anzupassen. Wir sehen auch keinen Sinn in der Geschwindigkeitsmessung an einer Stopstelle und bedauern, Ihnen in diesem Fall nicht helfen zu können

Mit freundlichen Grüßen

Martin Hinterwinkler
Ordnungsamt

Leserbrief vom 26.07.2010
Ulrike Engl geb. Piffer, 84489 Burghausen

Sehr geehrter Herr Hinterwinkler,
als Anwohnerin der Hauserbauernstrasse habe ich, bzw. auch meine Nachbarn Fam. Brendtner und Lazarus ein dringendes Anliegen. Auf Grund der Baumaßnahme am Ende der Hauserbauernstrasse sollte diese eigentlich gesprerrt sein. Eine Absperrung ist auch vorhanden, wird aber immer wieder verschoben oder auch ganz zur Seite gerückt. Der Verkehr nimmt dadurch nicht ab sondern eher zu, da jeder nun in die Straße einfährt, hinten bei Frau Lazarus umdreht und wieder zurück fährt. Vielleicht könnte auch über ein Parkverbot auf der ganzen Straße entschieden werden, da die PKW von Schüler und Lehrer teilweise auch eine Einfahrt für Baufahrzeuge sehr schwierig wenn nicht gar unmöglich machen. (darum wird auch immer diese Absperrung verschoben). Zu Beginn der Baumaßnahme galt auch ein Parkverbot für die gesamte Straße. Mit lieben Grüßen
Uli Engl

Anmerkung der Stadt Burghausen:

Sehr geehrte Frau Engl,

eigentlich aus Rücksicht auf die Anlieger und Anwohner wurde das Halteverbot auf das notwendigste Minimum begrenzt und gilt nur zwischen Parkplatzzufahrt und Absperrung.
Wir haben auch schon mehrfach die Fa. Fachbauzentrum kontaktiert sowie unsere eigenen Verkehrsüberwacher vor Ort im Einsatz, um einen ordentlichen Ablauf vor Ort sicherzustellen. Zwei kleine Trostpflaster habe ich für Sie: die Ferien stehen vor der Tür – und die Absperrung wird längstens bis Ende des Jahres an der Hauserbauernstraße stehen.
Ich bezweifle aber, dass unter „normalen“ Umständen die Parksituation besser ist – die Schüler werden ja nicht weniger in Ihrem Bereich.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Hinterwinkler
Ordnungsamt
Stadt Burghausen

Leserbrief vom 12.07.2010
Matthias Hefner, 84489 Burghausen

betr.: Burgfest 2010
Sehr geehrte Damen und Herren der Herzogstadt e.V.,

das diesjährige Burgfest war sicher wieder ein voller Erfolg. Organisatorisch und vom Ablauf her ist Ihnen ein großes Lob auszusprechen. Ich hatte Gäste aus Wiesbaden eingeladen, die das Burgfest als "elegantes Fest" bezeichneten. Vielleicht sollte man jedoch über die
Gestaltung der Eintrittspreise etwas nachdenken.
In den Anfangsjahren des Burgfestes verzichtete man auf
einen Eintritt ganz. Im Laufe der letzten Jahre zogen die Eintrittspreise jedoch stetig an, erst 5€, 8€ und nun 10 €.
Die professionelle Ausrichtung mit den notwendigen Sicherheitstandards hat natürlich ihren Preis. Jedoch sollte man auch die Besucher im Auge haben, die oft als Familie einen abwechslungsreichen Besuch in Burghausen erleben möchten. Für eine fünfköpfige Familie fallen da mindestens 35€ an Eintrittsgeld an, ohne etwas konsumiert zu haben. Daneben gibt es Theaterdarbietungen, die honoriert werden wollen, Stände, an denen man sein Glück bzw. Geschick versuchen möchte - da kommen schnell 80-100€ zusammen, die nicht mehr jeder auszugeben bereit ist.
In meinem Bekanntenkreis gibt es nicht wenige(Burghauser), denen das Burgfest mittlerweile zu teuer geworden ist.
Wenn man einen Vergleich mit der SummerJazznight zieht, so ist der logistische Aufwand sicher mit dem des Burgfestes vergleichbar. Der Unkostenbeitrag hält sich jedoch in Grenzen.
Mit freundlichen Grüßen            Matthias Hefner


Anmerkung der Stadt Burghausen:

Sehr geehrter Herr Hefner,

Ihren Beitrag zu der Preisgestaltung beim Burgfest habe ich aufmerksam gelesen. Zunächst haben Sie Recht, wenn Sie der Herzogstadt Burghausen e. V. als Verein ein großes Lob für die Organisation und den Erfolg des Burgfestes aussprechen, hier sind viele Burghauser Bürger engagiert über Tage bei Aufbau, Abbau, Vorbereitung, Organisation und diversen anderen notwendigen Zuarbeiten beschäftigt, um den Besuchern ein solches Fest anzubieten. Der Vergleich mit der Summer-Jazznight ist natürlich nicht richtig, da der logistische Aufwand für die Summer-Jazznight, die ja ebenfalls von den Ehrenamtlichen der IG Jazz Burghausen e. V. organisiert und durchgeführt wird, wesentlich geringer ist (Anzahl der Toiletten, Zufahrtsschwierigkeiten Burg, Auf- und Abbau, Organisation etc.). Im Übrigen bezuschusst die Stadt Burghausen die Summer-Jazznight mit einem Betrag zwischen 15.000 und 20.000 €, auch hier müsste der Eintrittspreis wesentlich höher sein, um eine vernünftige Kostendeckung zu erreichen.

Die Diskussion mit den Eintrittspreisen beim Burgfest kann man natürlich führen, einen übermäßigen Anstieg der Eintrittspreise kann ich jedoch nicht feststellen. Wenn Sie heute im Vergleich sehen, dass bei einem Volksfest eine Maß Bier mittlerweile 8,00 € kostet, dann sollte man hier einmal auch die entsprechende Vergleichsgrenze ansetzen. Im Übrigen habe ich heute gelesen, dass für das eintägige Stadtfest in Traunstein 9,00 € (!) Eintritt zu entrichten sind. Die Stadt Burghausen finanziert hier einen Betrag um die 40.000 €, um das Burgfest mit einer Ausfallentschädigung (bei schlechtem Wetter und dadurch weniger Einnahmen) abzusichern und eine dreitägige Großveranstaltung (es handelt sich um das größte Fest in der Stadt Burghausen) auch in dieser großen Angebotsfülle durchführen zu können. Es gibt ja sowieso die Ermäßigung für Familien und Kleinkinder, in diesem Sinne glaube ich, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus angebracht.

Mit besten Grüßen

STADT BURGHAUSEN

Hans Steindl
Erster Bürgermeister

Leserbrief vom 10.07.2010
Wolfgang Ziche, 84489 Burghausen

Lieber Stadtrat,
im letzten Jahr hat ein Acher Bürger ein große Diskussion bzgl. der Lautstärke von open-air Veranstaltungen initiiert. Posititv überrascht war ich gestern (Corvus Corax Konzert), dass der letztjährige Beschluß des Stadtrats zur Kontrolle der Lautstärke tatsächlich umgesetzt wurde. Leider scheint das aber nicht generell der Fall zu sein: heute am 9.7. zu später Stunde lärmt´s wie eh und je. Schade, ein wenig mehr Konsequenz bei der Durchsetzung von Beschlüssen wäre angebracht.

Mit freundlichen Grüßen
W. Ziche

Anmerkung der Stadt Burghausen:

Sehr geehrter Herr Ziche,

Ihre Anmerkung bezüglich der Lautstärke beim Burgfest kann ich nicht in allen Punkten teilen. Sicher war es dieses mal so, dass beim Corvus Corax-Konzert die Lautstärke besser begrenzt wurde und auch kurz nach 23:00 Uhr zu Ende war. Die folgende Tage, vor allem Freitag / Samstag haben natürlich durch die große Hitze auch dazu geführt, dass sich die musikalischen Darbietungen etwas nach hinten verschoben haben. Es ist auch sicher so, dass Trommelklänge und mittelalterliche Gesänge weit über die Burg hinaus strahlen und sicher auch im Stadtgebiet zu hören sind. Ich möchte aber doch auch darauf hinweisen, dass es sich hier um das größte Fest der Stadt Burghausen handelt mit vielen Gästen von Auswärts, denen man auch ein abwechslungsreiches Programm bieten möchte. Auf der anderen Seite ist sicher auch für die Zukunft die Frage zu stellen, in wie weit eine starke akustische Verstärkung auf der Hauptbühne über alle Tage notwendig ist, Hier kann man sicher mit den Vereinsverantwortlichen das in einem vernünftigen Gespräch abklären – zu Lärmbelästigungen im Stadtgebiet wird es aber immer kommen, was sich auch bei einer Großveranstaltung dieser überregionalen Bedeutung für ganz normal halte.

Mit Besten Grüßen

STADT BURGHAUSEN

Hans Steindl
Erster Bürgermeister

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