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J. Limbeck, 84489 Burghausen
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Stadträte,
nachdem es anscheinend in Burghausen total „in“ ist jedes auch noch so kleine Schneeflöckchen gleich mit Streusalz zu bekämpfen und es dabei auch völlig egal ist, dass das Salz die Umwelt schädigt, die Pfoten der Haustiere verätzt, die Korrosion der Fahrzeuge verstärkt, an den Schuhen Salzränder hinterlässt und dass es auch eine Verordnung der Stadt über die Sicherung der Gehbahnen im Winter gibt in welcher das Salzstreuen nur bei besonderer Glättegefahr zulässig ist, beantrage ich die Änderung dieser Satzung die sowieso niemanden interessiert. Sie könnten doch bitte beschließen die nachfolgend gekennzeichneten Stellen zu streichen. damit weiterhin, jetzt aber legal, hemmungslos Streusalz verschüttet werden kann. Damit meine ich jetzt nicht den Bauhof der Stadt Burghausen sondern überwiegend Grundstücksanlieger, deren privater Räum- und Hausmeisterdienste und als besonderen Salzverschwender die für das Wackerwerk tätige Firma rund um deren Parkplätze im Bereich des BBW.
§ 10 der Verordnung:
„Die Vorder- und Hinterlieger haben die Sicherungsfläche an Werktagen ab 7 Uhr und an Sonn- und
gesetzlichen Feiertagen ab 8 Uhr von Schnee zu räumen und bei Schnee-, Reif- oder
Eisglätte mit geeigneten abstumpfenden Stoffen (z.B. Sand, Splitt), nicht jedoch mit Tausalz
oder ätzenden Mitteln zu bestreuen oder das Eis zu beseitigen. Bei besonderer Glättegefahr
(z.B. an Treppen oder starken Steigungen) ist das Streuen von Tausalz zulässig.“
Anmerkung der Stadt Burghausen:
Sehr geehrter Herr Limbeck,
wir sind Ihrer Meinung – der Umgang mit Streusalz muss verantwortlich erfolgen und darf nur im unbedingt benötigten Umfang geschehen.
Insgesamt können wir für das Stadtgebiet jedoch einen mehrheitlich positiven Umgang mit dem Material konstatieren. Die von Ihnen angesprochene Wacker Chemie befindet sich in der Zwickmühle zwischen verantwortlichem Einsatz und den Pflichten des Arbeitgebers zur Sicherung der Wege für die auf dem Weg zur oder von der Arbeit nach Hause befindlichen Arbeitnehmer. Die Berufsgenossenschaften bzw. auch privatrechtliche Forderungen aufgrund tatsächlicher oder vorgeblicher Versäumnisse im Winterdienst stellen sowohl die Stadt Burghausen, Arbeitgeber wie auch die Haus- und Grundbesitzer vor immer neue Herausforderungen. Gerade die sprunghaften Wetterverhältnisse der vergangenen bzw. des laufenden Jahres bilden hier echte Tätigkeitsschwerpunkte unseres Bauhofes und privat beauftragter Räumdienste.
Wir geben Ihnen aber Recht, dass dieser Punkt unserer Satzung über die Sicherung der Gehbahnen im Winter der Überarbeitung bedarf.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Hinterwinkler
Ordnungsamt
Stadt Burghausen
Mario Forstner, 84489 Burghausen
Sehr geehrter Hr.Hinterwinkler,
an Silvester führte das GUM „wiederholt“ eine Außenveranstaltung durch. Leider haben wir eine direkte Sichtverbindung in 180 m Entfernung zum Außenbereich des GUM.
Die Musikanlage dröhnte dermaßen laut, dass man, trotz verschlossener Türen und Fenster, den Bass aufdringlich im Haus hörte. Auch unsere Gäste waren erstaunt, dass das GUM das ganze Viertel beschallen darf.
Nachdem sich unsere Gäste gegen 02:30 Uhr verabschiedet hatten, konnte man nicht an Schlaf denken, da die Anlage bis 04:30 Uhr weiterdröhnte.
In Burghausen existiert ja eine Verordnung zur Lärmbekämpfung. Ich frage mich allerdings, warum sich ein kommerzielles Unternehmen nicht daran halten muss und diese Veranstaltunge im Freien auch durch die Stadt genehmigt wird?
Hätten wir 2003 geahnt, dass sich solcher Lärmterror durch das GUM und nächtlichen Verladetätigkeiten beim Wochenblatt ergeben, hätten wir sicher nicht dort gebaut. Zu dieser Zeit gabs das GUM und das Wochenblatt noch nicht.
Anmerkung der Stadt Burghausen:
Sehr geehrter Herr Forstner,
generell genießt Silvester und hier stattfindende Veranstaltungen einen gewissen Ausnahmestatus bzgl. Dauer und Geräuschentwicklung. Allein die im Nachtverlauf permanent stattfindenden Feuerwerksabschüsse – selbstverständlich auch außerhalb der genehmigten Zeiten – sind einer Nachtruhe nicht zuträglich. Diese Nacht sollte allerdings eben einen gewissen Ausnahmestatus „genießen“. Das „GUM“ hat sich selbstverständlich ebenso wie andere Gastronomien an Auflagen zu halten. Ein entsprechendes Schreiben nebst Bußgeldandrohung im Wiederholungsfall ist bereits an die Betreiber ergangen.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Hinterwinkler
Ordnungsamt
Stadt Burghausen
Dario de Boer, 84489 Burghausen
Zu zwei Dingen möchte ich einige Anmerkungen machen.
Zum einen scheinen sich die Burghauser einig zu sein, dass das neue Logo ein Fehlschlag war. Für mich ist unverständlich dass der Ruf der Bürger erstmal kleingeredet wird. Es ist völlig absurd zu argumentieren, dass Grafikdesigner das Logo gut finden, wenn eine deutliche Mehrheit darüber entsetzt ist. Bitte überdenken Sie dieses farblose, kontrastarme und nichtssagende Logo nochmal.
Ein zweites Anliegen ist mir ein Ärgernis. Dass eine so moderne Stadt nicht in der Lage ist moderne Ampelschaltungen einzurichten verstehe ich nicht. Ampel Hechenbergstraße stopt den Verkehr meistens für nichts. Direkt danach hoppelt man wieder zur nächsten Ampel. Es ist nervig, umweltbelastend und zeitraubend.
Warum installiert man keine Lösung wie zur OMV/Borealis - Zufahrt?
Muss eine Ampel wie diese, oder Wackerstraße überhaupt in Betrieb sein? Wenigstens Sontags könnte man diese komplett abschalten oder auf Kontakt umrüsten.
Viele Grüße und schöne Weihnachten
Dario de Boer
Anmerkung der Stadt Burghausen:
Sehr geehrter Herr de Boer,
zu Ihren Einlassungen darf ich kurz Stellung nehmen. Die Logo-Präsentation ist nur ver-ständlich, wenn man den gesamten Entwicklungsprozess und den Gesamtauftritt im Sinne des neuen Stadtmarketings beurteilt. Dazu werden wir der Öffentlichkeit in einer eigenen Veran-staltung noch einmal Gelegenheit geben, wobei dabei die Verantwortlichen ihre Gedanken und ihre Leitlinien selber präsentieren werden.
Zu dem Anliegen bezüglich der Ampelschaltung in Burghausen darf ich Ihnen mitteilen, dass speziell die Ampel an der Burgkirchener Straße des Öfteren bereits in Anregungen, als über-prüfungsnotwendig dargestellt wurde. Bisher ist uns immer wieder mitgeteilt worden, dass die jetzige Schaltung eine Notwendigkeit in den Zeitabständen darstellt, um den Verkehr auch von den Zufahrtsstraßen zu ermöglichen, bzw. flüssig zu halten. Ich werde aber Ihre Anregung noch einmal zum Anlass nehmen, um mit den Fachleuten diese Sachlage an der Burgkirchener Straße zu diskutieren (auch speziell diese Sonntagsabschaltung erscheint mir auch mehr als sinnvoll).
Mit besten Grüßen
STADT BURGHAUSEN
Hans Steindl
Erster Bürgermeister
Axel Fruth, 84489 Burghausen
Sehr geehrter Hr. Steindl
Bezügl. der neuen Photovoltaik Anlagen (Wacker Parkplatz) habe ich eine Frage.
Mit welcher Begründung rechtfertigt eine reiche Stadt wie Burghausen, den Verbau von Chinesischen Solarmodulen. Der Hersteller dieser Module bestellt nicht einmal das Rohmaterial bei der Fa. Wacker. Wäre es nicht bei weitem Nachhaltiger die Module eines Deutschen Herstellers zu kaufen, welcher evtl. sogar das Rohmaterial von Wacker bezieht? Meiner Meinung hat eine Stadt eine gewisse Vorbildfunktion und das bedeutet für mich man stärke die regionale Wirtschaft, und das endet aber nicht mit der Auftragsvergabe an ein lokales Unternehmens.
Nachdem eine Anlage wie diese nicht ad hock bestellt wird, gehe ich davon aus dass eine gewisse Planung stattgefunden hat, welche Überlegungen haben den Beschluss für den Kauf der China Module beeinflusst?
Für mich ist dies momentan ebenso wenig nachvollziehbar wie die Verwendung von Tropenholz für die Sitzgelegenheiten in den Stadtparks.
mfg
Axel Fruth
Anmerkung der Stadt Burghausen:
Sehr geehrter Herr Fruth,
die Errichtung der Photovoltaikanlage im Sinne unseres Ausbauprogramms „Solarstadt Burghausen“ ist nahezu kurz vor dem Abschluss. Ihre Bedenken, dass die Stadt Burghausen hier auf den chinesischen Markt ausweicht und ein chinesisches Produkt verwendet, kann ich nicht teilen. Die Firma, um die es hier geht, hat einen Produktionsumfang von 2 Gigawatt ist mittlerweile der Welt größte Lieferant mit Ausbauzielen bis 6 Gigawatt und davon werden ein Drittel mit dem Grundprodukt der Wacker Chemie aus den verschiedenen Standorten versorgt. Hierzu gibt es laufende vertragliche Abmachungen, die bis über das Jahr 2015 hinaus reichen. Wir haben uns vor Auftragsvergabe auch darüber entsprechend informiert, weil sonst eine solche Auftragsvergabe von Seiten der Stadt Burghausen auch nicht vorgenommen worden wäre. Die Firma Xingli ist ein Hauptabnehmer des Polysiliziums der Wacker Chemie AG.
Wenn Sie die Wertschöpfungskette weiter betrachten, dass hier Burghauser Firmen die Anlage bauen (Blue/Kreutzpointner) und die Firma Schletter die entsprechenden Dachmontagen durchführt (Firmensitz Haag bei Mühldorf), so ist davon auszugehen, dass von dieser Investsumme von nahezu 3 Millionen Euro die Wertschöpfungsquote zu 70 % innerhalb unserer Region erfolgt.
Bezüglich des Tropenholzes kann ich Sie beruhigen, wir verwenden entweder Lerche oder Douglasie-Holz.
Mit besten Grüßen
STADT BURGHAUSEN
Hans Steindl
Erster Bürgermeister
Matthias Hefner, 84489 Burghausen
Sehr geehrte Damen und Herren vom Kulturamt und
der Burghauser Touristik,
die Idee, den Burghauser Advent heuer in die Grüben und an den Bichl zu verlegen, war sehr gut. Die Grüben bilden zusammen mit der geschmackvollen Illumination eine fantastische Kulisse für die Vorweihnachtszeit. Auch die wunderbar dekorierten Schaufenster luden zum Verweilen ein. Der festlich beleuchtete Stadtplatz war meines Erachtens ohne die Stände stimmiger als in den Jahren zuvor.
Das Design und Layout des Programms ist recht ansprechend aufgemacht und weckt die Neugier
der Besucher. Vielen Dank für die viele Mühe!
Matthias Hefner










